> > > > Sicherheitskopien von Festplatten leicht gemacht

Sicherheitskopien von Festplatten leicht gemacht

Veröffentlicht am: von
hardwareluxx_news_newWer bislang noch einen Computer und Software benutzt hat, um seine Festplatten zu klonen, dürfte bald schon zum alten Eisen gehören. Denn der Hersteller "Lindy" hat in diesen Tagen die "Clone and Docking Station" vorgestellt, die auch ohne PCs Daten von einer auf eine andere Festplatte kopieren kann. Dabei ist es unerheblich, wie viele Partitionen die Quell-Festplatte besitzt. Die Zielfestplatte kann auch größer sein, als die Quellfestplatte - so ist eine Speichererweiterung ohne Datenverlust kein Problem. Es müssen alle Festplatten als SATA-Version vorliegen - egal ob 2,5- oder 3,5-Zoll. Ist dies nicht der Fall, muss man einen Adapter für IDE-Festplatten separat erwerben. Neben der Klonfunktion kann die Dockingstation auch per USB- oder eSATA-Anschluss mit einem PC verbunden und die verbauten Festplatten so als Massenspeicher verwendet werden. Für rund 50 Euro kann man das Gadget ab sofort erwerben.

Weiterführende Links:

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar16187_1.gif
Registriert seit: 09.12.2004
im chaos
Vizeadmiral
Beiträge: 6373
Interessant. Aber woher weiss man, wann der Clone-Vorgang abgeschlossen ist? Und was heißt hier "etwas größer"?

gruß
hostile

//Edit: So wie ich das lese, muss die Platte nur größer sein, wenn die "alte kleine langsame" Platte durch eine "neue große schnelle" Platte ersetzt wird (logisch ;))

Zitat

Hinweise zum Klonen
Das Klonen von Platten erfolgt bitweise 1:1 ohne angeschlossenen Rechner.
Die Klonplatte muss gleich groß oder größer sein als die Orginalplatte.
Das Klonen einer mehrere hundert Gigabyte großen Platte dauert mehrere Stunden.
Platten, von denen das Betriebssystem wieder gestartet werden soll, sollten das gleiche Interface verwenden.
Die geklonten Platten sind bootfähig und können die Orginalplatte ersetzen ohne zeitaufwändige Neuinstallation des Betriebssystems. Dies ist besonders interessant für Notebooks, bei denen nur eine Platte eingebaut werden kann, bei alten Platten, die vermehrt Hardwaredefekte zeigen und bald sterben könnten sowie um alte kleine langsame durch neue große schnelle Platten zu ersetzen. Die Klonplatte muss lediglich größer sein als die Orginalplatte und das gleiche Interface verwenden; das Klonen von Betriebssystempartitionen von IDE auf SATA Platten wird in der Regel nicht zu bootfähigen Systemplatten führen (falsche Hardwaretreiber für Platteninterface). Nach Abschluss des Klonprozesses kann (über geeignete Software, nicht enthalten) auf der Klonplatte verbliebener freier Speicherplatz zur Erweiterung bestehender Partitionen oder für neue Partitionen verwendet werden.


//Edit 2:
Zur Beantwortung meiner ersten Frage: An dem Gerät befinden sich LEDs, die den jeweilgen Status des Klonens anzeigen, Start - Klonend - Fertig, kein Fortschritt (Quelle: http://www.lindy.de/lindyshop/manuals/42797v0.pdf).
#2
Registriert seit: 12.05.2007

Bootsmann
Beiträge: 592
50 Euro? Der dd-Befehl bzw. eine Knoppix-BootCD ist kostenlos und mindestens genauso einfach. Außerdem kann die Zielfestplatte kleiner sein, als die Quellplatte...
OK, für den Standardanwender ist die Dockingstation vielleicht interessant, aber ich weiß was ich mir nicht kaufen werde ;)
#3
customavatars/avatar16187_1.gif
Registriert seit: 09.12.2004
im chaos
Vizeadmiral
Beiträge: 6373
@mastersork1005
Geht dein dd-Befehl ohne PC? ;)

gruß
hostile
#4
Registriert seit: 12.05.2007

Bootsmann
Beiträge: 592
Nein, ich schätze, der kommt ohne PC nicht aus. Aber wenn ich als Notebookbesitzer häufiger Sicherungskopien mache und dafür so oder so die Festplatte ausbauen muss - ich denke, ich würde mir dann eher jemanden suchen, der das an seinem PC macht (sofern ich nicht selbst einen besitze).
#5
Registriert seit: 19.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2663
Zitat hostile;13500264
@mastersork1005
Geht dein dd-Befehl ohne PC? ;)


Nachdem Linux schon fast auf nem Taschenrechner läuft, braucht man wohl auch nicht viel was an "PC" um automatisch einen dd-Befehl ablaufen zu lassen - siehe das Gerät um das es in der Newsmeldung geht, das wird intern auch nichts anderes machen.
#6
customavatars/avatar26010_1.gif
Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 7856
Ach ihr Linux Götter, Linux ist ja SO toll *kicher*
Ich find das Teil super - rüste gerne mal PCs von Bekannten auf, da ist sonen Cloneteil schon ganz nett.
#7
Registriert seit: 18.02.2009
Hamburg
Bootsmann
Beiträge: 722
Wenn das ding nun auch noch ne vernünftige Datenrate hinbekommt...
Ist bei solchen dingern meistens sehr schlecht.
#8
customavatars/avatar11936_1.gif
Registriert seit: 17.07.2004
Laupheim
Computersüchtig
Beiträge: 23081
find die idee jetzt auch gut
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]