> > > > Kingston präsentiert neue SSD-Serie

Kingston präsentiert neue SSD-Serie

Veröffentlicht am: von

kingstonWie Speicherspezialist Kingston nun in seiner neusten Pressemitteilung bekannt gab, stellte man jetzt weitere Solid-State-Disks speziell für Enthusiasten in den Dienst. Die neue Produktreihe hört dabei auf den Namen SSDNow V+ und ist mit Kapazitäten von 64, 128 und 256 GB erhältlich – wobei die größeren Varianten erst im September folgen sollen. Während man die sequentielle Leserate aller Modelle auf 220 MB/s angibt, liegt die Schreibgeschwindigkeit bei 180 MB/s. Einzig die 64- und 128-GB-Varianten müssen sich dabei mit 140 bzw. 170 MB/s begnügen. Wie gewohnt setzen die 69,85 x 100 x 9,5 mm großen und rund 84 Gramm schweren Massenspeicher auf das Serial-ATA-II-Interface. Dabei sollen laut Hersteller MLC-NAND-Flashspeicherchips zum Einsatz kommen. Während im Leerlauf nicht mehr als 0,15 Watt aus dem Netzteil gezogen werden sollen, genehmigen sich die Laufwerke unter Last hingegen 2,6 Watt. Auch mit Vibrationen von bis zu 20 bzw. 2,7 G im Idle- und Last-Zustand sollen die neuen SSDs wegstecken können. Kingston beziffert die MTBF dabei auf bis zu eine Millionen Stunden. Über den verbauten Controller schweigt man sich allerdings noch aus.

Zusammen mit einer Garantiezeit von drei Jahren sollen die neuen 2,5-Zoll-Laufwerke ab sofort ab 189 Euro über die Ladentheke wandern, wobei die Modelle mit 128 respektive 256 GB, wie erwähnt, erst später kommen sollen. In unserem Preisvergleich wurde die neue Modell-Reihe allerdings noch nicht aufgenommen.

kingston_ssdnow_v

Weiterführende Links:

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (12)

#3
customavatars/avatar89447_1.gif
Registriert seit: 13.04.2008

Stabsgefreiter
Beiträge: 296
Wenn man sich aber mal anschaut was die PCIe-SSDs drauf haben (teilweise über 1000Mb/s könnte man glatt meinen, dass sATA diese Technik ausbremst.
#4
customavatars/avatar31529_1.gif
Registriert seit: 16.12.2005
Augsburg
[online]-Redakteur
Beiträge: 14689
Ist aber doch auch ein ganz anderes Kaliber und nicht vergleichbar mit der hier gezeigten SSD-Serie von Kingston.

Das OCZ Z-Drive beispielsweise hat ein RAID-0-Verbund aus vier einzelnen SSDs! :)
#5
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
@luno
Naja die SSD mit der Gschwindigkeit muss noch erfunden werden.
OCZ-Z Drive oder Photofast G-Monster-Promise sind stinknormale RAID-Controller mit SATA-SSDs dran.
#6
Registriert seit: 19.03.2009
Zürich
Fregattenkapitän
Beiträge: 2634
Also ich hab SATA lieber, da ich kaum noch PCIe-Slots habe (wenn, dann nur PCIe1x 1.1 und der ist doch etwas knapp.
#7
Registriert seit: 18.03.2008

Obergefreiter
Beiträge: 104
Ich kann euch sagen warum so wenige auf den Zug mit aufspringen, denn Windows kann von so einer Platten nicht booten! Somit ist sie für die meisten (privat) Anwender ungeeignet und wird nur in speziellen Serverlösungen eingesetzt :)
#8
Registriert seit: 19.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2663
Außerdem müssten da Controller extra entwickelt werden (=teuer), man schränkt sich den Markt ein, da keine Notebookkäufer zugreifen können (noch teurer) und der Nutzen ist auch eher gering, da schon aktuelle SSDs wie z.B. die Intels um knappe 200€ von einem Privatanwender garantiert niemals auch nur annähernd an die Grenze gebracht werden.

Ob ein Programm statt 15s 1,5s zum Starten braucht macht nen gewaltigen Unterschied. Wenn es nur mehr 0,5s statt 1,5s braucht ist das zwar immer noch prozentuell ne ordentliche Verbesserung - in der Praxis findest du aber wohl nur wenige Leute, die dafür nochmals mehrere 100€ oder 1000€ drauflegen.
#9
customavatars/avatar89447_1.gif
Registriert seit: 13.04.2008

Stabsgefreiter
Beiträge: 296
Afaik kann Windows booten.

@bensen:
Was ich meine ist, dass sowas nunmal nicht mit sATA möglich ist. Es ist zu langsam. Man bräuchte mehrer SSDs was mehr kostet, Platz frisst und Kabelsalat verursacht.
#10
Registriert seit: 18.03.2008

Obergefreiter
Beiträge: 104
Ach und wie geht das? Oo

Das würde mich jetzt intressieren :) Mir ist keine Möglichkeit bekannt, das System auf die PCI-Platte zu spielen, alleine schon weil man keine Möglichkeit hat, über das BIOS diese Platte dann als Boot-Platte auszuwählen!
#11
Registriert seit: 13.09.2008
Oben uff'm Speischer
Kapitän zur See
Beiträge: 3169
Naja, wahrscheinlich registriert sich das Ding nicht als Festplatte, sondern als dedizierter RAID-Controller, and dem "zufällig" schon was dranhängt. Von normalen dedizierten Controllern kann man ja auch booten.

Wobei man dazu sagen muss, dass ich auch gelesen habe, dass einige (der wenigen) PCIe-SSDs nicht bootbar sind.
#12
Registriert seit: 19.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2663
mini PCIe SSDs sind auch in einigen Billig-Netbooks verbaut... das mit dem Booten dürfte kaum das Problem sein.

Ich würde erstmal auf neuere ONFI Revisionen warten, mit aktuellem Flash werden 4stellige Transferraten eher schwer erreichbar bleiben.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 860 QVO im Test: QLC überzeugt noch nicht

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_SSD_860_QVO

    Erst im Januar erneuerte Samsung sein Angebot an SATA-SSDs und sorgte so auch intern für Konkurrenz. Denn auch elf Monate später können die SSD 860 EVO und SSD 860 PRO noch mit vielen günstigen PCIe-Laufwerken mithalten, vor allem im Alltag. Nun reicht man mit der SSD 860 QVO ein... [mehr]

  • Intel SSD 660p im Test: Günstige SSD mit großen Schwächen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_660P

    Während die für den Massenmarkt konzipierten SSDs in Bezug auf die Transferraten nach und nach an die Grenzen des derzeit Machbaren stoßen, ging zuletzt auch der Preis pro Gigabyte zurück. Das lag vor allem an der inzwischen ausgereiften Fertigung von NAND-Flash mit 64 Schichten und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Corsair Force Series MP510 im Test: Tempo trifft Haltbarkeit

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CORSAIR_MP510

    Im Januar 2017 sorgte Corsair mit der MP500 für eine kleine Überraschung. Denn die am Ende etwas zu teure SSD konnte es mit Samsungs seinerzeit aktuellen EVO- und PRO-Modellen aufnehmen. Rund eineinhalb Jahre später tritt die Force Series MP510 nun die Nachfolge an. Die soll abermals schneller... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]

  • Seagate IronWolf ST14000VN0008 mit 14 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_IRONWOLF_14TB_REVIEWTEASER

    Nachdem seit kurzem erste Festplatten mit eine Kapazität von 14 TB von Western Digital und Toshiba auf dem Markt sind, hat nun auch Seagate nachgezogen und mit der IronWolf 14 TB sowie entsprechenden Modellen der Barracuda Pro, IronWolf Pro und SkyHawk-Serie gleich die ersten Modelle für den... [mehr]