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MSI setzt nun auf eSATAp

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msiObwohl eSATA vor allem bei externen Massenspeichern eine sehr gute Performance liefert, konnte sich der Anschluss erst in den letzten Monaten einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen. Da dieser allerdings nur für den Datenaustausch zuständig ist – schließlich ist der Anschluss nur ein nach Außen verlegter Serial-ATA-Port – musste man bislang noch für eine zusätzliche Stromversorgung sorgen. Meist wurde dies über eine USB-Schnittstelle realisiert. Dieses Manko hat nun MSI erkannt und spendierte seinem aktuellen AM3-Mainboad 790-FX-GD70, welches in unserem Preisvergleich für rund 156 Euro über die virtuelle Ladentheke wandert, kurzer Hand eSATAp. Doch auch in zahlreichen Notebooks des taiwanesischen Herstellers ist der neue Anschluss schon zu finden. eSATAp ist nichts anderes als ein kombinierter Anschluss, bestehend aus USB und SATA, wie er von MSI vermarktet wird. Der neue Anschluss beschränkt sich also nicht nur auf den Datentransfer, sondern wurde endlich um eine Stromzufuhr erweitert. Die Bezeichnung „p“ steht dabei für Power. Da USB 3.0 noch immer auf sich warten lässt, könnte dies nun die Chance für eSATA sein. Dafür müssen aber auch weitere Hersteller aufspringen und den neuen Anschluss nicht nur ihren High-End-Produkten vorenthalten. Auf welchen Mainboards und Notebooks eSATAp schon zu finden ist, erfahren Sie unter diesem Link.

 

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Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 10.03.2004
Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1116
Solange damit nicht mindestens eine 3,5\" (8,89cm) Green-Platte betreibbar ist - völlig am Markt vorbei.
#4
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Registriert seit: 07.04.2005
Greifswald
Vizeadmiral
Beiträge: 8121
Richtig ... dieser Anschluss sollte mind. eine vollwertige 3,5" Festplatte antreiben können. (Raptoren und SAS-Drives mal außen vor)

Wird wohl eher ne USB-Stick alternative sein, um die 30MB/s Barriere zu knacken :D
#5
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Registriert seit: 28.02.2003
Cuxhaven, am Wasser ;)
Kapitän zur See
Beiträge: 3114
Die nicht integrierte Stromversorung ist meiner Meinung nach auch der Hauptgrund, warum sich eSata nicht gegen den schon am Markt etablierten USB Standard durchsetzen konnte/kann...
#6
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Registriert seit: 04.02.2008

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 484
Selbst wenn man damit nur eine 2,5"-Platte oder einen Memorystick betreiben kann ist es doch schon ein deutlicher Vorteil gegenüber USB, da ja die Performance deulich besser ist und USB auch keine 3,5"-Platten mit Strom versorgen kann.
#7
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Registriert seit: 22.11.2007

Moderator
Beiträge: 5232
2,5" HDDs laufen aber auch nicht mit einem USB Anschluss an, auch wenn der zweite bei den Y-Adaptern gerne als Datenanschluss bezeichnet wird, braucht die Platte zum Anlaufen den Strom aus beiden Anschlüssen.

Völlig überflüssig ...
#8
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Registriert seit: 28.12.2005
Wuppertal
Kapitänleutnant
Beiträge: 1746
Die zwei Kabel sind nur bei größeren oder 7200rpm Platten nötig.
Aber ich finds auch jeden Fall schonmal nen Schritt in die richtige Richtung.
Eigendlich war Power over eSATA auch nicht in so einer Form geplant sondern extra mit mehr Power um auch externe 3,5" Platten ohne extra Stromversorgung zu betreiben. Vielleicht kommt das ja auch noch, weil so richtig ausgereift sieht mir das MSI Zeug da nicht aus. Eher wie ne eigene Lösung.
#9
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Registriert seit: 13.01.2006
Stmk, Austria
Moderator
Beiträge: 7460
Zitat DaReal;12004568
Wenn da tatsächlich nur die regulären 5V 500mA rauskommen sehe ich das eher als gimmick !!! ... Das sind poplige 2,5 Watt, da laufen nichtmal alle 2,5" Festplatten dran.

... kurz belesen: eSATAp soll wohl vorrangig für eSATA-Speichersticks genutzt werden, also wird es wohl wirklich nicht mehr als 5V 500mA leisten ...


richtig!! ist eher so eine Art Produktmarketing für ein Mobo und noch ein paar NBs, jedoch was das Ganze bringen soll ist eine andere Geschichte! Verfolgt man den Link sieht man das man auch noch den USB für den OCZ braucht => totaler Schwachsinn! Wäre aber nett zu wissen wie das eSATAp im RL ist!

vielleicht ist ja wieder ein anstoss in die Richtung um auf eSATA-Bassis noch weiter zu forschen! Da gibts ja noch genug Problemchen^^

mfg xymon
#10
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
@Phaeton
Das hängt stark vom Mainboard bzw. Notebook ab.
Wenn sich diese an die Spezifikation halten würden, würde so gut wie keine 2,5\" Platte anlaufen. So laufen die meisten 2,5\" HDDs (
#11
customavatars/avatar43164_1.gif
Registriert seit: 18.07.2006
Halle (Saale)
Kapitänleutnant
Beiträge: 1906
Zitat xymon;12010135
richtig!! ist eher so eine Art Produktmarketing für ein Mobo und noch ein paar NBs, jedoch was das Ganze bringen soll ist eine andere Geschichte! Verfolgt man den Link sieht man das man auch noch den USB für den OCZ braucht => totaler Schwachsinn! Wäre aber nett zu wissen wie das eSATAp im RL ist!

vielleicht ist ja wieder ein anstoss in die Richtung um auf eSATA-Bassis noch weiter zu forschen! Da gibts ja noch genug Problemchen^^

mfg xymon


Seltsam, wenn ich dem Link folge, sehe ich doch tatsächlich an dem neuen Mainboard (links) den OCZ Throttle ohne USB-Kabel, an dem alten mit (rechts). Da ich selbst einen besitze kann ich Dir sogar sagen, dass der selbst mit dem alten USB 1.1-Standard bezüglich der Spannungsversorgung klar kommt, also weniger als 500 mA benötigt.

Zudem befinden sich im eSATAp-Anschluss 4 Kontakte für den USB-Strom. Wenn MSI das also richtig angepackt hat (kenne die Spezifikationen für eSATAp nicht), werden darüber zwei mal je 500 mA bereitgestellt (sodass der eSATA-Stick-Hersteller wählen kann, welche Kontakte er nutzt) und so eventuell zumindest normale 2,5 "-Platten ohne Extrakabel betrieben werden können.
#12
Registriert seit: 25.02.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1823
Also damit laufen die Festplatten an, habe gerade selbst eine 2,5\" 160GB Festplatte am eSATAp Port hängen. Zudem finde ich das viel praktischer als USB2.0 oder eben Esata mit externer Stromversorgung.


Für die Zukunft wäre es schon überlegenswert ein eSATAp2.0 mit einer größeren Stromzufuhr.
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