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Micron: Flash-Speicher mit ein GB/s Bandbreite für den PCIe-Steckplatz

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Während die Festplatten mit magnetischen Plattern die vorhandene Bandbreite der SATA2-Schnittstelle kaum ausnutzen können, kommen SSDs durch immer schnellere Speicherzellen und bessere Controller immer näher an die Grenzen des Standards. Sobald allerdings besonders leistungsfähige Controller mit vielen "Input/Output Operations Per Second" (IOPS ; Ein- und Ausgaben pro Sekunde) eingesetzt werden, die dann schon mit Kühlkörpern gekühlt werden müssen, wird diese Grenze überschritten. Aus diesem Grund setzt der Hersteller Fusion-io bei seinem "ioDrive" auf die PCI-Express-Schnittstelle und erreicht damit Bandbreiten von 800 MB/s (Lesen) und 640 MB/s (Schreiben) sowie 120.000 IOPS. In einem Firmen-Blog von Micron ist nun ein YouTube-Video (siehe "Read More") verlinkt worden, in dem ein Mitarbeiter den Direktor des Entwicklungslabors Joe Jeddeloh bei dem Umgang mit vergleichbaren Steckkarten gefilmt hat.Im Betrieb werden zwei Karten mit Codenamen "Washington" gezeigt, die jeweils einen aktiv gekühlten Controller besitzen, welcher den Flash-Speicher über acht Kanäle parallel anspricht. Mittels des Benchmarks IOmeter zeigte Jeddeloh zudem, dass eine dieser Karten beim Lesen eine Datenrate von 800 MB/s erreicht und beim Schreiben von zwei KB großen Datenblöcken 80.000 IOPS schafft. Gerade beim Schreiben und Lesen von kleinen Dateien und demzufolge vielen IOPS brechen SSDs im 2,5- und 3,5-Zoll-Format extrem ein.

Über den Typ der Flash-Zellen und die jeweiligen Schreibraten sprach sich der Micron-Mitarbeiter nicht aus. Allerdings zeigte er noch einen Prototypen einer Steckkarte mit PCIe-x8-Schnittstelle, auf dem zwei solcher Controller sitzen, die gemeinsam eine Bandbreite von einem GB/s sowie 200.000 IOPS erreichen sollen. Im Betrieb wurde diese Karte allerdings nicht gezeigt.






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