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Die Everest-Tastatur von Mountain: Mit dem Potenzial zum Gipfelsturm?

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mountainDas Angebot an mechanischen Tastaturen ist groß - und trotzdem will die neue Marke Mountain jetzt gerade mit einer solchen Tastatur überzeugen. Die Everest proklamiert dabei schon mit ihrem Namen besonders hoch gesteckte Ziele. 

Mountain selbst gibt vier Säulen für die eigene Produktphilosopie an: Innovation – Performance – Modularity – Aesthetics. Dabei ist gerade der Punkt Innovation bei einer weiteren mechanischen Tastatur eine Herausforderung. Ein wirklich frisches und innovatives Produkt lässt sich schwer realisieren. Mountain hat deshalb einige Elemente umgesetzt, die gerade in der Kombination bemerkenswert sind.

Im Kern ist die Everest erst einmal eine mechanische Tastatur mit bewährten Cherry MX-Switches. Dank eines modularen Ansatzes sollen sich die Switches aber ohne Löten austauschen lassen. Damit kann der Nutzer ganz individuell die Switches verbauen, die er bei den jeweiligen Tasten bevorzugt. Und auch große Tastaturteile sind modular. Eine magnetische Handballenauflage kennt man auch schon von anderen Tastaturen. Bei der Everest können aber auch der Ziffernblock und das Media-Dock abgenommen werden. 

Der Ziffernblock lässt sich flexibel auf beiden Seiten der Tastatur nutzen. Oberhalb der regulären Tasten sitzen vier Sondertasten mit integrierten Displays. Diese Displaytasten können unterschiedlichste Icons anzeigen und z.B. für den Start der wichtigsten Programme oder Spiele genutzt werden. Im Media Dock gibt es ein Display-Drehrad, das für die einfache Anpassung bestimmter Einstellungen genutzt werden kann. Bei den regulären Tasten integriert Mountain zwar keine Displays, die marktübliche RGB-Beleuchtung darf bei ihnen aber nicht fehlen.

Die Ästhetik der Everest wird aber vor allem vom CNC-gefrästen und gebürsteten Aluminiumgehäuse geprägt. An der Unterseite können verschiedene Kanäle für das Verlegen des Anschlusskabels genutzt werden. Spezielle magnetische Standfüße sollen für den optimalen Anstellwinkel sorgen. Und auch ein USB 3.2 Gen 1-Hub wird integriert. Damit die Everest auch auf Softwareebene angepasst werden kann, wird Mountain eine eigene Software anbieten. Sie nennt sich Base Camp.

Die Everest wird allerdings nicht direkt in den regulären Verkauf gehen, sondern sie soll erst noch per Crowdfunding finanziert werden. Eine entsprechende Kickstarter-Kampagne startet heute. Der Einstiegspreis fällt zumindest auf den ersten Blick überraschend niedrig aus: In der Core-Variante soll die Everest nur 95 Euro kosten. Bei dieser Variante sind allerdings weder der Ziffernblock noch das Media Dock dabei. Und auch die Handballenauflage fehlt. Damit entspricht die Everest Core also einem Tenkeyless-Modell. Immerhin erhalten Käufer zusätzlich zur eigentlichen Tastatur ein 2 m langes USB Typ-C-Kabel, fünf zusätzliche Cherry MX-Switches, eine Mountain-Tastenkappe, ein Werkzeug zum Entfernen der Tastenkappen und Switches, vier Spacer für die Füße und einen Logo-Sticker. 

Die Everest Max wird das Komplettpaket mit Ziffernblock, Media Dock und Handballenauflage. Mountain liefert außerdem vier zusätzliche Spacer für die Füße und ein 15 cm langes USB Type-C to Type-C Kabel mit. Der Preis für die Vollausstattung liegt bei 199 Euro.