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Weitere Informationen zu Intels P45 und P43

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Noch nicht einmal ein Jahr alt ist Intels Mainstream-Chipsatz P35, und schon scheint das Unternehmen an die Nachfolge zu denken. Bereits gegen Ende letzten Jahres waren erste Informationen durchgesickert, nach denen der P45 CrossFire, FSB 1333 MHz, PCIe der zweiten Generation und DDR3 mit bis zu 1333 MHz unterstützen wird. Ein Bericht von HKEPC bestätigt dies nun und nennt weitere Details, insbesondere zu dem kleineren Bruder P43. Dieser wird ebenfalls einen maximalen FSB von 1333 MHz bieten, doch unterstützt er sowohl DDR2 und DDR3 mit bis zu 1066 MHz. Da es unwahrscheinlich ist, dass P45 und P43 unterschiedliche Chips sind, könnte es dennoch sein, dass manche Hersteller die fehlende DDR2-Unterstützung im P45 wieder frei schalten. Dies wäre nicht das erste Mal, dass von Intel gesperrte Funktionen von den Herstellern wieder zum Leben erweckt wurden.Der noch schnellere FSB von 1600 MHz bleibt wohl offiziell weiterhin den Spitzenmodellen in Form von X38 und X48 vorbehalten, doch auch die neuen Chipsätze sollten diesen FSB problemlos erreichen. Inwiefern sich die Hersteller also daran halten ist ungewiss, bot doch auch der P35 zunächst nur Unterstützung für den FSB 1066. Später wurde er dann aber beispielsweise durch BIOS-Updates für FSB 1333 freigegeben. Im Gegensatz zum P45 kann der P43 die 16 PCIe-Lanes nicht für den CrossFire-Modus aufteilen. Beide Chipsätze sollen mit der aktuellen ICH10 gekoppelt werden. Mainboards die mit Intels P35- oder X38-Chipsatz ausgestattet sind verwenden derzeit noch die ICH9.

Bereits auf der CeBIT 2007 konnten einige P35-Mainboards im Betrieb betrachtet werden, sodass auf der CeBIT 2008 eventuell schon Modelle mit P45 anzutreffen sind. Genaue Informationen werden spätestens zum wenige Wochen nach der CeBIT stattfindenden IDF erwartet.

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