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Intel will in Einzelfällen weiter fehlerhafte 6er-Series-Chipsätze ausliefern

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intel3Der Nachricht über fehlerhafte Intel 6er-Series-Chipsätze, bei denen die am Chipsatz angebundenen SATA 3 Gb/s-Ports nach längerer Nutzungsdauer Funktionsstörungen aufweisen können, folgte rasch die Ankündigung drastischer Konsequenzen (wir berichteten). Intel wird eine neue Revision (R3) produzieren, die Produktion von Mainboards auf Basis der alten Revision soll umgehend gestoppt werden. Nachdem Mainboards mit überarbeitetem Chipsatz (vorrausichtlich im April) verfügbar werden, wollen die Mainboardhersteller bisher ausgelieferte Sandy Bridge-Mainboards umtauschen.

In einem neuen Statement hat Intel jetzt allerdings angekündigt, dass doch weitere fehlerhafte 6er-Series-Chipsätze ausgeliefert werden sollen. Allerdings mit einer Einschränkung - diese Chipsätze werden nur an Unternehmen ausgeliefert, in deren Produkten der Mangel keine Rolle spielt ("Only computer makers who have committed to shipping the Intel® 6 Series Chipset in PC system configurations that are not impacted by the design issue will be receiving these shipments."). Das würde z.B. Notebooks betreffen, bei denen Laufwerke ausschließlich über SATA 6 Gb/s angebunden werden. Auch Mainboards, die entweder ausschließlich SATA 6 Gb/s bieten oder SATA 3 Gb/s-Anschlüsse, die per Zusatzchip realisiert werden, wären denkbar.

Intel selbst schätzt den Effekt dieser begrenzten Wiederaufnahme von 6er-Series-Chipsätzen-Lieferungen der alten Revision allerdings offenbar eher gering ein - die nach Bekanntwerden des Problems korrigierte Finanzanalyse wird nicht aktualisiert.

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Leutnant zur See
Beiträge: 1056
Na, wieso auch nicht die Chipsätze an große Firmen wie Dell, HP, etc. ausliefern und dort verbauen lassen? Der durchschnittliche PC in unserer Firma oder bei den Kunden hat eine HD und ein optisches Laufwerk. Da reichen ja zwei funktionstüchtige Ports aus. Alles wieder einzustampfen halte ich auch für übertrieben.
#2
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Registriert seit: 21.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3132
Das ganze ist auch wieder zuviel gehyped worden. Intel muss zwar alle Boards zurückrufen, aber mal ganz im Ernst. Wer die Probleme hat, kann das Board umtauschen, aber einfach jetzt alle Boards verschrotten ist extrem überzogen.

Ich habe 7 Sandy Boards bis jetzt verbaut. Die Besitzer wissen von dem möglichen Problem und falls es wirklich zu einem Leistungsabfall kommt, tausche ich die Boards eben aus. Aber nur 1 Board hat überhaupt einen S-ata II Port belegt ( DVD-LW ). Die verbauten Boards haben ja zwischen 2 und 6 S-ata III Ports. Wer bei 6 S-ata III Ports noch zusätzlich S-ata II braucht, der sollte sich sowieso einen extra Raidcontroller kaufen.

Es macht also durchaus Sinn, jetzt noch Sandy Boards zu kaufen, wenn man weiss wieviele S-ata Ports man braucht.
#3
Registriert seit: 12.12.2008
Südtirol
Kapitän zur See
Beiträge: 3532
frage ist halt was wenn in 2,5 jahren doch noch was dazukommt
#4
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Registriert seit: 11.10.2004

advocatus diaboli
Beiträge: 3685
Dr.Cupido: Wieso sollte man sich einen extra Raidcontroller kaufen wenn man diesen nicht braucht? Nur weil man viele Festplatten / Laufwerke im Rechner hat, heißt das nicht zwangsläufig, dass man auch Raid einsetzen will. Dann wäre so ein Controller mehr als unnötig.
#5
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Registriert seit: 25.10.2005
Cebit-City
Flottillenadmiral
Beiträge: 5919
Für die PCIe Schnittstelle gibt es SATA 6G Controllerkarten mit 2 und mehr Ports für ca. 10€. Die Ports sind meistens eh nicht benötigt und stellen für den Defekt eine gute Lösung dar.
#6
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Registriert seit: 19.05.2006
unterwegs
SuperModerator
Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21817
Zitat KlausW;16264450
frage ist halt was wenn in 2,5 jahren doch noch was dazukommt


Die ganzen Firmenrechner werden nicht aufgerüstet. Die Daten liegen eh auf einem Server, so daß man da nicht viel Speicherplatz braucht und mehr als ein optisches Laufwerk ist nicht notwendig.
Eher wird der ganze Rechner getauscht.
#7
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Registriert seit: 18.10.2009
Braunschweig
Anlauf Alter, Anlauf!
Beiträge: 4888
Zitat pajaa;16264864
Die ganzen Firmenrechner werden nicht aufgerüstet. Die Daten liegen eh auf einem Server, so daß man da nicht viel Speicherplatz braucht und mehr als ein optisches Laufwerk ist nicht notwendig.
Eher wird der ganze Rechner getauscht.

Das mag ja für einen gewissen Teil seine Richtigkeit haben, doch Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Klar sind viele PCs reine Office Möhren, es gibt aber durchaus Firmen mit Entwicklungsabteilungen bei denen zusätzliche Festplatten von Anfang verbaut werden in die Fertig OEM PCs.
So z.B. bei einer großen Auto Bank hier in der Region, wo es auch in der IT Abteilung Entwickler gibt welche mehrere HDDs einsetzen und die eigene Software intern entwickelt wird damit kein Dritter an die internen Vorgänge rankommt.
#8
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Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33840
Zitat @rne;16264847
Für die PCIe Schnittstelle gibt es SATA 6G Controllerkarten mit 2 und mehr Ports für ca. 10€. Die Ports sind meistens eh nicht benötigt und stellen für den Defekt eine gute Lösung dar.


10€ die man sich aber auch getrost schenken könnte ;)
Naja die "neuen" Boards kommen ja in ein paar Wochen und dann unterhält sich da eh keiner mehr drüber ;)
#9
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Registriert seit: 17.07.2004
Laupheim
Computersüchtig
Beiträge: 23081
Zitat Slider63;16264212
Alles wieder einzustampfen halte ich auch für übertrieben.


dito, da wo die (eventuell mal defekten) sata2 anschlüsse nicht benutzt werden irgendwann ist das board einwandfrei zu benutzen. vorhandene laufwerke an sata3 und gut is.
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