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Genauere Details zu Intels P55-Chipsatz für 'Lynnfield' und 'Havendale'

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Die asiatische, in der Regel gut informierte, Webseite HKEPC hat mit Berufung auf Quellen in Taiwans Mainboard-Industrie einige Informationen zu Intels Chipsatzserie "Ibex Peak" für die Mainstream- und Einstiegs-Prozessoren "Lynnfield" und "Havendale" auf Basis der "Nehalem"-Architektur bekannt gegeben. Demnach wird der P55 zwar im dritten Quartal als erster Chipsatz herauskommen, es seien aber vier weitere Chipsätze mit den Namen H57, P57, Q57, H55 und unterschiedlichem Funktionsumfang (siehe Tabelle im "Read More") für das erste Quartal 2010 geplant. Anders als noch bei der Core-i7- oder Core-2-Serie beherbergen "Lynnfield" und "Havendale" selbst bereits einen PCI-Express-Controller. Dies führt dazu, dass die Northbridge überflüssig wird und nur noch ein Chipsatz für Schnittstellen wie SATA oder USB, aber auch PCI-Express, gebraucht wird. Die bisherigen Southbridges wie die ICH10 stellen bereits ein paar PCI-Express-Schnittstellen zur Verfügung. Bei dem P965- und P35-Chipsatz wurden diese teilweise genutzt um CrossFire zu ermöglichen.Da die beiden Prozessoren wie die i7-Serie auf der "Nehalem"-Architektur basieren besitzen sie natürlich einen integrierten Speichercontroller, der "Havendale" zusätzlich noch eine GPU. Dafür bietet "Lynnfield" die Möglichkeit zwei Grafikkarten mit je acht Lanes anzusteuern und im CrossFire-Modus zu betreiben. Hierfür muss der Prozessor allerdings mit einem P55- oder P57-Chipsatz gekoppelt werden, die anderen drei bieten diese Möglichkeit nicht. Alle Chipsätze bis auf P55 unterstützen allerdings "Broadwood". Über dieses Feature soll der Chipsatz Flash-Speicher ansprechen und beispielsweise die Bootzeit deutlich verbessern. Als Alleinstellungsmerkmal besitzt der P57 eine Funktion namens "Coral Harbor". Was dies ermöglichen soll ist leider nicht bekannt.



Funktionstabelle der Chipsätze von HKEPC mit Berufung auf Mainboard-Hersteller.



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