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Wie NVIDIAs Software-SLI-Lizenzierung für X58-Mainboards funktioniert

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Mitte Juli überraschte NVIDIA Enthusiasten weltweit mit der Nachricht, dass der X58 offiziell SLI-Unterstützung bekommt. Hierfür müssen die Hersteller allerdings entweder den N200-Chip von NVIDIA verbauen, oder aber die Platine von NVIDIA zertifizieren lassen. VR-Zone hat nun genauer erklärt, wie der Weg der Lizenzierung funktioniert. So muss der Hersteller NVIDIA ein Zertifizierungs-Paket mit der zu testenden Hardware, beispielsweise Prozessor und Speicher neben der Platine selbst, und eine Checkliste zusenden. Danach verwendet NVIDIA einen Treiber ohne SLI-Sperre und verschiedene Grafikkarten-Kombinationen, um elektrische und mechanische Kompatibilität sicher zu stellen. Wenn das Mainboard diesen Test besteht, sendet NVIDIA dem Hersteller ein Zertifikat und einen "SLI-Key" zu. Dieser Schlüssel wird in das BIOS des Mainboards implementiert und der Treiber schaltet SLI für diese Platine frei, sobald er die "Vendor-ID" und die PCIe-Bandbreite überprüft hat.Sollte der Schlüssel für andere Platinen verwendet werden, verstößt der Hersteller gegen das Zertifizierungs-Abkommen und ihm werden die Lizenzen für alle seine Platinen entzogen. Dies tritt vermutlich auch in Kraft, wenn der Schlüssel von Dritten aus dem BIOS extrahiert wird und nicht vom Hersteller selbst in andere BIOS-Versionen eingepflegt wird. Dementsprechend werden die Hersteller wohl mit aller Kraft gegen BIOS-Modder vorgehen.



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