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Polestar: Volvo will Tesla mit Tochtermarke Konkurrenz machen

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Auf dem Weg hin zu umweltfreundlicheren Antrieben ist Volvo weiter, als oftmals angenommen wird. Zwar bieten die Schweden derzeit keine reinen E-Modelle an, dafür hat man das Aus des Diesels bereits beschlossen und Plug-in-Hybride befinden sich im Portfolio. Künftig will man die Bemühungen aber verstärken - allerdings unter dem Dach der Marke Polestar.

Die Rede ist dabei von Perfomance-Elektrofahrzeugen, die im Wesentlichen auf Volvo-Technologien basieren sollen und auch über die Vertriebswege der Mutter angeboten werden sollen. Der größte Konkurrent dürfte Tesla sein, auch der Name nicht direkt erwähnt wird.

Schuldig bleibt man Details zu ersten Modellen und anderem. Dies will man allerdings im Herbst nachholen, möglicherweise im Rahmen der im September stattfindenden IAA in Frankfurt. Abzuwarten bleibt mindestens bis dahin, ob Volvo zweigleisig fahren oder wird oder unter dem Namen Polestar lediglich Modelle mit höherer Leistung auf den Markt gebracht werden sollen. Denn für 2019 hat der Autobauer ein reines E-Fahrzeug angekündigt, das nach aktuellem Stand das Volvo-Label nutzen soll.

Denkbar wäre, dass unter dem Polestar-Dach zunächst elektrifizierte Volvo-Modelle angeboten werden, später dann von Anfang an als reine Elektrofahrzeug konzipierte Modelle mit abweichenden Leistungsdaten und angepasster Optik.

Denn auch wenn der Name Polestar nicht neu ist, dürfte seine Verbreitung eher gering sein. Seit 1995 arbeitet Volvo mit dem damals noch eigenständigen Unternehmen zusammen, in erster Linie entstanden dabei Modellvarianten mit höherer Leistung, Fahrwerksanpassungen und ähnlichem. Vor etwa zwei Jahren übernahm Volvo Teile des Partners und verfügt seitdem über die Rechte an der Bezeichnung Polestar.

Derzeit bieten die Schweden die Limousine S60 sowie den Kombi V60 als Polestar-Variante an. Zusätzlich gibt es für andere Volvo-Modelle Polestar-Ausstattungsoptionen wie sportlichere Fahrwerke.

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