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Mercedes-Benz soll Tesla-Konkurrenten Ende September vorstellen

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daimlerMit deutlich höheren Investitionen als in der Vergangenheit will Daimler mehr und mehr Alternativen zum herkömmlichen Verbrennungsmotor entwickeln und anbieten. Dabei spielt nicht nur der schon verfügbare Plug-in-Ansatz eine Rolle, auch die Brennstoffzellentechnik wird – so der Plan – wird weiter in den Mittelpunkt rücken. Schon 2017 soll der Mercedes-Benz GLC F-CELL starten. Zwei Jahre später soll dann das erste Modell folgen, das von Anfang an als Elektrofahrzeug konzipiert wurde. Einen ersten Blick auf den noch namenlosen Wagen kann man unter Umständen schon in knapp drei Monaten werfen.

Denn wie Motoring berichtet, soll das Fahrzeug auf dem Ende September beginnenden Pariser Autosalon vorgestellt werden. Während es zum Design keinerlei Aussagen abseits der Vermutung, dass es sich um eine Limousine handelt, gibt, ist man hinsichtlich einiger anderer wichtiger Eckpunkte aber schon sicher. Der E-Daimler soll in puncto Reichweite Teslas Model S übertrumpfen, gleichzeitig aber vergleichbar teuer werden. Tesla verlangt zwischen 76.000 und 102.000 Euro, das australische Magazin spricht konkret von 150.000 bis 200.000 Australischen Dollar für den neuen Mercedes – umgerechnet rund 102.000 bis 136.000 Euro.

Das Magazin beruft sich dabei auf Aussagen der australischen Niederlassung. Deren Sprecher geht unter anderem davon aus, dass die unbekannten Absatzziele erreicht werden - „Aber wir würden es so lange nicht machen bis wir uns sicher sind, ihn verkaufen zu können", so das eindeutige Statement. Selbstwusst klingt zudem das Versprechen, dass der Wagen Tesla mit Sicherheit Kopfzerbrechen bereiten werde, auch man das neue Modell nicht als Tesla-Killer bezeichnen will. Allerdings macht man auch kein Geheimnis daraus, dass der kalifornische Konkurrent vor einer großen Herausforderung steht. Es sei eine Sache, eine Produktionssteigerung anzukündigen, aber eine ganz andere, diese dann auch pünktlich zu erreichen, so der Tenor.

Auch deshalb glaubt man an den Erfolg. Schließlich verfügt Daimler anders als Tesla über ausreichend Kapazitäten und genügend Erfahrung in der Produktion. Im Gegenzug ist man hinsichtlich der wichtigsten Komponente auf Zulieferer angewiesen, eigene Akkus fertigen die Stuttgarter nicht.

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