> > > > Speicher mit integrierter Selbstzerstörung

Speicher mit integrierter Selbstzerstörung

Veröffentlicht am: von
Die Koninklijke Philips Electronics N.V. ([url=http://www.philips.com]Philips[/url]) möchte die [url=http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/0807111.htm]MRAM[/url] zu einem „äußerst“ sicheren Medium weiterentwickeln. Magneto-resistive Random Access Memory (MRAM) ist eine nicht-flüchtige Speichertechnik. Im Gegensatz zu DRAM und SDRAM werden Informationen dabei nicht elektrisch, sondern über magnetische Ladungselemente gespeichert. Die Kernidee der Technologie besteht darin, dass sich der elektrische Widerstand bestimmter Materialien unter dem Einfluss magnetischer Felder ändert. Lese- und Schreibzugriffe finden als magnetische Impulse auf mehreren Lagen dünner Filmschichten statt. Bisher konnte ein Hacker die Chips durch einfaches Öffnen auslesen, da auf diese Weise ein direkter Zugriff auf die Filmschichten möglich wird. Insbesondere für das Speichern von Passwörtern oder kryptographischen Schlüsseln stellte dies in der Vergangenheit ein Sicherheitproblem dar. Die Speicherchips wurden nun von Phillips mit einer Schutzhülle um die Filmschichten sowie einem permanenten Magneten versehen. Ist diese Schutzhülle intakt, hält sie das Magnetfeld in einem geschlossenen Kreislauf. Wird diese jedoch durch das Öffnen des Chips beschädigt, gehen alle gespeicherten Daten verloren. Ein solcher passiver Sicherheitsmechanismus ist ein Novum für das Marktsegment. Die Technik soll in Zukunft die Flash-Card zum Speichern von elektronischen Schlüsseln ersetzen.

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

RAM-Roundup: Sieben 16-GB-DDR4-Kits im Test

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/RAM-ROUNDUP/KLEVV_IM44GU48A30_5_LOGO

Seit der Einführung der Haswell-E-Plattform gibt es DDR4 im Consumer-Bereich, aber erst mit Skylake startete der Speicherstandard richtig durch. Seitdem sind bereits zahlreiche Monate vergangen und wie erwartet sind die Preise für den DDR4-Arbeitsspeicher in der Zwischenzeit ordentlich in den... [mehr]

Corsair bringt beleuchteten Arbeitsspeicher sowie neuen Lüfter und...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/CORSAIR_LOGO

Corsair hat während der Computex 2016 gleich mehrere Neuheiten im Gepäck. Den Anfang machte die MSI GeForce GTX 1080 Sea Hawk. Der wassergekühlte 3D-Beschleuniger wird mit einer Kühllösung von Corsair bestückt und soll dadurch ein besonders hohes OC-Potential bieten können. Hierzu wird die... [mehr]

G.Skill kündigt DDR4-Baureihe Flare X und FORTIS für AMD Ryzen an

Logo von GSKILL

G.Skill hat mit den beiden Baureihen Flare X und FORTIS zwei DDR4-Serien speziell für AMDs neuste Plattform RYZEN angekündigt. Während die FORTIS-Serie in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten zur Verfügung steht, hat der Käufer in der Flare-X-Baureihe vier Taktfrequenzen zur Auswahl. Die... [mehr]

G.Skill Flare X im Test - Ryzens Speichercontroller ausgetestet

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GSKILL_FLARE_X_TEASER

Für AMDs Ryzen-Prozessoren kommen nicht nur passende Mainboards auf den Markt, sondern auch optimierte Speicherkits. Das G.Skill Flare-Kit mit 3.200 MHz haben wir heute im Test und nehmen es zum Anlass, auch die Performance der Ryzen-Prozessoren mit unterschiedlichen Speicher-Taktfrequenzen und... [mehr]

G.Skill lässt den Trident Z RGB-Speicher spektakulär erstrahlen

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/G

Beleuchtete Speichermodule sind keine Neuheit - man denke z.B. an Crucials Ballistix Tracer. Was G.Skill mit den Trident Z RGB-Modulen verwirklicht hat, erreicht aber ein neues Level.  In den Heatspreader wurde ein regelrechter RGB LED-Leuchtbalken integriert. Die ganze Bandbreite des... [mehr]

DDR5 soll doppelt so hohe Bandbreite wie DDR4 bieten und 2018 kommen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DDR5_SPEICHER

Geht es nach dem Industrie-Konsortium JEDEC wird DDR5 der nächste Standard für Arbeitsspeicher. Der neue Standard soll spätestens Mitte 2018 festgelegt sein, sodass die Hersteller kurz danach mit der Produktion der entsprechenden Speicherchips loslegen können. Mit DDR5 soll der Arbeitsspeicher... [mehr]