> > > > IDF16: DDR5 noch weit weg, DDR4-Transition abgeschlossen

IDF16: DDR5 noch weit weg, DDR4-Transition abgeschlossen

Veröffentlicht am: von

idf2016Auf der üblichen Session zum Thema DDR und Storage, über die wir auch im letzten Jahr berichteten, gab Geof Findley, Intels Director und "Memory Ecosystem Manager" einen Ausblick auf kommende Speichertechniken und den Übergang von DDR3 zu DDR4. Dieser Umschwung von DDR3 zu DDR4 ist in diesem Jahr auch im Desktop-Bereich vollständig abgeschlossen, nachdem im letzten Jahr zunächst die Server auf DDR4 setzten. Der Grund liegt darin, dass DDR4 aufgrund des hohen Speicherbedarfs im Serverbereich über das Jahr günstiger als DDR3 geworden ist und dann für Endkunden kein Grund mehr besteht, auf die langsamere und teurere sowie ältere Speichertechnik zu setzen. 

Als übliche Konfigurationen sieht man im Speicherbereich nun also DDR4-2400 im Serverbereich, DDR4-2133 im Desktop-Bereich und diverse DDR4- und DDR3-Low-Voltage-Konfigurationen in Notebooks. Praktisch alle Intel-CPUs unterstützen DDR4 bereits, wo die Speicherlösungen preisgünstiger sind als DDR3 werden sie auch schon überwiegend eingesetzt. Auch Intels kommender Notebook-Chip Kaby Lake wird natürlich auf DDR4 setzen, hier sind 2.400 MHz im Gespräch.

Den Kuchen im DRAM-Bereich teilen sich dabei hauptsächlich drei große Firmen, Samsung, SK Hynix und Micron. Nanya, Winbond und andere spielen fast keine Rolle mehr. Für die drei großen Firmen macht es auch keinen Sinn mehr, Speicherchips mit einer höheren Speicherkapazität für DDR3 zu entwickeln, da die Produktionskosten sich nicht mehr armortisieren. Interessant war der Ausblick auf die verschiedenen Marktsegmente: Während man davon ausgeht, dass sich der Markt im Storage-Enterprise-Bereich deutlich vergrößert, geht man eher von leicht sinkenden Zahlen im Consumer-Bereich aus.  

Zum Thema DDR5 konnte Findley wenig Neues verkünden: Die JEDEC arbeite noch an einer Spezifikation, die in diesem Jahr wohl fertig werden soll. Entsprechend braucht der Standard aber noch bis 2020, um am Markt verfügbar zu sein. So lange wird es neue Speed-Steps im DDR4-Bereich geben. Für DDR5 soll es auch eine neue XMP-Spezifikation geben. Auch zum Thema 3D-XPoint hatte Findley noch keine Neuigkeiten zu bieten, auch wenn er angab, Optane-SSDs seien noch für dieses Jahr geplant, als Dimm für Xeons werden sie wohl eher 2017 zu erwarten sein. Entsprechende Tests zur Kompatibilität von 3D-Xpoint laufen bereits bei Intels Partnern. 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar215183_1.gif
Registriert seit: 01.01.2015
€uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Korvettenkapitän
Beiträge: 2336
Sehr interessant das bei Servern der Umstieg dermaßen schnell von statten geht, kaufen die öfter neue Systeme?
#2
customavatars/avatar1651_1.gif
Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 12967
Die sollen mal hinmachen ich will endlich DDR5-5000 kaufen um cool zu sein. :coolblue:
#3
Registriert seit: 27.08.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 153
Zitat lll;24843173
Sehr interessant das bei Servern der Umstieg dermaßen schnell von statten geht, kaufen die öfter neue Systeme?


Die Frage ist nicht wie oft ein neues System gekauft wird, sondern wie schnell die Produkte auf die neuen Technologien umgestellt werden.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

G.Skill Flare X im Test - Ryzens Speichercontroller ausgetestet

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GSKILL_FLARE_X_TEASER

Für AMDs Ryzen-Prozessoren kommen nicht nur passende Mainboards auf den Markt, sondern auch optimierte Speicherkits. Das G.Skill Flare-Kit mit 3.200 MHz haben wir heute im Test und nehmen es zum Anlass, auch die Performance der Ryzen-Prozessoren mit unterschiedlichen Speicher-Taktfrequenzen und... [mehr]

Günstiger RAM: GoodRAM Iridium IRDM DDR-2400 16 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GOODRAM_2400_OPENER

Normalerweise testen wir auf Hardwareluxx die High-End-Speicherkits mit höchster Taktfrequenz und besten Timings. Für viele Leser ist aber sicherlich auch interessant, was an Budget-Lösungen am Markt verfügbar ist - sei es für ein günstiges Zweitsystem oder den PC, der nicht übertaktet... [mehr]

G.Skill kündigt DDR4-Baureihe Flare X und FORTIS für AMD Ryzen an

Logo von GSKILL

G.Skill hat mit den beiden Baureihen Flare X und FORTIS zwei DDR4-Serien speziell für AMDs neuste Plattform RYZEN angekündigt. Während die FORTIS-Serie in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten zur Verfügung steht, hat der Käufer in der Flare-X-Baureihe vier Taktfrequenzen zur Auswahl. Die... [mehr]

G.Skill lässt den Trident Z RGB-Speicher spektakulär erstrahlen

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/G

Beleuchtete Speichermodule sind keine Neuheit - man denke z.B. an Crucials Ballistix Tracer. Was G.Skill mit den Trident Z RGB-Modulen verwirklicht hat, erreicht aber ein neues Level.  In den Heatspreader wurde ein regelrechter RGB LED-Leuchtbalken integriert. Die ganze Bandbreite des... [mehr]

Kingston HyperX Predator DDR4-3333 16 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HYPERX3333AUFMACHER

In den vergangenen Wochen haben wir einige Speichermodule getestet, unter anderem die schnellen G.Skill Flare für AMDs Ryzen-Prozessoren oder Corsairs Dominator Platinum für Intels Skylake-X. Heute haben wir die nominell schnellsten Speichermodule im Test: Aus Kingstons HyperX Predator-Serie... [mehr]

Corsair Dominator Platinum mit 3.200 MHz auf X299 im Quad-Channel-Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AUFMACHERLOGO

Vor wenigen Tagen hatten wir den Core i9-7900X im Test - und für diesen Boliden benötigt man natürlich auch ein entsprechendes Quad-Channel-Speicherkit. Wer 1.000 Euro für eine CPU ausgibt und dazu auch noch 500 Euro für ein Mainboard, der wird auch noch ein paar Euro für das neue Corsair... [mehr]