> > > > SK Hynix zeigt weitere Details zu HBM2

SK Hynix zeigt weitere Details zu HBM2

Veröffentlicht am: von

skhynixDer Bedarf nach immer größerem und schnellerem Grafikspeicher wird sowohl bei AMD als auch bei NVIDIA bereits in der nächsten GPU-Generation eine wichtige Rolle spielen. SK Hynix sprach sogar bereits mehrfach über eine enge Zusammenarbeit mit AMD und so wird eine mögliche Radeon R9 390X mit High-Bandwidth-Memory erwartet. Auch einige technische Details zu HBM sind bereits bekannt und wurden bei uns schon ausführlich behandelt.

HBM2 von SK Hynix
HBM2 von SK Hynix.

Beim HBM wird der DRAM-Speicher nicht mehr neben der/dem GPU/CPU/SoC auf dem PCB untergebracht, sondern direkt auf der/dem GPU/CPU/SoC. Dazu werden zusätzliche Silizium-Layer auf dem jeweiligen Chip angebracht, sogenannte Through Silicon Vias (TSVs) verbinden beide Komponenten. In der ersten Generation von HBM nit vier Layern sollen Speicherbandbreiten von 128 GB pro Sekunde erreicht werden. Die Speicherkapazität liegt bei maximal 4 GB. Auf der aktuell stattfindenden GPU Technology Conference stellt auch SK Hynix seine aktuellen Entwicklungen aus. Darunter ist unter anderem auch der GDDR5-Speicher, der auf der GeForce GTX Titan X zum Einsatz kommt (Hardwareluxx-Artikel).

HBM2 von SK Hynix
HBM2 von SK Hynix

In einer ersten Ausbaustufe will SK Hynix 2 GBit pro Core-Die-Layer verbauen. Dies entspricht einem Gesamt-Speicherausbau von 1 GB für ein Chip-on-Wafer, die jeweils mit einem 128 Bit breiten Speicherinterface angebunden sind. Theoretisch denkbare wäre der Einsatz mehrerer dieser Chips auf einer GPU. Eine mögliche Konfiguration wären vier Chips, was einem Speicherausbau von 4 GB entspräche, die über ein insgesamt 512 GB pro Sekunde breites Speicherinterface angebunden wären.

Hier werden auch gleich die Vorteile von HBM deutlich, denn 512 Bit erreicht aktuell nur die "Hawaii"-GPU von AMD und deren Architektur kann als extrem komplex bezeichnet werden, was unter anderem dem komplizierten Speicherinterface anzurechnen ist. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Leitungsaufnahme. Aktuell wird schneller GDDR5-Speicher mit 1,5 Volt betrieben. HBM gibt sich mit 1,2 Volt genügsamer, zudem fließen hier wesentlich geringere Ströme.

HBM2 von SK Hynix
HBM2 von SK Hynix.

Die nun aufgetauchten technischen Daten von HBM2 zeigen für die zweite Ausbaustufe von SK Hynix 8 GBit pro Core-Die-Layer. Diese können in vier oder gar acht Lagen gestapelt werden, so dass der Speicherausbau pro Chip-on-Wafer bei 4 bzw. 8 GB liegt. Die Speicherbandbreite verdoppelt sich auf 256 GB pro Sekunde. Es bleibt bei der relativ geringen Spannung von 1,2 Volt. Das Ausstellen von SK Hynix auf der GTC 2015 ist wohl der deutlichste Hinweis, dass der 3D Memory der "Pascal"-GPU von SK Hynix stammen wird, was im Zusammenhang mit HBM2 auch Sinn machen würde.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

G.Skill Trident Z RGB im Test - großflächig beleuchtet

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GKSILL_TRIDENT_Z_RGB-TEASER

16,8 Millionen mögliche Farben, individuell anpassbar auf den eigenen Geschmack. Das ist ohne Frage einer der großen Trends der aktuellen Zeit. Damit auch das Speicherkit nicht aus der wohl orchestrierten Optik im PC-Case ausbricht, bieten immer mehr Hersteller entsprechende Module an. Dazu... [mehr]

Speicher Rot-Weiss: Ballistix DDR4-2666 16-GB-Kits im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/CRUCIAL_2666_LOGO

In den vergangenen Wochen haben wir bereits einige Speicherkits getestet: High-End-Module für AMDs Ryzen, Quad-Channel-Kits für Skylake-X und auch einige günstige Speicherkits für Einsteiger. Mit zwei Sport-LT-Kits von Ballistix - vormals Crucial Ballistix - schauen wir uns eine weitere... [mehr]

Günstiger RAM: GoodRAM Iridium IRDM DDR-2400 16 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GOODRAM_2400_OPENER

Normalerweise testen wir auf Hardwareluxx die High-End-Speicherkits mit höchster Taktfrequenz und besten Timings. Für viele Leser ist aber sicherlich auch interessant, was an Budget-Lösungen am Markt verfügbar ist - sei es für ein günstiges Zweitsystem oder den PC, der nicht übertaktet... [mehr]

Kingston HyperX Predator DDR4-3333 16 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HYPERX3333AUFMACHER

In den vergangenen Wochen haben wir einige Speichermodule getestet, unter anderem die schnellen G.Skill Flare für AMDs Ryzen-Prozessoren oder Corsairs Dominator Platinum für Intels Skylake-X. Heute haben wir die nominell schnellsten Speichermodule im Test: Aus Kingstons HyperX Predator-Serie... [mehr]

G.Skill Sniper X DDR4-3600 im Test: Tarnung braucht es nicht

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GSKILL_SNIPER_X_DDR4-3600_TEST

Fast wirkt es so, als ob ohne RGB-Beleuchtung nichts mehr geht. Ob Tastaturen, Gehäuse, Lüfter oder Arbeitsspeicher: Unzählige Komponenten werden mit ein- oder mehrfarbigen Dioden versehen, damit sie möglichst auffällig sind. Dem stellt G.Skill seine neue Reihe Sniper X entgegen, die im... [mehr]

Corsair Dominator Platinum Special Edition Contrast DDR4-3466 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/CORSAIR_DOMINATOR_PLATINUM_SE_CONTRAST

Der Name verspricht viel: Mit dem Dominator Platinum Special Edition Contrast richtet sich Corsair an all diejenigen, die elegant gestaltete Speicherriegel mit einem Hauch von Exklusivität suchen. Doch hinter Weiß, Schwarz und erfreulich unaufdringlichen LEDs muss sich die Technik... [mehr]