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G.Skill stellt DDR4 mit 3.333MHz vor

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gskillErst vor wenigen Tagen vermeldete G.Skill einen Weltrekord für DDR4-Speicher mit einer Taktfrequenz von 2.002 MHz bzw. 4.004 MHz. Offiziell kann "Haswell-E" mit DDR4-2.133 umgehen, die Mainboardhersteller bietet in ihren BIOS-Versionen aber auch Profile für deutlich höhere Geschwindigkeiten, die zahlreiche Speicherhersteller und auch G.Skill entsprechend für ihren schnellen Speicher verwenden. Nun bringt G.Skill zwei neue Speicherkits auf den Markt, die 3.300 und 3.333 MHz erreichen. Beide Kits stammen aus der Ripjaws-4-Serie und kommen als 16 GB Kit mit 4x4 GB daher. Das F4-3300OC16Q-16GRK und das F4-3333OC16Q-16GRK arbeiten dabei beide bei 1,35 Volt und Timings von 16-16-16-36.

Damit ist DDR4 bereits jetzt schneller als DDR3. DDR3-erreichte zuletzt Taktraten von 2.133 MHz, natürlich auch hier ohne ein manuelle Overclocking. Die G.Skill Ripjaws 4 Black 16 GB DDR4-3333 sind bereits in unserem Preisvergleich gelistet, allerdings noch ohne Preis aufgeführt. Das bisher schnellste Kit von G.Skill kommt aufDDR4-3000 und kostet bei 16 GB  etwa 260 Euro.

Skill Ripjaws 4 Black 16 GB DDR4-3333
Skill Ripjaws 4 Black 16 GB DDR4-3333

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Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2315
Dann will ich mich an dieser Stelle der Forderung von smalM anschließen
#6
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Registriert seit: 27.07.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3074
Die 2002 MHz sind die echten Angaben, die bei einem Rekord relevant sind. Das was man auf der Ram-Verpackung ließt, sind nur verkaufsfördernde Marketingsprüche um Kunden zu fangen. 3333Mhz hört sich besser an als 1667 Mhz.
Hier geht es schließlich nicht darum den Leuten das Lesen zu erleichtern. Wenn es Fragen gibt, dann antworten schon genügend und schon hat man etwas daraus gelernt.
#7
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Registriert seit: 31.01.2006
Jena / Thüringen
Moderator
HWLUXX OC-Team
TeamMUTTI
Beiträge: 12218
MHz (Hertz) ist die SI Einheit der Frequenz - da gibt es keinen Interpretationsspielraum und kein Marketing...
Es gibt nur 1666MHz oder DDR4-3333. Das eine ist die (reale) Frequenz, das andere ist das DDR Rating. 3333MHz sind halt etwas ungenau, haben sich aber nach und nach so eingebürgert - ich selbst ertappe mich auch immer wieder dabei, wie ich 3000MHz oder sowas schreibe :)

Bei DDR wird die steigende und die fallende Flanke ausgewertet und man hat so bei 1666MHz einen Datendurchsatz, der einem 3333MHz schnellen Takt entsprechen würde, bei dem nur die steigende Flanke ausgewertet wird (Standard in der Digitaltechnik). Real liegen aber nur 1666MHz an...

Aber wir wollen mal nicht päpstlicher als der Papst sein, ich denke alle wissen was gemeint ist. Und die, die es nicht wissen, bei denen sind derartige Feinheiten auch egal :D
#8
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
Zitat loopy83;22599520
MAber wir wollen mal nicht päpstlicher als der Papst sein


Dann spalte ich an der Stelle mal ein Kümmelkorn:

DDR gibt einem den Datendurchsatz eines Speichers mit doppelt so breitem Bus, nicht mit doppelter Frequenz, denn an der Latenz ändert sich nichts.
#9
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Registriert seit: 14.05.2005
der 1000 Waküteile
Das Bastelorakel !
Beiträge: 49030
Hoffentlich gibt es die 3000er bald auch mit schwarzen HS
#10
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Registriert seit: 31.01.2006
Jena / Thüringen
Moderator
HWLUXX OC-Team
TeamMUTTI
Beiträge: 12218
Zitat smalM;22600401
DDR gibt einem den Datendurchsatz eines Speichers mit doppelt so breitem Bus, nicht mit doppelter Frequenz, denn an der Latenz ändert sich nichts.

Wenn ich Daten mit 1666MHz (real, rising edge) und Daten mit 3333MHz (virtuell, falling und rising edge) übertrage, übertrage ich doch bei konstanter Latenz doppelt so viele Daten in gleicher Zeit, oder?
Verbreitern des Speicherbusses um Faktor 2, oder verdopplung der Übertragungsfrequenz ist in meinen Augen das gleiche?!
#11
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Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
So lustig, wie alle nicht wissen was DDR eigentlich heißt, dann ergibt das ganze nämlich Sinn :)
#12
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
@loopy83
Nein, wenn Du die Übertragungsfrequenz vergrößerst, bekommst Du eine kürzere Latenzzeit, da bei dynamischem RAM die Latenz in Takten vorliegt.

Allesdings ist der begrenzende Faktor die Geschwindigkeit der DRAM-Zelle, weshalb bei steigenden Taktgeschwindigkeiten die Anzahl der Latenz-Takte hochgeht.
Die Geschwindigkeitserhöhung von DDR - DDR2 - DDR3 - DDR4 wurde dadurch erreicht, daß in den Prefetchbuffer des RAM-Bausteines immer mehr Bits parallel eingestellt wurden. Die Latenzzeit liegt dabei recht konstant so bei ca. 10ms.
Aber das ist ja alles schon ein zweites Kümmelkorn :d
#13
Registriert seit: 24.01.2010
Bielefeld
Stabsgefreiter
Beiträge: 327
Ich sag mal Wikipedia ist dein Freund. Jeden den es wirklich interessiert soll bitte nur einmal Google bedienen und kurz mal lesen. Nur scheinen wirklich viele, viele lieber sich Häppchen auf dem Silbertablet servieren lassen. Und schlucken dann dieses Halbwissen. Ungeprüft versteht sich. Einfach Wikipedia und DDR eingeben.schon gibt es aufbereitete Informationen.
#14
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Registriert seit: 01.03.2013

Bootsmann
Beiträge: 546
Bei all der Diskussion ist doch die Steigerung der Datenverschiebung CPU <-> RAM entscheidend und ein Schritt in die richtige Richtung ;)

Insgeheim würde ich mir wünschen, dass die neuen CPU's prinzipiell Quad-Channel unterstützen (wie bei Sockel 2011). Das würde für die Mittelklasse CPU's/Mainboards einen enormen Leistungsschub bringen.
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