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DDR3 soll 2014 von DDR4 verdrängt werden

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hardwareluxx news_newRund um das Thema Arbeitsspeicher ist es in den letzten Monaten recht ruhig geworden. Einige Hersteller versuchen zwar mit neuen Produkten immer höhere Taktfrequenzen zu erreichen und dabei eventuell noch ein wenig Energie zu sparen, aber es scheint fast so, als wäre das Limit von DDR3 langsam erreicht. Auch deshalb ist wahrscheinlich ein Umstieg auf die Nachfolgertechnologie unumgänglich und so werden nun die ersten Vorbereitungen für den kommenden Standard DDR4 getroffen. Laut einem Bericht von vr-zone.com soll der aktuelle DDR3-Speicher ab dem Jahr 2014 von der neuen DDR4-Technik langsam verdrängt werden. Durch die neue Technik sind zum einen höhere Taktfrequenzen möglich, aber auch die Betriebsspannung und somit der Energiebedarf soll mit DDR4 geringer ausfallen.

Die ersten Stufen von DDR4 werden die Geschwindigkeiten mit 2667 und 3200 MHz darstellen, aber es wird nicht lange dauern, bis auch DDR4-4000 und 4266 im Handel zu finden sein wird. Die Standardspannung wird von den aktuellen 1,5 Volt auf 1,2 Volt fallen, wohingegen die Low-Voltage-Varianten sogar nur 1,05 Volt benötigen sollen. Leider gibt es bei dieser Technik aber auch einen kleinen Nachteil, denn die Latenz wird wohl bei allen Modulen im zweistelligen Bereich liegen und damit sind Module mit CL15 keine Seltenheit mehr. Verbessert worden ist hingegen der Umgang mit Fehlern, denn das System soll bei einem defekten Arbeitsspeicher nicht mehr Abstürzen, sondern die Fehler sollen sich nun besser verwalten lassen.

Es wird sich aber wohl erst in den kommenden Jahren zeigen, wie sich die DDR4-Technik entwickeln wird. Bis dahin müssen die Käufer wohl weiterhin auf die aktuellen DDR3-Riegel zurückgreifen.

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 14.11.2006

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Beiträge: 973
Irgendwie verdooppelt sich der Takt jede Generation.

Von DDR1 400 auf DDR2 800 und DDR3 1600 und dann wohl DDR4 3200. Der Standard ist dann immer die Verdopplung.
#2
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Registriert seit: 30.07.2008
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1157
Ja obs was bringt wenn man sieht welche Module aktuell meist verwendet werden, oder nur Unterstützt werden bzw. mehr Mhz nichts bringen.

Da ich immer verdopple werde ich wohl beim 3200Mhz landen, mit CL16
#3
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Registriert seit: 19.11.2006
Magdeburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1923
Verstehe nach wie vor nicht, wieso man mehr Takt durch schlechtere Latenzen erzwingt... ^^ Klar, sequentiell ist DDR4 dann bombe, aber wege es kommen regelmäßige Lese-/Schreib-Wechsel, dann bringen auch "3200Mhz" auch nichts mehr.
#4
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Registriert seit: 28.04.2011
Braunschweig
Matrose
Beiträge: 35
Natürlich wird die CAS Latency größer - aber der Takt doch auch. Da CL in Takten angegeben wird, ist das ganze doch völlig klar oder?

Sinken wird die Latenz bei normalem DRAM nicht mehr. Aber das können CPUs doch schon seit Jahren recht gut maskieren. Multicore braucht Bandwidth, um Latency schert sich niemand mehr.
#5
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Naja die Überschrift hat mit der News ja mal nichts zu tun.
DDR4 soll 2014 auf den Markt kommen und nach und nach DDR4 ersetzen und ihr schreibt dass 2014 DDR3 von DDR4 verdrängt wird.
Vor 2015 spielt DDR4 im Consumerbereich eh keine Rolle. Haswell kommt noch mit DDR3.
Gebraucht wirds ja dort eh nicht. Ausnahem sind vielleicht AMDs APU, denen würde nen höherer Speicherdurchsatz gut tun.

Für die Server wirds dort interessant. Bis dahin werdens schon mehr als 10 Kerne sein die gefüttert werden wollen.

@Vagabund
Du siehst das ziemlich komisch. Man erzwingt doch nicht mehr Takt durch schlechtere Latenzen.
Es ist einfach so dass die Zugriffszeit von DRAM einfach nicht deutlich verringert werden kann. Und mit steigendem Takt steigen dann nun mal logicherweise die Latenzzyklen an.
Die absolute Latenzzeit wird wohl kaum steigen.
#6
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Registriert seit: 29.08.2006
Bad Bentheim
Kapitän zur See
Beiträge: 3115
Gut, dass das einige schon Ansprechen, man kan garnicht oft genug sagen, dass die absoluten Latenzen nicht steigen, sondern etwa gleichbleiben. Die Mär der hohen Latenzen ist schon seit DDR2 oft verbreitet worden.

Zu DDR4 kann ich nur sagen, braucht kein Mensch. Natürlich ist Entwicklung gut, aber bei DRAM im Consumer-Bereich macht sich alles kaum bemerkbar, akutelle CPUs brauchen nicht mehr als DDR3-1333 und die Stromersparnis ist auch lächerlich.

Die Regel der Taktverdoppelung lässt sich auch ganz leicht erklären: DDR-RAM wird ja seit DDR2 nicht durch eine Erhöhung der pro Takt bewegten Daten beschleunigt, sondern durch eine Erhöhung des I/O-Taktes, also der Anbindung an den Speichercontroller, im Verhältnis zum Speichertakt. Der I/O-Takt ist bei DDR2 2x so hoch wie der Speichertakt, bei DDR3 4x und bei DDR4 dann wohl 8x. Der reale Speichertakt ist dabei immer gleich, bei DDR-400, DDR2-800, DDR3-1600 und DDR4-3200 eben 200MHz. Trotzdem hat sich auch der reale Speichertakt erhöht, da die JEDEC bei DDR2 nachträglich auch DDR2-1066 und bei DDR3 DDR3-1866 und DDR3-2133 als Standard anerkannt hat, also die Taktraten 233MHz und 266MHz.

Etwas anders verhält sich das übrigens bei VRAM: Dort steigen von Generation zu Generation die realen Taktraten enorm an. Bei DDR1 waren es AFAIK 500MHz (2ns) auf der GeForce FX5950, beieim selten eigesetzten GDDR2 war es wohl genausoviel, bei GDDR3 sind wir schon bei 1300MHz (0.77ns) auf der GTX285, bei GDDR4 "nur" 1200MHz (0.8ns) auf der HD3870 und bei GDDR5 jetzt auf HD7970 und GTX680 bei 1500MHz (0.67ns). Hier findet also durchaus eine Taktentwicklung statt.
#7
Registriert seit: 21.11.2011

Matrose
Beiträge: 17
@Tigerfox: Stimme Dir zu, DDR4 wird derzeit Consumer-Bereich nicht benötigt. DDR4 ist nur auf Server (Wolken-Rechner) ausgelegt ; Stromverbrauch und Error-Detection, etwas mehr Geschwindigkeit ist fast schon Nebensache. Im Grunde ist doch DDR4 nur mit etwas GDDR5 aufgebretzelter DDR3.

Woher die Geschwindigkeitsaussagen von mhab über DDR4-4000 ..4266 würde mich interessieren – in einem System mit 2 Modulen wohl nicht machbar.
#8
Registriert seit: 18.09.2008
Berlin
Oberbootsmann
Beiträge: 868
Da man sich mit beinahe jeder Prozessorgeneration auch ein neues Mainboard kaufen darf sollte das 2014 oder 2015 kein Problem sein. Die Neurung bezüglich Abstürze durch fehlerhaften Speicher finde ich sehr interessant. Fehlerhafter Speicher ist nach meiner Erfahrung ein recht häufiges Problem.
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