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Qimonda liefert DRAM-Speicher mit 'Buried Wordlines' aus

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Der deutsche Chiphersteller Qimonda stellt die aus der Siemens-Tochter Infineon ausgegliederte Speichersparte dar und konnte auch in guten Zeiten keine Gewinne erzielen. Aufgrund des anhaltenden Preisverfalls bei DRAM-Speicher und der daraus resultierenden schwierigen finanziellen Situation hat sich Qimonda auf Käufersuche begeben und im Oktober Entlassungen angekündigt. Das Unternehmen hat dennoch wie geplant mit der Massenproduktion von DRAM-Chips mit der so genannten "Buried Wordline"-Technologie begonnen und liefert diese 1-GBit-Chips in 65-nm-Strukturbreite seit Oktober aus. Die Technologie wurde bereits im Februar dieses Jahres vorgestellt und soll eine größere Datendichte bei gleichzeitig geringerer Energieaufnahme ermöglichen, da die Datenleitungen unterhalb der eigentlichen Speicherzelle angebracht sind. Gleichzeitig hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge erste Muster von DDR3-Chips mit einer Kapazität von zwei GBit und einer Strukturbreite von 46 nm hergestellt. Diese Chips sollen die Kleinsten ihrer Art sein. Mitte 2009 will Qimonda die Serienfertigung aufnehmen.



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