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Tablet mit E-Paper-Display und Zeichenstift auf Kickstarter

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kickstarterDas chinesische Startup Eewriter beabsichtigt ein Tablet herzustellen, das weder ein OLED- noch ein LC-Display besitzt, sondern mit einem E-Paper-Bildschirm ausgestattet ist. Mit diesem soll es möglich sein, mit Hilfe eines Eingabestifts auf dem Display wie auf Papier zu schreiben. Aufgrund von Wacom-Technik sollen insgesamt 4.096 unterschiedliche Druckstufen und eine Handballen-Erkennung möglich sein. Finanziert werden soll das Projekt durch die Crowdfunding-Seite Kickstarter. Das dortige Finanzierungsziel von 9.000 Euro wurde allerdings bereits um Längen übertroffen. Aktuell liegt der erzielte Betrag der Kickstarter-Kampagne bei knapp 200.000 Euro.

Das Display soll eine Größe von 10,3 Zoll bei einer Pixeldichte von 227 ppi und einer Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixel besitzen. Im Vergleich besitzt das Apple iPad Pro bei einer Größe von 11 Zoll eine Pixeldichte von 264 ppi. Laut Hersteller Eewriter soll das E-Pad eine Hintergrundbeleuchtung erhalten, sobald 400 Unterstützer gefunden wurden. Da zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 480 Unterstützer dabei sind, ist davon auszugehen, dass das Eewritere-E-Pad aller Voraussicht nach über eine abschaltbare Hintergrundbeleuchtung verfügen wird. 

Beim Betriebssystem plant der Hersteller Android zu verwenden. Der Helio-X20-Chipsatz und die 2 GB Arbeitsspeicher dürften sich allerdings wohl kaum für das Gaming auf dem Tablet eignen. Zudem lässt sich dem Kickstarter-Video entnehmen, dass sich auf dem E-Pad scheinbar nur schlecht Bewegtbilder darstellen lassen. Die Laufzeit soll bei einem vollgeladenen 4.300-mAh-Akku ganze sieben Tage betragen. Im Standby soll der Akku sogar vier Wochen halten. 

Ansonsten bietet das Eewriter-Tablet unter anderem erweiterbaren Speicher, GPS, Bluetooth, WLAN oder LTE. Der Preis für die 35-GB-interne-Speicher-Version liegt bei 400 Euro, jedoch ohne Stylus. Mit Stylus werden 422 Euro fällig. Der Stift lässt sich zudem für 26 Euro einzeln erwerben. Das Schutz-Cover liegt bei circa 13 Euro.

Crowdfunding-Kampagnen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn das Finanzierungsziel bereits erreicht wurde, bedeutet dies nicht, dass die Kunden letztendlich das versprochene Produkt auch tatsächlich erhalten.  

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