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Galaxy Tab S2: Neues Format und dünnere Gehäuse (2. Update)

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samsung galaxy tab s2Die erste Generation zeigte man im ganz großen Rahmen, Jahrgang zwei muss sich mit einer simplen Pressemitteilung begnügen: Nach verschiedensten Spekulationen hat Samsung in der Nacht das Galaxy Tab S2 vorgestellt. Anders als der Name vermuten lässt, hat die neue Reihe mit dem Vorgänger in einigen Bereichen nur wenig gemeinsam.

Deutlich wird dies vor allem beim Blick auf das Display. Wo man vor einem Jahr noch Modelle mit 8,4 und 10,5 Zoll im Format 16:10 auf den Markt brachte, werden es nun 8,0 und 9,7 Zoll im Format 4:3. Einen Grund für diesen Wechsel nennt Samsung nicht, vermutlich will man sich aber näher als bislang am iPad orientieren. Immerhin bleibt man der Display-Technologie treu. Denn erneut setzt man Super-AMOLED-Panels, die in beiden Fällen 2.048 x 1.536 Pixeln bieten. Durch verschiedenste Maßnahmen soll dem Nutzer in jeder Situation die bestmögliche Helligkeit, Schärfe und Farbsättigung geboten werden – 94 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums sollen abgedeckt werden.

5,6 mm dünn und neues Format: Das Galaxy Tab S2 weicht in so manchem Punkt vom Vorgänger ab
5,6 mm dünn und neues Format: Das Galaxy Tab S2 weicht in so manchem Punkt vom Vorgänger ab

Die weitere Ausstattung könnte Samsung 1:1 aus der ersten Generation übernommen haben. So setzt man erneut auf zwei Kameras mit 8,0 und 2,1 Megapixeln, gefunkt wird im WLAN (802.11ac), per Bluetooth (nun 4.1 statt 4.0) und für Daten stehen 3 GB RAM, 32 oder 64 GB interner Speicher sowie ein microSD-Slot zur Verfügung; mehr Sicherheit soll erneut ein Fingerabdrucksensor bieten. Ein kleineres Fragezeichen steht noch hinter dem SoC. Samsung spricht von einem Octa-Core-Chip mit maximal 1,9 und 1,3 GHz. Damit könnten sowohl der Exynos 5420 des Vorgängers als auch der Exynos 5433 verbaut sein; letzterer wäre aufgrund der moderneren ARM-Kerne sowie der schnelleren GPU leistungsfähiger.

Neben WLAN-Versionen wird es auch wieder Modelle mit LTE-Modem geben, Angaben zu den maximalen Übertragungsraten fehlen jedoch.

Dafür verrät man, dass die Akkus im Vergleich zur ersten Generation deutlich geschrumpft sind: Im 8-Zoll-Modell fasst der Energiespeicher 4.000 mAh, im größeren Tablet sind es 5.870 mAh. Grund hierfür ist in beiden Fällen das kleinere Gehäuse. Nicht nur, da die Displays weniger Platz einnehmen, sondern auch aufgrund eines Rekords. Denn nach eigenen Angaben handelt es sich um das dünnste Metall-Tablet-Gehäuse, das bislang angeboten wurde. In Summe bringt es das Galaxy Tab S2 8.0 auf 198,6 x 134,8 x 5,6 mm, das Galaxy Tab S2 9.7 auf 237,3 x 169,0 x 5,6 mm. Das Gewicht der mit Android 5.0 und TouchWiz ausgestatteten Geräte wird beim kleineren mit 265 und 272 g (WLAN/LTE), beim größeren mit 389 und 392 g (WLAN/LTE) angegeben.

Im Handel soll das Galaxy Tab S2 ab August verfügbar sein, Preise nennt man noch nicht.

Update: Samsung Deutschland hat für den hiesigen Markt eine abweichende Verfügbarkeit genannt. Demnach wird das Galaxy Tab S2 9.7 in beiden Versionen erst ab Mitte September erhältlich sein, gleiches gilt für die LTE-Variante des 8-Zoll-Tablets. Ein Termin für das kleinere WLAN-Modell fehlt.

2. Update: Mittlerweile liegen genauere Angaben für den deutschen Markt vor. So spricht die hiesiege Samsung-Niederlassung nun von einem Verkaufsstart passend zur IFA, entsprechend sollte das Galaxy Tab S2 ab Anfang September verfügbar sein. Interessierte müssen jedoch mit hohen Preisen rechnen. Denn für das Galaxy Tab S2 9.7 werden unverbindliche 519 respektive 599 Euro (WLAN/LTE) fällig, das kleinere Galaxy Tab S2 8.0 wird als LTE-Modell 499 Euro kosten; eine WLAN-Version wird es in Deutschland zumindest vorerst nicht geben.

Erste Händler unterbieten die Vorschläge jedoch bereits, aufgerufen werden circa 570, 490 und 475 Euro.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 05.02.2003
Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 16830
Also bei unter 6mm Dicke hat man ja wirklich fast gar ncihts mehr in der Hand, irgendwann kann man die Dinger wohl zusammenrollen ^^.

Mir hingegen wäre mehr Akkukapazität lieber, aber ob das noch mehr Leute so sehen, wird sich ja in den Verkaufszahlen widerspiegeln.
#2
Registriert seit: 05.04.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 3048
4:3 war bislang eines der Killer Features des iPads gegenüber den Android Tablets imho. Der Schritt hier ist sehr zu begrüßen.
#3
Registriert seit: 07.10.2009
Bochum
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 453
Zitat Hilikus;23689863
4:3 war bislang eines der Killer Features des iPads gegenüber den Android Tablets imho. Der Schritt hier ist sehr zu begrüßen.


^this

Ich habe bisher Android bei Tablets gemieden wegen dem unsäglichen 16:9. Werden sicher diejenigen aufschreien, die viele Filme und Serien auf ihren Tablets sehen, aber Fakt ist, Web Browsen und generell lesen ist auf 16:9 bzw 16:10 eine einzige Qual... eine weit größere Qual als Videos auf einem 4:3 zu sehen.
#4
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Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3721
Bis auf die herausstehende Kamera sieht das Teil echt gut aus.Vor allem mit 4:3 und weil es so leicht ist.
Mal schauen wie lange der Akku hält.
#5
Registriert seit: 17.05.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1719
Versteh bis heute nicht warum die Android-Hersteller nicht gecheckt haben das 4:3 einfach das sinnigere Format für so ein Tablet ist (ja es gibt auch Szenarios wo 16:10 oder 16:9 besser ist. Beschränkt sich aber meist auf Videos gucken)

Das HTC Nexus hat ja auch 4:3. Leider hat Google mit HTC hier wohl den falschen Partner ausgewählt. Das Gerät ist eher so lala geworden.
#6
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Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6906
Viele Chinesische Hersteller bauen 4:3... die Geräte haben auch "dezent" Ähnlichkeit mit einem iPad :D

Viele Menschen kucken auf dem Tablet nunmal primär Filme oder Serien - sehe ich öfters in der Bahn.
Ich selber benutze mein Tablet ausschließlich um im Bett YouTube Videos zum Einschlafen zu kucken - einen anderen Sinn hat das (mit damals 400€ nicht billige) Tablet nicht mehr.
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