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MWC 2014: Profi-Tablets HP ProPad 600 und ElitePad 1000 G2 (mit Hands-on)

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Abseits von den üblichen Consumertablets gibt es von einigen Herstellern auch Businesslösungen. Zum MWC stellte HP mit dem ProPad 600 und dem ElitePad 1000 G2 zwei neue Profi-Lösungen vor.

Die bisherigen Bay Trail-Tablets werden mit 32-Bit-Betriebssystem ausgeliefert, weil Intel 64-Bit-Unterstützung erst für Anfang 2014 plante. HPs neue Business-Tablets können hingegen tatsächlich mit 64-Bit-Windows geordert werden. Auf dem am HP-Stand ausgestellten ElitePad 1000 G2 war tatsächlich auch die 64-Bit-Variante von Windows 8.1 Pro installiert. Konkret wird der Atom Z3950 verbaut, ein vierkerniges Bay Trail-T-Modell mit 1,6 GHz (das ProPad kann in einer günstigeren Variante allerdings auch mit dem 1,46 GHz schnellen Atom Z3775 geordert werden).

Die Profi-Tablets weisen einige Ähnlichkeiten auf, sie unterscheiden sich aber doch in vielen Details. HP verbaut jeweils ein hochauflösendes 10,1 Zoll-Display mit 1.920 x 1.200 Pixeln - auch das ist für Bay Trail-Tablets noch eher unüblich. Der Arbeitsspeicher ist beim ProPad 600 2 oder 4 GB, beim ElitePad 1000 G2 hingegen immer 4 GB groß. Der interne Datenspeicher variiert zwischen 32 bis 128 GB. Zur Speichererweiterung kann ein microSD-Kartenslot genutzt werden. Für die drahtlose Konnektivität gibt es W-LAN (802.1 a/b/g/n, beim ElitePad mit Dual-Band), optional LTE und Bluetooth 4.0. Office Home & Student 2013 ist beim Kauf inklusive.

HP ProPad 600 1

HP ProPad 600 2

Trotz der Business-Ausrichtung bieten beide Tablets je eine 2-MP-Frontkamera und eine rückseitige 8-MP-Kamera. Für die Multimedianutzung dienen auch die beiden Stereolautsprecher, die beim ElitePad DTS Sound unterstützen. Der auffälligste Unterschied zwischen den beiden Profi-Tablets gibt beim Gehäuse. Während das ProPad 600 in einem einfachen Kunststoffgehäuse ausgeliefert wird, greift HP für das ElitePad 1000 G2 auf das vom ElitePad 900 bekannte, CNC-gefräste Unibody-Aluminiumgehäuse zurück. Die Zertifizierung nach MIL-STD 810G unterstreicht, wie belastbar das Tablet ist.

Am Messestand hat HP das ProPad leider nicht ausgestellt, das ElitePad wurde uns aber ausführlich vorgestellt. Tatstächlich macht es einen wesentlich robusteren und hochwertigeren Eindruck als typische Consumer-Tablets. Nicht ganz so überzeugend empfanden wir allerdings das Display. Die maximale Helligkeit ließ etwas zu wünschen übrig, vor allem aber wurden Farben verfälscht wiedergegeben. Das ausgestellte Gerät hatte noch Vorserienstatus, insofern muss dieser Eindruck auf die Verkaufsversion nicht zutreffen. 

Beeindruckend war hingegen, was HP alles an Zubehör anbietet. Ein Stylus ermöglicht eine präzisere Bedienung bzw. handschriftliche Notizen oder Skizzen. Für bessere Konnektivität sorgen entweder eine Ladestation mit zusätzlichen Anschlüssen oder verschiedene "Smart Jackets". Das sind Überzüge, die das Tablet zwar dicker und schwerer machen, aber auch für mehr Funktionalität sorgen. Sie stellen beispielsweise zusätzliche USB-Ports im Vollformat bereit, bieten Sicherheitsmerkmale wie einen Smartcard-Leser und einen Fingerabdrucksensor oder nehmen einen zusätzlichen Akku auf. Schließlich hat HP auch eine Dockingtastatur im Angebot, die das ElitePad 1000 G2 in einen Notebookersatz verwandelt. Mit der HP TX1 POS Solution wird sogar eine passende Kasse für den Point-of-Sales-Einsatz angeboten. Wir haben kurz das Productivity Jacket "anprobiert", mit dem das Tablet um eine Tastatur, einen USB-Port und einen Ständer ergänzt wird. Das ElitePad wird dafür einfach in einen Gummirahmen gedrückt.

HP plant den Verkaufsstart für das ElitePad 1000 G2 im März und gibt einen Verkaufspreis von 739 Dollar an. Das sicher etwas günstigere ProPad 600 wird hingegen voraussichtlich ab April verkauft werden.

 

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