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ausgepackt & angefasst: Microsoft Surface Pro

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Microsoft2012Mit dem Surface Pro zeigt Microsoft, wie ein Windows 8-Tablet aussehen soll. Das Touch-freundliche Betriebssystem wird mit einem leistungsstarken Intel-Prozessor, einem 1080p-Display und den markanten Surface-Tastaturcovern gepaart. Aktuell können wir ein Surface Pro in unserer Redaktion testen - aber noch vor dem eigentlichen Test wollen wir unseren Lesern das Tablet in einem ausgepackt & angefasst-Video näher vorstellen.

Im Vergleich zu den typischen Windows 8-Tablets mit Atomprozessor sollte der Core i5-3317U des Surface Pro einen massiven Performanceschub bewirken. Es handelt sich bei dem Prozessor und seinem Unterbau mit dem HM77 Express-Chipsatz praktisch um gängige Ultrabookhardware. Allerdings wird beim Blick auf das Tablet schnell deutlich, dass diese Hardware auch Kompromisse nötig macht. Das Surface Pro ist dick, schwer und muss aktiv gekühlt werden. Beim Blick auf die Spezifikationen sticht auch das 10,6-Zoll-Display ins Auge. Eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sorgt dafür, dass es ideal zum Betrachten von hochaufgelösten Videos ist.

Dass Microsoft nicht nur auf die technischen Kenndaten geachtet hat, machen intelligente Lösungen wie das magnetische Ladekabel und die ultraflachen Cover deutlich, die als Tastaturersatz dienen. Wir haben zusätzlich zum Surface Pro-Testsample sowohl das Touch- als auch das Type-Cover erhalten und zeigen die beiden Cover auch im Video. Bemerkenswert ist aber auch, dass Microsoft dem Tablet einen Digitizer spendiert hat. Mit dem beiligenden Stift lassen sich einfach Notizen festhalten.

Das Surface Pro thront über dem Surface RT mit Windows RT und ARM-Hardware, ist aber auch deutlich teurer. Das Tablet selbst ist ab 899 Euro erhältlich. Das ist aber nur der Preis der 64 GB-Variante. Für die empfehlenswerte 128 GB-Variante müssen je nach Shop rund 1000 Euro einkalkuliert werden. In beiden Fällen wird das Tablet ohne Cover ausgeliefert. Das Touch-Cover kostet 119 Euro, das Type-Cover 129 Euro.

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

Prozessor Intel Core i5-3317U (Ivy Bridge Dual-Core mit 1,7 GHz Standardtakt und HD Graphics 4000)
Display 10,6 Zoll (1920 x 1080 px)
Akku 42 Wh
Kamera (vorne) 0,9 MP-Kamera (720p)
Kamera (hinten) 0,9 MP-Kamera (720p)
Speicher 64 GB oder 128 GB; per microSD erweiterbar
Maße / Gewicht 274 x 172 x 13,5 mm, 907 g

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Man wird feststellen das die Akkulaufzeit mehr als nur Bescheiden ist. Auch das P/L Verhältnis ist beim neuen Surface nicht gerade berauschend. Und ca. 1000 Euro für so ein Teil auszugeben ist einfach zuviel. Es gibt günstigere Modelle die Ähnliches leisten und dabei Android verwenden. Es ist also kein Grund sich so ein Teil zu holen nur weil ein Stromfressender I5 darin wörkelt(da kann man sich gleich ein Teil von Alienware zulegen und zahlt nochmals ca 1000 drauf). Anfangs waren die Surfaces dafür gedacht im Low Price Segment sich zu Etablieren. aber bei 1000 Euro kann man nicht mehr von "Low Pricing" schreiben. Dafür kriegt man schon einen guten Gamer PC.Auch mit dem Nachteil das er dann zuhause steht und nicht Portabel ist. Aber das nimmt man für den Preis gerne in kauf.

#2
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Registriert seit: 30.06.2013

Fregattenkapitän
Beiträge: 2593
Zitat Nugget32;20883813
Es gibt günstigere Modelle die Ähnliches leisten und dabei Android verwenden.


Nenne doch mal eins davon.

Meines Wissens gibt es kein einziges Android Tablet, auf dem man mit einem Digitizer ganz normale x86 Programme nutzen kann.

Ansonsten stimme ich der Nachricht zu: "Im Vergleich zu den typischen Windows 8-Tablets mit Atomprozessor sollte der Core i5-3317U des Surface Pro einen massiven Performanceschub bewirken. ... Allerdings wird beim Blick auf das Tablet schnell deutlich, dass diese Hardware auch Kompromisse nötig macht. Das Surface Pro ist dick, schwer und muss aktiv gekühlt werden."

Deshalb würde ich immer zu einem Atom Win 8 Tablet greifen, denn die kosten weniger als die Hälfte, deren Akku hält aber doppelt so lange, sie haben keinen aktiven Lüfter , sie wiegen weniger und haben immer noch um Lichtjahre mehr Anwendungsmöglichkeiten als die langweiligen Android Tablets.
#3
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Registriert seit: 30.03.2010
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4545
Es ist und bleibt ein Kompromiss, und Komprimisse sind shice. Hab's selbst testen können. Dank des Netzteils ist es so mobil wie ein Ultrabook, nur braucht's ständig Saft.
Zum Arbeiten: Kauft lieber ein Ultrakbook für einige Hunnis weniger oder das MBA 13". Damit spart ihr Geld, Nerven und müsst nicht die Steckdose bewachen.
Für alles andere eignen sind klassische Tablets wesentlich besser.

Das Video war schonmal ein netter Vorgeschmack. Ich ziehe zumindest für das tolle Gehäuse den Hut vor Microsoft, im Einsatz wirkt das Tablet sehr steif und stabil, ich kenne bis dato kein Android Tab, das so ein hochwertiges Case hat. Ansonsten ist designtechnisch das Ding nicht sonderlich durchdacht. Zum Netzteil sagen Bilder alles aus, die Preise für Tastaturen sind abenteuerlich(wer kauft sich die?), die Stifthalterung ist weder bei Benutzung noch bei Transport sinnvoll, Laufleistung reinster Witz, Start aus Standby vgl mit anderen Tabs sehr lange, Netzteilstecker geht laut Video recht leicht ab, 64GB Speicher aber das meiste wird bereits vom OS belegt. Netter Prototyp.

Immerhin scheint mit dem Surface Pro Windows 8 endlich Sinn zu machen.
#4
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Registriert seit: 30.06.2013

Fregattenkapitän
Beiträge: 2593
Zitat estros;20884138
Es ist und bleibt ein Kompromiss, und Komprimisse sind shice. Hab's selbst testen können. Dank des Netzteils ist es so mobil wie ein Ultrabook, nur braucht's ständig Saft.


Es ist aber ein Kompromiss, zu dem niemand gewzungen wird. Denn es gibt ja noch andere Win 8 Tablets.

Wenn man zum Atom Tablet greift, gibt man nur etwas CPU Leistung auf und alle anderen Kritikpunkte fallen weg! Da die Leistung des Atom Tablets selbst für x86 Office Aufgaben und x86 Photoshop reicht, ist dieser Verzicht kein großer Verlust. Wer trotzdem zum i5 Surface greift, wird dann vermutlich seine Gründe haben - sprich besonders anspruchsvolle Software oder die Kritikpunkte am i5 Surface spielen für sein Nutzerprofil einfach keine Rolle.

Zitat estros;20884138
Kauft lieber ein Ultrakbook für einige Hunnis weniger oder das MBA 13". Damit spart ihr Geld, Nerven und müsst nicht die Steckdose bewachen.


Kann man darauf mit einem Digitizer bequem handschriftliche Notizen machen - sei es in einem Notizbuch oder in PDFs, Word-Dokumenten, Excel-Dateien und Powerpoint-Präsentationen?

Kann man darauf mit einem Digitizer zeichnen?

Kann man damit bequem auf dem Sofa surfen?

Zitat estros;20884138

Für alles andere eignen sind klassische Tablets wesentlich besser.


D.h. du bräuchtest zusätzlich zum MBA 13" noch ein Tablet, ich vermute du empfiehlst ein iPad. Und das soll praktischer sein? Zwei Geräte anstelle von einem und du zahlst preislich wahrscheinlich das 1,5fache gegenüber dem Surface? Und dann kann man vermutlich immer noch nicht bequem mit einem Digitizer handschriftliche Notizen machen oder Zeichnen... d.h. die umständlichere, teurere Kombination bringt noch nicht einmal den Nutzen des Surface!

Nee, dann hole ich mir lieber für ein Drittel (!) des Preises der MBA/iPad Kombination ein Atom Win 8 x86 Tablet mit Digitizer und x86 MS Office inklusive, mit dem ich alles überall machen kann und mir keine Sorge über Akkulebensdauer machen muss.
#5
Registriert seit: 10.10.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 148
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Das ist alles was kommt, wenn ich auf den Link unter News klicke..
Hat noch jemand den Fehler?
#6
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@Schdorsch: Ja, bei mir kommt die gleiche Meldung. Da stimmt etwas beim Übergang vom Forum zur News nicht. Schau ich mir an.
#7
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3779
Die Zugriffsebene war zwischenzeitlich wohl falsch gesetzt, jetzt sollte der Zugriff auf die News wieder möglich sein.
#8
Registriert seit: 10.10.2012

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Beiträge: 148
jepp, geht wieder.
Danke.
#9
Registriert seit: 07.07.2007

Hauptgefreiter
Beiträge: 250
Hm, also ich hab das Surface Pro jetzt seit etwas über einem Monat täglich mit auf Arbeit.
In einer Schutzhülle aus Neopren im Bikerucksack, zugegeben, aber der Stift ist mir noch nie "einfach so" abgefallen. Der blieb immer da, wo er sein sollte. Gleiches gilt für den Anschluss vom Netzteil - dass da irgendwas wackelig wäre, ist mir bisher noch nicht aufgefallen.

Start ausm Standby kann ich nicht wirklich beurteilen, habe ich nur am Anfang hin und wieder genutzt. Inzwischen fahr ich das System immer ganz runter, wenn ich es für ne Weile nicht mehr brauche. Der Bootvorgang geht so schnell, da seh ich den Vorteil des Standby ehrlich gesagt nicht. Akku hält mir bei mir im Alltag je nach Nutzung 3-6 Stunden, was für mich völlig ausreichend ist. Klar, länger wäre nett, aber ich empfinde die Akkulaufzeit bislang nicht als Einschränkung.

Das einzige, was mich etwas stört ist die Temperatur - das Gehäuse wird durchaus recht warm, vor allem wenn die CPU mal mehr als Office verarbeiten muss. Ganz schlimm wird's draussen in der Sonne - das Display ist nicht das Problem, das ist meinem Empfinden nach hell genug. Aber schwarzes Gehäuse + Sonne = schlechte Idee.

Bei mir war der Kaufgrund die Kombination aus Tablet (ich laufe gerne rum beim Nachdenken. Einhändig Tablet halten und schreiben geht, einhändig Laptop halten und tippen ist ziemlich ätzend), Laptop (Tastatur dran und ich hab n Ultrabook), vollwertigem Windows, genug Leistung um auch mal anspruchsvollere Anwendungen unterwegs zu nutzen, wenn mir grad was einfällt, digitalem Notizblock und guter Integration in die bestehende Umgebung. Vermutlich ein recht spezielles Nutzprofil, aber dafür passt es sehr gut.
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