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Vodafone kooperiert mit Musik-Streaming-Dienst Ampya

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vodafoneEin Jahr nachdem die Deutsche Telekom die Kooperation mit dem schwedischen Musik-Streaming-Dienst Spotify bekanntgab, kontert Vodafone mit einem vergleichbaren Angebot. Laut den Kollegen von Teletarif.de sollen die Düsseldorfer im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin die Zusammenarbeit mit der ProSiebenSat.1-Tochter Ampya angekündigt haben. Wie bei der Konkurrenz sollen Neu- und Bestandskunden von Vodafone eine zusätzliche Musik-Streaming-Option zu ihrem Laufzeitvertrag oder ihrer Prepaid-Karte hinzubuchen und so den Musik-Service samt Premium-Account nutzen können – abgerechnet wird dann über die Mobilfunkanbieter.

Im Gegensatz zur Deutschen Telekom wird der anfallende Datenverkehr aber nicht aus dem Inklusiv-Volumen herausgerechnet. Stattdessen erhalten Kunden, die die Musik-Option ab Oktober hinzubuchen, monatlich 500 MB zusätzliches Datenübertragungsvolumen aufgeschaltet. Allerdings soll der anfallende Datenverkehr dank einer Kooperation mit Dolby und der Nutzung des Dolby-Pulse-Formats nicht allzu groß ausfallen. Welche Datenmenge allerdings bei einer einstündigen Nutzung anfallen könnte, darüber schwieg sich Vodafone leider noch aus.

Inhaltlich unterscheidet sich Ampya nicht von seinen Mitbewerbern wie Spotify, Simfy oder Rdio. Dem Nutzer stehen mehr 20 Millionen Musiktitel zur Verfügung. Dazu kommen laut Vodafone noch über 100.000 Radiostationen und 57.000 Musikvideos. In der Basis-Version ist Ampya kostenlos, finanziert sich durch Werbung in Form von Werbebannern und Unterbrechungen. Gegen eine monatliche Gebühr von 4,99 Euro entfällt die Werbung. Auf mobilen Geräten nutzen, lässt sich der Dienst erst gegen einen monatlichen Beitrag von 9,99 Euro – wie eben bei Spotify. Dann lassen sich die Songs auch lokal innerhalb der App abspeichern.

Die neue Musik-Option soll sich ab August in den Red-Smartphone- sowie den CallYa-Smartphone-Fun-Tarifen buchen lassen.