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iPhone: Innenleben entschlüsselt

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Wie das Marktforschungsunternehmen iSuppli in seiner Analyse von Apples iPhone herausgefunden hat, ist dies von der rein technischen Ausstattung nicht einmal die Hälfte von dem Wert, für das es Verkauft wird. Genauer gesagt bedeutet das, dass das 8-Gigabyte-Modell mit 265,83 US-Dollar über 300 Dollar weniger kostet, als die unverbindliche Preisempfehlung. Natürlich muss man davon ausgehen, dass auch noch die Entwicklung, Lizenzgebühren und alles, was das iPhone publik macht, nicht mit eingerechnet sind. Selbst die verbauten Chips hat iSuppli mit Herstellernamen und Funktion aufgelistet. So ist es sehr erstaunlich, dass der deutsche Hersteller Infineon für einen Großteil des Kommunikationsvermögens notwendig ist und mit 15,25 US-Dollar auch einen Anteil von über 6 Prozent ausmacht. Ebenfalls ist Samsung vertreten, die fast ein Drittel der Kosten ausmachen. Das kommt daher, da die NAND-Flash-Speicher von Samsung kommen und diese mit 24 bzw. 48 US-Dollar (4 bzw. 8 Gigabyte) mit das teuerste am iPhone sind. Weiterhin kommt der Applikationsprozessor und der DRAM-Speicher von Samsung.

Viele andere Firmen wirkten mit kleinen, billigen Chips mit. So z.B. National Semiconductor, Wolfson, CSR und Marvell. Alle blieben mit ihren Kosten unter 10 US-Dollar. Nur das Display-Modul kostet fast 27 US-Dollar und kommt, wie auch schon die Kommunikationsmöglichkeiten, aus Deutschland. Die Firma Balda hat diesen in Verbindung mit der TPK Holding China entwickelt. Sie haben somit ungefähr 10 Prozent eines iPhone-Preises auf ihrer Rechnung. Wer ein zerlegtes iPhone sehen möchte, kann sich Bilder auf folgenden Seiten angucken:

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