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Google Project Ara: Modulares Smartphone wird nicht mehr entwickelt

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google araMit dem Project Ara wollte Google ursprünglich ein modulares Smartphone auf den Markt bringen. Die Kunden sollten bestimmte Bauteile des Gerätes selbst tauschen und das Smartphone damit an die eigenen Bedürfnisse sowie auf den aktuellen Stand der Technik bringen können. Erst im Mai hatte Google die Neuausrichtung des Project Ara verkündet und dabei angedeutet, dass die austauschbaren Teile deutliche begrenzt werden und somit das Smartphone konventioneller gestaltet wird als bisher angenommen.

Wie Google nun mitteilt, hat das Unternehmen inzwischen die Entwicklung des modularen Smartphones komplett eingestellt. Es sei keine Markteinführung mehr geplant. Ob Google lediglich Project Ara auf Eis gelegt oder sich von dem Konzept eines modularen Smartphones komplett verabschiedet hat, ließ Google bei seiner offiziellen Erklärung offen. Genaue Gründe für die Aufgabe von Project Ara wollte der Internetriese nicht nennen.

google project ara 2016

Zumindest bestätigt sich damit nun das Gerücht, dass Google derzeit kein modulares Smartphone mehr entwickelt.

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Kommentare (8)

#1
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Die Gewinne würden wohl nicht mehr so gut sein wie bei den Fertigen Produkten, der Kunden wäre bei dem ganzen der Gewinner was Google wohl doch nicht so gut gefällt wie gedacht, Firmen eben, der Kunde ist da nur Mittel zum Zweck.
#2
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Admiral
Beiträge: 10504
Die Schnittstellen und zusätzlichen Gehäuse hätten einfach zu viele Nachteile gebracht...
Hätte solch ein Smartphone die Fähigkeiten und Aussehen der schicken und schlanken Unibody Modelle, so dass sich die Leute drum gerissen hätten, hätte man das natürlich durchgesetzt. Das Konzept ist einfach noch nicht so weit. Vieleicht nochmal nach 5-10 Jahren weiterer Miniaturisierung, sofern das Konzept des starren Smartphones in der Tasche dann überhaupt noch Bestand hat.

@III
Klar wäre der Kunde der "Gewinner", aber wäre er auch bereit, das zu finanzieren?
Was schlägst du vor wie die Wirtschaft laufen sollte anstelle durch gewinnorientierte Firmen?
#3
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Kapitänleutnant
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Zitat
Klar wäre der Kunde der "Gewinner", aber wäre er auch bereit, das zu finanzieren?
Was schlägst du vor wie die Wirtschaft laufen sollte anstelle durch gewinnorientierte Firmen?

Kennst du Baumärkte, die bieten auch nur Einzelteile an ;)
#4
Registriert seit: 26.08.2005
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Beiträge: 1137
Ziemlich schlechter Vergleich
Beim Baumarkt gibt es keine Räume(Module) zu kaufen. Du gehst nicht in den Baumarkt und suchst dir die Landhausküche, das Standardbadezimmer, das Blockhauswohnzimmer, das Luxusschlafzimmer usw. aus und Stapelst diese Blöcke auf deinem Grundstück zu einem Haus zusammen. Beim Baumarkt gibt es Schrauben, Nägel, Mörtel, Holz, Stahl usw. Das Äquivalent zu deinem Baumarkt ist z.B. Conrad oder Reichelt. Da kannst du dir dann auch Transistoren, Widerstände, Akkus kaufen und dir dein Smartphone selbst zusammenlöten. Wird dann allerdings maximal ein Smartwandschrank.
#5
Registriert seit: 13.08.2015

Obergefreiter
Beiträge: 95
Sei dem ich gelesen habe das die CPU usw. nicht tauschbar mehr sein soll, sondern nur noch Spielereien austauschbar sein sollten, war das Projekt eh für mich gestorben.
#6
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Registriert seit: 01.01.2015
Europäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitänleutnant
Beiträge: 2012
IcE-TeA, kein schlechtes Beispiel, sondern das beste was es gibt, nämlich bezogen auf Einzelteile die wenig Gewinn bringen, die Kunden wollen aber erst in der Masse was für alle bringt.
Dann stelle dir halt das Beispiel PC Hardware vor, wenn dir das besser gefällt.
#7
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 10504
Was sollen diese "Beispiele" überhaupt aussagen?
PC Komponenten anbieten ist offensichtlich wirtschaftlich. Ein modulares Phone vorerst nicht. Nicht jedes Konzept lässt sich einfach so übertragen.

Google hätte wohl von so ziemlich allen Unternehmen am Markt, am meisten riskiert eine lange Durststrecke überstehen zu müssen bis es zu Gewinn kommt - und selbst sie haben es ja aufgegeben wie man sieht.

Davon abgesehen sind die "Module" von PCs nur Nebenprodukte der Komponenten welche für Fertigkisten entwickelt werden. Bei Smartphones ginge das aber kaum weil man bei denen alles auf ein Board und extrem kompakt planen muss.
#8
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3545
Wo wäre der Kunde denn der Gewinner?
Frag mal die User nach ihrem OS oder welche CPU verbaut ist - oder OS-Version.... .
9 von 10 werden es nicht wissen.
Und die restliche(n) Person(en) lohnen nicht für eine Firma.
Desweiteren wäre eh nur Akku und Kamera Modular gewesen... .
Das Projekt war nett, aber die Kundschafft existiert einfach nicht.
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