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"Mobile Only" ist für deutsche Internetnutzer noch kein Thema

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lg g5Seit dem Erscheinen des ersten Apple iPhone im Jahr 2007 nimmt nahezu jeder IT-Redakteur das Schlagwort „Mobile Revolution“ in den Mund. Und tatsächlich besitzt mittlerweile nahezu jedermann ein Smartphone, Tablet oder sogar beides. Doch auch wenn oftmals von der Post-PC-Ära die Rede ist, haben traditionelle Desktop-PCs und Notebooks freilich weiterhin ihre Daseinsberechtigung. Zum Arbeiten eignen sich Smartphones und Tablets nur suboptimal. Auch für die volle Gaming-Power kommt man nicht um einen PC herum. Anders mag es im Bezug auf den Internetkonsum aussehen: Im Web surfen, dafür reicht auch ein mobiles Endgerät. Eine neue Studie der AGOF Digital Facts zeigt nun allerdings, dass auch die Internetnutzung noch von regulären Computern bestimmt wird – speziell bei älteren Generationen.

mobile only internet 2016

Selbst unter den 14- bis 29-Jährigen surfen 89 % mit sowohl stationären PCs daheim als auch mobilen Endgeräten unterwegs. Lediglich 4,2 % beschränken sich auf die reine Mobile-Nutzung. 6,7 % surfen nur daheim im Wi-Fi – das sind sogar mehr als reine Mobile-Anwender. Bei den 30- bis 49-Jährigen fahren 76,8 % zweigleisig. Sie bemühen sowohl mobile als auch stationäre Lösungen für ihre Internetnutzung. Lediglich 2,2 % surfen rein mobil und stolze 21 % verwenden nur stationäre Lösungen, um ihren Internetkonsum zu decken. Schauen wir uns die Altersgruppe 50+ an, sind 48,8 % mobil und stationär im Internet vertreten. Nur 2 % sind ausschließlich mobil online unterwegs. Dagegen wenden sich 49,1 % ausschließlich stationären Rechnern (das können allerdings auch zuhause Handyd im WLAN sein) zu, um das Internet unsicher zu machen.

Als Fazit erkennen wir, dass die mobile Internetnutzung gerade bei jüngeren Menschen eine zunehmende Rolle spielt, doch die Bedeutung der Nutzung daheim via Wi-Fi und eben auch an traditionellen PCs keinesfalls zu vernachlässigen ist. Je mehr man die Alters-Leiter heraufklettert, desto größer wird die Rolle, welche stationäre IT-Lösungen spielen.

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 26.02.2008
Solingen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2259
Texte schreiben. Sei es nun in Foren, in Chats oder sonstwo. Tastatur ist dafür viel angenehmer.
Größe des Bildschirms. Klar kann man inzwischen viel vom Handy/Tablet aus auf den Fernseher streamen - aber eben nicht alles.
Selbst surfen bevorzuge ich meinen PC auch wenn ich Handy/Tablet neben mir habe. Wenn man nur kurz etwas nachgucken will natürlich nicht, aber gerade bei längeren aufenthalten nervt es mit mobilen Geräten, gerade bei dieser aufdringlichen Werbung. Ohne Addblocker auf dem Handy sind viele eigentlich normale Seiten schlicht und ergreifend nicht wirklich nutzbar.
Auch das Multi-Tasking ist bei einem PC eben viel einfacher. Mehrere Tabs aufhaben, schnell noch etwas nebenbei suchen geht einfach viel schneller und komfortabler vonstatten. Und so traurig es klingt ist ein PC im direkten Vergleich einfach günstiger. Wenn ich sehe wie oft mein Tablet mit 2GB Ram beim surfen an seine Grenzen kommt und mein PC dort nie auch nur leicht ruckelt gibt es große Unterschiede. Bis normale PC`s wirklich überflüssig werden muss sich noch sehr viel tun.
#5
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Ich benutze das Handy nur zum Surfen wenn es sein muss und das ist nur relativ selten der Fall. Das liegt primär daran das ich viel, viel lieber auf einer richtigen Tastatur tippe.
#6
Registriert seit: 14.02.2011
Deutschland
Bootsmann
Beiträge: 715
Ich stimme Sheena zu 100% zu. Der Pc ist zum surfen viel angenehmer und leistungsstärker. Selbst wenn ich nicht in der Breitbandwüste Deutschland wohnen würde, wäre ein Smartphone egal welcher Größe für mich keine Option als Ersatz für nen Rechner, vom Gaming mal ganz abgesehen.

Tastatur, großer Monitor, Hände nicht auf dem Monitor/Hände frei, Leistung, das sind die Argumente.
Die Standleitung bringt bei 24/7 mir ne konstante Leistung von 25mbit down und 5mbit up ohne Volumenlimit.
Mobil empfange ich hier gerade mal Edge.

Sobald es wirklich leistungsstarke Smartphones gibt, wäre es ne Option den Pc zu ersetzen und das Smartphone per Dockingstation als Rechner zu nutzen aber das ist wohl noch ein langer Weg.
Zumal ein Rechner beliebig auf-und umrüstbar ist, sogar optisch. Wenn man möchte kann man ihn modden wie man will und optisch anpassen.
#7
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7483
Zitat pescA;24561050
Irgendwie schmeißt ihr im Text die Endgeräte und den Internetzugang durcheinander. Wenn ich mit nem Handy im Wlan bin zählt das zu der Kategorie, die ihr als "stationärer PC" bezeichnet.


Hätte ich jetzt nicht gesagt. Ich mache die Nutzung eher vom Gerät und nicht ver Verbindung abhängig.
Ein Handy hat auch im Wlan keine Tastatur wie ein stationärer Pc... ;)

Mir würde nur ein Tablet oder Smartphone definitiv nicht reichen, spätestens wenn man vernünftig arbeiten muss ist das nämlich nicht mehr möglich ohne gute Tastatur.
#8
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Registriert seit: 10.10.2015

[online]-Redakteur
Beiträge: 128
@ Pesca

Ich habs mal im Text angepasst, da offen gelassen wird welche Geräte daheim verwendet werden - war ein guter Hinweis :-).
#9
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Registriert seit: 01.01.2015
€uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Korvettenkapitän
Beiträge: 2447
Ich würde sagen dass ich 90% am PC surfe und den Rest am Smartphone, am Smartphone wenn ich schnell eine kleine Info suche, wenn ich unterwegs bin und wenn der PC nicht griffbereit habe (Bett/Klo, Badewanne usw ;) ).
Am PC ist es einfach viel schneller, bequemer und habe viel mehr Möglichkeiten.
#10
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Solange es keine gesetztliche Regelung für die Volumen-Abzocke gibt wird sich da auch nichts ändern. LTE könnte jeden noch so abgelegenen Haushalt preisgünstig mit schnellem Internet versorgen, ohne Kabel legen zu müssen, aber das Datenvolumen macht das unmöglich. Einem 'Normalen' Nutzer reichen 60 GB wohl kaum aus, da reicht schon ein Spiele-Download der heutzutage teils nur noch auf diesem Wege beziehbar ist, wie sieht es dann mit einer mehrköpfigen Familie aus die sich so eine Leitung teilen muss. Es wäre in Ordnung Datenvolumen von 1000 GB bei einem Zuhause-Vertrag festzulegen, somit wären Extrem-Filesharer schonmal raus, aber Heimanwender könnten über LTE dann wenigstens nachdenken. Außerdem keine Drosselung mehr auf 56 Kbit/s. Noch schlimmer sind 32 (Stand: 1993), das hatte ich Anfang des Jahres, immer 5 Minuten SIMCity spielen raustabben und eine Aktion im bilderlosen Opera Mini tätigen, dann wieder 5 Minuten auf das Laden der Seite warten. Ich habe so sogar gedownloaded, 100 MB in 6 Stunden, danach konnte ich mich richtig stolz fühlen auf diese unfassbare Datenmenge. Es war 'nur' ein 15 € Alditalk-Paket, jedoch kann ich auch hier wenigstens 384 KBit/s erwarten (Stand: 2002), leider ist das auch bei den teuersten LTE-Verträgen gängig bis auf einigen Zuhause-Tarifen, wo man immerhin die genannten 384 KBit/s bekommt.

Schnelles Internet an Orten wie dem meinen wird man wohl nicht mehr in der Geschichte dieses Planeten sehen. In Osteuropa bekommt man in einer Blechhütte Gigabit-Internet für 10 € im Monat, ich komme hier mit 25 € für meine 3 MBit/s noch relativ günstig weg. Das ist aber tatsächlich Highspeed gegen einen Bekannten der nur DSL "Light" hat, maximal 1 Mbit an einem guten Tag.
#11
customavatars/avatar47118_1.gif
Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 12365
Internet ist Neuland, das braucht keiner,ist nur eine modeerscheinung
#12
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3672
Und wieder eine sinnlose Statistik mit 0 Aussagekraft. Jedenfalls nicht für das eigentliche Ziel. Es zeigt lediglich wie angewiesen wir sind auf stationäre Internetzugänge wegen extremser, fast steinzeitlicher Volumentarife. Aber hey, die Provider nehmen uns nur das Geld weg, damit wir keine Dummheiten damit machen können.
#13
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Registriert seit: 24.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 207
Die hier sind wohl nicht Mobil:
Netbook
Notebook

So wie die Statistik aussieht, geht man bei Mobil nur von Smart/Tab aus:lol:
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