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Telekom weitet Drosselung auch auf Spotify aus

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telekom2Mobilfunkkunden der Deutschen Telekom können die Streaming-Option optional dazu buchen und erhalten damit Zugang zum Streaming-Anbieter Spotify. Bisher war es so, dass bei einer Buchung direkt über die Telekom das Datenvolumen des Vertrags für die Nutzung von Spotify nicht angetastet wurde und lediglich zum Beispiel das Herunterladen von Covern berechnet wurde. Auch wenn das Datenvolumen im jeweiligen Monat aufgebraucht war und die Geschwindigkeit gedrosselt wurde, spürte der Kunde beim Streaming von Musik davon nichts.

Dies wird sich allerdings laut der Deutschen Telekom ab dem 28. April ändern. Demnach wird nach dem aufgebrauchten Datenvolumen auch Spotify von der Drosselung betroffen sein. Somit wird es aufgrund der geringen Geschwindigkeit faktisch unmöglich werden, noch Musik über das mobile Netz zu hören. Zwar werde das Datenvolumen auch weiterhin durch Spotify nicht belastet, aber die Drosselung auf den Streaming-Anbieter ausgeweitet.

Telekom Spotify Header

Als Grund nennt die Telekom das Inkrafttreten einer neuen EU-Verordnung zur Netzneutralität am 30. April. Demnach darf der Dienst von Spotify nicht von der Drosselung befreit werden, während alle anderen Inhalte von der Drosselung betroffen sind. Um Spotify nach aufgebrauchtem Datenvolumen trotzdem noch nutzen zu können, bleibt dem Kunden nur der Schritt weiteres Datenvolumen kostenpflichtig zu erwerben oder die Musik bereits vorher auf das Smartphone herunterzuladen und die Offline-Funktion zu nutzen.

Die Telekom wird seine Kunden in den kommenden Tagen schriftlich über die Änderung informieren und allen die Möglichkeit geben, ein Sonderkündigungsrecht der Streaming-Option wahrzunehmen. 

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Kommentare (30)

#21
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3752
Es sinkt für sie das Niveau
Bisher die niveauloseste Kommentare in diesem Jahr.
Könnten sogar die Gewinner vom vorigen Jahr sein.
#22
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2906
In Hinsicht auf die Netzneutralität ist das natürlich ein absolut notwendiger und richtiger Schritt, allerdings muss dann auch noch angepasst werden, dass die Nutzung von Spotify im Zuge der Neutralität ebenso Volumen verbaucht wie andere Internetdienste. Unter diesen Bedingungen könnte sich die Telekom dann auch gezwungen sehen, diese steinzeitliche Volumemabzockerei endlich ganz einzustellen.
#23
Registriert seit: 16.04.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 289
Zitat MrMorgan;24446015
Diese Regelung macht Spotify ja völlig nutzlos... wie schnell hat man da 1,5TB inkl. Volumen verbraucht? Bei 5h Musik hören???

Lächerlich ;)


CD=700 MB=72 Minuten (kein mp3)
1,5TB= (ca.) 1000000 MB= (ca.) 100.000 Minuten oder 5 Stunden?
Mathe Leistungskurs ?
#24
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Registriert seit: 03.10.2005
Rhein/Ruhr
Fregattenkapitän
Beiträge: 2933
Zitat TopAce888;24446052
@MrMorgan. Du kannst auch nach wie vor 24h am Tag Musik über Spotify streamen, es belastet nicht dein Datenvolumen. Wenn dein Volumen aber durch anderen Traffice aufgebraucht ist und gedrosselt wird, betrifft die Drosselung erst dann auch Spotify. Also, ich finds nicht so schlimm.


Du merkst, es hat hier kaum jemand den Artikel gelesen.

Wenn mein Datenvolumen aufgebraucht ist, buche ich so oder so ein Päckchen nach. Die Volumen Buckets werden sehr häufig gebucht (bin in der Branche tätig). Dann ist ohnehin egal, ob Spotischeiß mitdrosselt oder nicht.
#25
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4659
Sehe es auch so, dass diese Änderung in der Praxis für die überwiegende Mehrheit wohl nicht so dramatisch sein sollte, wie es zunächst einmal klingen mag. Für den Verbraucher ist es aber trotzdem eine Verschlechterung gegenüber dem ursprünglichen Angebot. Scheint so, als ob sich mit dem Argument "Netzneutralität" auch alles irgendwie begründen lässt.
#26
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2906
Für den Verbraucher ist es nur so lange ein Nachteil, wie es nur unvollständig umgesetzt wurde. Fraglich ist doch, weshalb es denn noch sein darf, dass das Datenvolumen durch Spotify-Nutzung unangetastet bleiben darf. Wäre dies aber (konsequenterweise) verboten, sähe die Telekom sich gezwungen ihrModell komplett umzustellen, wie gesagt.. Der momentane Status ist natürlich leider nur ein fauler Kompromiss -mit ungünstigen Folgen für den Verbraucher. Aber wer die BNetzA kennt, der ahnt dass das nicht unbedingt ein Zufall sein muss..
#27
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 12930
Zitat Elmario;24448672
In Hinsicht auf die Netzneutralität ist das natürlich ein absolut notwendiger und richtiger Schritt, allerdings muss dann auch noch angepasst werden, dass die Nutzung von Spotify im Zuge der Neutralität ebenso Volumen verbaucht wie andere Internetdienste. Unter diesen Bedingungen könnte sich die Telekom dann auch gezwungen sehen, diese steinzeitliche Volumemabzockerei endlich ganz einzustellen.


Nein!
Die Telekom setzt die Verordnung genau so um, wie verlangt.
Es wird verlangt, dass alles gedrosselt wird, wenn gedrosselt wird.
Die besagt aber nicht, dass Dienste nicht von der Berechnung ausgenommen werden dürfen.
#28
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2906
Das ist mir schon klar, und das habe ich auch nicht anders gesagt. Die Telekom tut wie ihr befohlen wurde. Nur sind diese Befehle, wie üblich im korruptesten Staat der Welt, außerordentlich konzernfreundlich gehalten.

Ich spreche davon, dass sie vom Gesetzgeber verlangte Umsetzung der Neutralität an Hand dieses Beispiels völlig offensichtlich unzureichend ist und nicht mehr als eine Farce, da ihr Resultat nur wieder einmal mehr den "Konsumenten" zur Last fällt!

Auf wessen Mist das konkret gewachsen ist, ob auf nationaler Ebene, oder auf EU-Ebene ist mir völlig Wurst, da es sich dabei ohnehin immer um eine und die selbe Mafiagroßfamilie handelt, angefangen beim "Präsident Europas" alias Mario Draghi, bis hin zu seinen Handlangern, Merkel und Co.
Reich gewinnt erneut gegen arm.
#29
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12411
Lol, na du hast ja mal wieder ne Meinung, Elmario... :D
#30
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2906
Die ich auch begründet habe. Man könnte natürlich alternativ auch vermuten, dass all diese Widersprüche durch reine Inkompetenz entstehen, aber mir erscheint die Systematik hinter den Regeln die Europa lenken eindeutig.
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