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Teardown: Samsung Galaxy S7 lässt sich nur schwer reparieren

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samsung 2013Bereits vor zwei Tagen haben wir das Samsung Galaxy S7 (edge) einem ausführlichen Test unterzogen und dem Gerät einen Excellent-Hardware-Award verliehen. Die Kollegen iFixit haben sich das Smartphone ebenfalls genauer angeschaut, sich dabei allerdings auf die Reparierbarkeit des Gerätes beschränkt. Geht es nach iFixit erhält das Galaxy S7 gerade einmal 3 von 10 möglichen Punkten und lässt sich damit nur schlecht reparieren.

Als Grund wird vor allem der massive Einsatz von Klebstoffen genannt. Bereits das Öffnen des Smartphones sei nur mit viel Bruchrisiko verbunden, da Samsung die Glasrückseite verklebe. Zudem sei es an einigen Stellen nicht möglich einzelne Bauteile auszutauschen, ohne dabei andere Komponenten zu beschädigen. Somit müssten Kunden bei einem Defekt teilweiße nicht defekte Bauteile austauschen, was zu höheren Reperaturkosten führt. Weiterhin beschreiben die Kollegen, dass Samsung das Logic-Board im Vergleich zum Vorgänger S6 tiefer verbaut hätte und somit schlechter erreichbar ist. iFixit erklärt dies damit, dass das Gerät die IP68-Schutzklasse erreicht und somit das Mainboard vor Staub und Wasser geschützt sein muss.

galaxy s7 ifixit
Samsung verwendet beim Galaxy S7 viel Kelbstoff

Die Kollegen haben sich die US-Variante des Galaxy S7 vorgenommen und dort stammte der 4 GB große Arbeitsspeicher von SK Hynix, während der NAND-Chip in den eigenen Fabrikhallen produziert wurde. Das WLAN-Modul wird von Murata zugeliefert und der Audio-Chip stammt von Qualcomm. Die einzelnen Bauteile können je nach Region allerdings variieren und somit könnte bei der europäischen Version andere Zulieferer zum Zuge kommen.

Abschließend hält iFixit fest, dass sich die Galaxy-S-Baureihe seit dem S4 kontinuierlich schlechter reparieren lässt. Während das Galaxy S4 noch 8 von 10 Punkten erreichte, erhielt das S5 nur noch 5 Punkte und das S6 lediglich 4 Punkte. Das neuste Galaxy S7 steht mit seinen 3 Punkten auf dem letzten Platz und lässt sich am schwierigsten reparieren.

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 21.04.2013

Banned
Beiträge: 2070
Ein wasserdichtes, superflaches Smartphone ohne sichbare Schrauben bzw. abnehmbarem Akkudeckel ist schwer zu reparieren?
Das ist ein echter Newsflash ;)
#2
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Registriert seit: 25.06.2012
49124
Oberbootsmann
Beiträge: 853
Vermutlich ein Kompromiss aus wirtschaftlichkeit bei der Produktion und Ambitionen bzgl. der Eigenschaften und Design des Gerätes. Gibt es andere Smartphones mit IP Zertifizierung die sich einfacher reparieren lassen und dabei ihre Schutzwirkung nicht nach erneutem zusammensetzen verlieren? z.B Sony Xperia?
#3
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3694
Hey nix gegen Hardwareluxx! Wenn es die Luxxer schon länger geben würde wie 7 Tage, dann wäre dieser News in der Tat oberpeinlich... .
#4
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Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4974
Der Bericht dreht sich um den sehr informativen Teardown, dass das Gerät schlecht zu warten ist, war trotzdem offensichtlich.
#5
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Oberbootsmann
Beiträge: 884
iFixit ist ein Laden, der an do-it-yourself-Bastler Material verkauft. Und unter diesem Gesichtspunkt mag das Gerät tatsächlich schwer reparabel sein.

Ob es dann für einen Reperaturshop auch so ist, ist nicht Gegenstand der Bewertung. Nur alle Technikseiten tun bei der Veröffentlichung dann so, als ob es genau das wäre.

Das ist der eigentliche Unsinn daran.
#6
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Registriert seit: 26.01.2006
Freising
Vizeadmiral
Beiträge: 6540
Da spricht wieder mal ein Experte. Na selbstverständlich ist das für Service Firmen nicht signifikant einfacher zu reparieren (das EINZIGE was die potentiell haben sind sehr passgenaue Rahmen um bei Hebelwirkung nicht das Glas zu beschädigen). Es gibt u.a. auch bei Youtube zu Hauf offizielle Hersteller Service Anleitungen; auch bei denen wird einiges entsorgt; zB alle Schrauben, alle Klabepads, alle Heatpads, viele Buchsen etcpp. Die arbeiten da ansonsten exakt genau so wie der Laden um die Ecke. Quasi alle Displayschäden sind keine Garantiefälle und Akkus eh Verschleißteile und damit auch von der Garantie ausgenommen, ergo interessiert den Hersteller das einen Dreck. Der Kunde der nun einen Defekt ausserhalb der Garantie (weil selbstverschuldet) reparieren lässt bekommt halt für viel mehr Geld das halbe Gerät getauscht statt nur ein Teil.

Daher ist der einzige Dumme bei derartigen Geräten der Kunde.
#7
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11734
Wobei es Versicherungen gegen Eigenverschulden gibt...
Und den Akku muss man im Laufe der normalen Lebenszeit nicht tauschen.
#8
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Registriert seit: 26.01.2006
Freising
Vizeadmiral
Beiträge: 6540
Jop, derartige Versicherungen zahlen aber den Zeitwert, ergo nicht die Reperaturkosten
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