> > > > Für den harten Business-Einsatz - Panasonics Toughpad-Smartphones FZ-F1 und FZ-N1

Für den harten Business-Einsatz - Panasonics Toughpad-Smartphones FZ-F1 und FZ-N1

Veröffentlicht am: von

panasoniclogo

Panasonics Toughbook- und Toughpad-Produkte richten sich an Nutzer, die Notebooks, Laptops oder Handhelds für extreme Nutzungsbedingungen benötigen. Damit werden überwiegend Businesskunden angesprochen. Das gilt auch für die beiden neuen Toughpad-Smartphones, die zum MWC vorgestellt wurden.

FZ-F1 und FZ-N1 sind Geschwistermodelle mit identischer Hardware, aber unterschiedlichem Betriebssystem. Während auf dem FZ-N1 Android 5.1 läuft, ist das FZ-F1 ein Windows 10 IoT Mobile Enterprise-Gerät. Äußerlich zeigen sich die beiden Modelle wuchtig und massiv - auch wenn sie deutlich schlanker als die Vorgängergeneration geworden sind. IP65- und IP67-Zertifizierung stellen sicher, dass sie starkem Wasserstrahl bzw. einen kleinen Tauchgang unbeschadet überstehen. Und selbst Stürze aus bis zu 1,8 m Höhe sollen nicht in einem Drama enden. Auffällig ist äußerlich vor allem der Barcode-Scanner. Eingelassen in eine Wulst an der Unterseite, arbeitet er nach unten und nicht nach vorn gerichtet. Dadurch kann der Nutzer die neuen Toughpads beim Scannen einfacher so halten, dass er das Scan-Ergebnis auch gleich auf dem Display sieht. Dieser Scanner macht dann auch klar, dass FZ-F1 und FZ-N1 vor allem für den Logistik- und Lieferbereich gedacht sind. 

Im Inneren der Handhelds werkelt ein Qualcomm 801 (MSM8974AB) Quad-Core-Prozessor mit 2,3 GHz Takt. Dem SoC stehen 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Daten können auf 16 GB eMMC-Speicher abgelegt werden, zudem gibt es einen Kartenleser. Das 4,7-Zoll-Display löst mit 1.280 x 720 Pixeln auf und zeigte sich am Messestand sehr blickwinkelstabil. Es wurde zudem darauf ausgelegt, auch bei hellem Tageslicht gut ablesbar zu sein. Bemerkbar machen können sich auch die beiden Stereolautsprecher. Panasonic gibt einen Schallpegel von bis zu 100 dB an. Wir können bestätigen, dass die neuen Toughpads tatsächlich erstaunlich laut sein können. Den Hardcore-Test am Messestand meisterten sie problemlos, der Messelärm wurde problemlos übertönt. Eine besonders hohe Klangqualität darf man sich dabei aber nicht erwarten. Zur Stromversorgung der beiden Dual-SIM-Geräte dient ein entnehmbarer Hot-Swap-Akku. Der in zwei Kapazitäten erhältliche Akku (8 oder 16 Stunden Laufzeit) kann bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden. Dafür gibt es einen integrierten Akku, der etwa eine Minute Wechselzeit überbrücken kann. 

Auf Kundennachfrage hat Panasonic reagiert und plant für das nächste Jahr auch eine Neuauflage der Handhelds ohne Barcode-Scanner. Trotzdem dürften Toughpad FZ-F1 und FZ-N1 selbst scannerlos ausschließlich für den Businesseinsatz relevant sein - mit Preisen von etwa 1.700 Euro sind die Toughpads für typische Consumer schlicht zu teuer. 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 10.02.2013

Gefreiter
Beiträge: 44
Barcodes kann man nicht per Cam lesen ?

Einloggen via Gesichtserkennung geht doch auch und ich hab mehr Stoppeln ;-)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Japan Display entwickelt komplett durchsichtigen Fingerabdrucksensor

Logo von IMAGES/STORIES/2017/JDI

Japan Display (JDI) hat einen neuen Fingerabdrucksensor entwickelt, welcher laut Hersteller komplett durchsichtig integriert werden kann. Aufgrund der transparenz sei es für die Hersteller möglich, den Sensor direkt im Display zu verbauen. Vivo hat vor kurzem ein erstes Smartphone mit einem... [mehr]

Apple iPhone 8 Plus im Test: Kraftprotz mit Adlerauge

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_8_PLUS

8 oder X? Apple macht es iPhone-Interessierten in diesem Jahr besonders schwer. Lautete die Frage in den letzten Jahren „Klein oder groß?", heißt es nun: Klein oder groß und teuer oder sehr teuer? Schließlich verlangt Apple für das iPhone X einen satten Aufpreis gegenüber dem iPhone... [mehr]

Huawei Mate 10 Pro im Test: KI und schmaler Rand reichen nicht

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MATE_10_PRO_TEST

Den zweiten Platz fest im Blick: Mit Smartphones wie dem Mate 9 und P10 konnte Huawei sich als drittgrößter Smartphone-Hersteller behaupten, nun soll der Platz hinter Samsung erreicht und Apple damit verdrängt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Mate 10 Pro, das nicht nur das... [mehr]

Huawei P20 Pro im Test: Es braucht mehr als Notch und Top-Kamera

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_P20_PRO_02

Seit nun mehr zwei Jahren zählt Huawei zur Spitzengruppe, wenn es um die Qualität einer Smartphone-Kamera geht. Die seinerzeit geschlossene Kooperation mit Leica sowie der Einsatz einer Dual-Kamera-Lösung entpuppten sich als Erfolg, den man seitdem behutsam weiterentwickelt hat. Mit dem... [mehr]

LG V30 im Test: Das Smartphone für Musikfans

Logo von IMAGES/STORIES/2017/LG_V30_TEST

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten hat es LGs V30 in den Handel geschafft. Nachdem Interessierte in Asien und Nordamerika teilweise schon seit Wochen zugreifen können, wird das neue Aushängeschild der Südkoreaner erst jetzt auch in Deutschland angeboten. Unglücklicher könnte das Timing... [mehr]

Honor 7X im Test: Dem Zwilling des Mate 10 lite fehlt Eigenständigkeit

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HONOR_7X_TEST

So anders Honor auch sein will: An der Gesetzmäßigkeit regelmäßiger Produktwechsel kommt man nicht vorbei. Entsprechend erhält das Honor 6X nach fast genau einem Jahr eine Ablösung. Neben den üblichen Änderungen im Innern gibt es ein neues Display sowie ein anderes, doch sehr vertraut... [mehr]