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Cat S60: Ein robustes Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera (Update mit ersten Eindrücken)

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catCat ist vor allem für seine durchaus robusten Smartphones bekannt, die nicht nur Stürze aus größeren Höhen unbeschadet überstehen können, sondern denen auch Schmutz und Schlamm nichts ausmachen kann. Zum Mobile World Congress in Barcelona hat man nun das erste Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera angekündigt.

Das Cat S60 ermöglicht damit vielfältige Einsatzmöglichkeiten. So lässt sich mit der Wärmebildkamera von FLIR, dem Weltmarktführer im Bereich Wärmebild-Technologien, unter anderem das Entweichen von Wärme rund um schlecht isolierte Fenster und Türen erkennen oder aber das Entstehen feuchter Stellen aufgrund mangelnder Dämmung aufdecken. Aber auch das Risiko einer Überhitzung von elektrischen Geräten und Schaltkreisen kann damit erkannt werden. Dabei soll das System sehr präzise arbeiten – gerade einmal um bis zu 0,1 °C sollen die Ergebnisse von der Realität abweichen. Die wärmsten Stellen werden wie üblich in Gelb dargestellt, während kältere Oberflächen in Blau gekennzeichnet werden. Ein Fadenkreuz zeigt in der Live-Vorschau den entsprechenden Temperaturwert an.

Damit richtet sich das neue Cat S60 vor allem an Elektriker, Handwerker und Mitarbeiter von Energieversorgern. Um den Anforderungen auf der Baustelle gerecht zu werden, ist das Cat S60 auch wieder ein widerstandsfähiges Rugged-Smartphone, welches selbst strenge Militärstandards erfüllen soll. Der Hersteller verspricht, dass sein neues Gerät Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,8 m auf Beton locker übersteht. Das Display wird von einem Gorilla Glass 4 von Corning vor Kratzern und Displaybrüchen geschützt. Gleichzeitig soll das Smartphone wasserdicht sein und eine Stunde lang in bis zu fünf Meter tiefen Wasser überstehen. Sämtliche Anschlüsse sind hierfür hinter Gummiklappen versteckt.

Unter der Haube gibt es einen Qualcomm Snapdragon 617 mit acht Rechenkernen, 3 GB Arbeitsspeicher und einen 32 GB fassenden Flashspeicher. Das Display misst 4,7 Zoll in der Diagonalen und löst mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf. Die Auflösung mag zwar verglichen mit den neuen Top-Geräten anderer Hersteller gering sein, dafür lässt sich der Touchscreen auch mit nassen Fingern und Handschuhen noch nutzen. Zudem kann er Helligkeitswerte von bis zu 540 cd/m² erreichen. Herkömmliche Fotolinsen gibt es trotz der Wärmebildkamera weiterhin. Die Hauptkamera arbeitet mit 13 Megapixel und kann mit einem Zweifach-Blitz aufwarten, während die Frontkamera Fotos in einer Auflösung von 5 Megapixel aufnimmt. Der Akku hat eine Kapazität von 3.800 mAh und soll so einen ganzen Arbeitstag überstehen können. Gefunkt wird natürlich im LTE-Netz nach Cat.4, Wireless-LAN und Bluetooth sind ebenfalls mit an Bord. Beim Betriebssystem setzt man auf Googles Android 6.0.

Das Cat S60 soll im Laufe des Jahres zu einem Preis von 649 Euro in die Läden kommen.

Update: Während eines MWC-Standbesuchs bei Cat konnten wir nicht nur erfahren, dass der Verkaufsstart des Smartphones für Juni und auch für Deutschland geplant ist. Es gab auch die Gelegenheit für erste Eindrücke von der Wärmebild-Kamera. Schon der Messestand wurde von einer großen FLIR-Kamera überwacht, die eindrucksvolle Bilder auf einem Demo-Display anzeigt. Auch die FLIR-Kamera im Cat S60 ist auf den ersten Blick beeindruckend. Das liegt nicht nur an der ungewohnten Darstellung der FLIR-Aufnahmen, sondern vor allem daran, wie die Bilder gespeichert werden. Auch im Nachhinein können noch Temperaturwerte von jedem beliebigen Aufnahmepunkt angezeigt werden. Zudem ist es auch nachträglich noch möglich, mit einer einfachen Wischbewegung von oben zusätzlich zum Wärmebild das reguläre Foto anzuzeigen. Neben einfachen Fotoaufnahmen lassen sich mit der FLIR-Kamera auch Timelapse-Aufnahmen oder Videos aufzeichnen. Ob daraus auch noch Messwerte angezeigt werden können, konnte uns Cat aber noch nicht beantworten. 

alles

Das eigentliche Smartphone wirkt wuchtig und wird nicht so einfach in engen Taschen verschwinden wie übliche Consumergeräte. Dabei vermittelt aber es direkt den Eindruck, dass es auch einen wenig zimperlichen Gebrauch problemlos überstehen kann. Die beiden SIM-Kartenslots und der microSD-Kartenslot sind hinter einer Klappe an der Rückseite einfach zugänglich. Die große Resonanz am Messestand lässt erahnen, dass Cat mit dem ersten FLIR-Smartphone durchaus eine lukrative Nische besetzen wird. Wir haben natürlich die Gelegenheit genutzt, um die Galerie noch um eigenes Bildmaterial zu erweitern.

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