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BlackBerrys Passport soll mobile Profinutzer ansprechen

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Blackberry

Dass BlackBerry ein neues High-End-Smartphone entwickelt, war kein Geheimnis. So konnten wir schon im Juni konkret über die neuen Features von Blackberry 10.3 für dieses Blackberry Passport berichten. Jetzt wurde die BlackBerry-Hoffnung Passport offiziell vorgestellt.

Wenn man BlackBerry eines nicht vorwerfen kann, dann ist es fehlender Mut im Angesicht drastisch sinkender Marktanteile. Mit dem Passport wird eine ganz eigene Interpretation eines Profi-Smartphones gewagt. BlackBerry verbindet dafür die klassische Eingabe über separate Tasten mit einem außergewöhnlichen Display im 1:1-Format. Das Passport soll so anspruchsvolle Business-Nutzer überzeugen, die sich nicht mit Bildschirmtastaturen anfreuden können und möglichst effektiv Arbeit am Smartphone erledigen möchten. 

Das Gerät verdankt seinen Namen dem ungewöhnlichen Format, das an einen Pass erinnert. Den oberen Teil nimmt ein quadratisches 4,5-Zoll-Display mit 1.440 x 1.440 Pixeln (453 dpi) ein. Es wird von Corning Gorilla Glass 3 geschützt. Darunter wurden drei Tastenreihen platziert. Etwas gewöhnungsbedürftig dürfte dabei sein, dass die Leertaste in die untere Buchstabenreihe hineingewandert ist. Was nicht als Taste ausgeführt wurde (beispielsweise Zahlen), wird weiterhin durch eine ergänzende Bildschirmtastatur eingegeben. Bemerkenswert ist noch, dass die Tasten gleichzeitig als Touchfläche funktionieren und so unter anderem zum Scrollen genutzt werden können.

Dass BlackBerry bei den Spezifikationen den Anschluss an aktuelle High-End-Smartphones sucht, macht vor allem ein Blick auf das SoC deutlich. Verbaut wird Qualcomms leistungsstarke Snapdragon-800-Lösung mit vier 2,5 GHz schnellen Kernen. Dazu gibt es 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flashspeicher. Eine Speichererweiterung ist per microSD-Karte möglich. Die rückseitige Kamera löst mit 13 MP auf und hat ein lichtstarkes F2.0-Objektiv sowie einen LED-Blitz. Videos können maximal mit 1080p aufgezeichnet werden. In dem wuchtigen Smartphone ist genug Platz für einen großen Akku mit einer Kapazität von 3.450 mAh. BlackBerry verspricht eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden bei Mischnutzung.

Als eines der ersten BlackBerry-Geräe (neben dem Luxusmodell Porsche Design P’9983) wird Passport mit BlackBerry 10 OS 10.3 ausgeliefert. Das Betriebssystem bietet jetzt zwei App-Stores. Zusätzlich zur BlackBerry App World können auch Apps aus dem Amazon Appstore installiert werden. Das App-Angebot steigt damit enorm an. Weitere Neuerungen des Betriebssystems sind Personal assistant (BlackBerrys Siri- und Cortana-Pendant heißt einfach "Blackberry Assistant") und BlackBerry Blend. Damit lassen sich Nachrichten und Content vom Smartphone auf PC und Tablet übertragen. Entsprechende Daten werden in Echtzeit auf die jeweiligen Geräte gesendet. Die jeweiligen BlackBerry Blend-Apps gibt es im Apple App Store und via Google Play bzw. für Macs und PCs auf www.BlackBerry.com/Blend.

blackberry

Das Passport kann bei BlackBerry selbst oder auf Amazon.de für 649 Euro vorbestellt werden

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Kommentare (1)

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