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IDC: Mehr als 300 Millionen verkaufte Smartphones im zweiten Quartal 2014

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idcDer Smartphone-Markt ist laut den jüngsten Zahlen von IDC zufolge auch im zweiten Quartal 2014 kräftig angewachsen. Erstmals sollen weltweit mehr als 300 Millionen Smartphones ausgeliefert worden sein. Insgesamt sollen die Hersteller 301,3 Millionen Geräte verkauft haben. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres sollen es nach Informationen von IDC noch etwa 240 Millionen Exemplare gewesen sein, was einer Steigerung von satten 25 Prozent entsprechen würde.

Den größten Teil des Kuchens behauptet dabei Android für sich. Rund 255,3 Millionen der Geräte setzten auf Googles mobiles Betriebssystem. Der Suchmaschinengigant konnte seinen Marktanteil damit im Vergleich zum Vorjahr um fast fünf Prozentpunkte ausbauen und behauptet nun einen Anteil von 84,7 Prozent. Etwas weiter abgeschlagen liegt Apple mit seinen iOS-Geräten. Zwar konnte man mit 35,2 Millionen verkauften Geräten gut vier Millionen iPhones mehr ausliefern als noch ein Jahr zuvor, dafür sank der Marktanteil Apples unter den Smartphones auf 11,7 Prozent. In den Monaten April bis Juni 2013 brachten es die Cupertiner noch auf runde 13 Prozent. Damit bringen es Google und Apple auf einen Markanteil von zusammen 96,4 Prozent.

Fast schon ein Nischenprodukt sind Geräte mit Microsofts Windows Phone. Hier konnten rund 7,4 Millionen Geräte ausgeliefert werden, was einem Anteil von 2,5 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr muss man nicht nur in Sachen Marktanteil Verluste vermelden, sondern auch bei der Anzahl der verkauften Geräte. Im zweiten Quartal 2013 brachte es Microsoft noch auf 8,2 Millionen Geräte bzw. auf 3,4 Prozent. Noch deutlichere Verluste musste hingegen RIM mit seinem Blackberry-System hinnehmen. Hier gingen die Verkaufszahlen um fast 78 Prozent auf etwa 1,5 Millionen Gerät zurück. Insgesamt reicht es nur noch für einen Marktanteil von 0,5 Prozent. Andere Hersteller spielen laut IDC kaum noch eine Rolle auf dem Smartphone-Markt.

Betriebssystem

Q2 2014 ausgelieferte Geräte

Q2 2014 Marktanteil

Q2 2013 ausgelieferte Geräte

Q2 2014 Marktanteil

Q2 2014/2013 Wachstum

Android

255,3 Millionen

84,7 Prozent

191,5 Millionen

79,6 Prozent

33,3 Prozent

iOS

35,2 Millionen

11,7 Prozent

31,2 Millionen

13,0 Prozent

12,7 Prozent

Windows Phone

7,4 Millionen

2,5 Prozent

8,2 Millionen

3,4 Prozent

-9,4 Prozent

BlackBerry

1,5 Millionen

0,5 Prozent

6,7 Millionen

2,8 Prozent

-78,0 Prozent

Others

1,9 Millionen

0,6 Prozent

2,9 Millionen

1,2 Prozent

-32,2 Prozent

Total

301,3 Millionen

100 Prozent

240,5 Millionen

100%

25,3 Prozent

Interessant ist auch die Entwicklung der Smartphone-Preise: Im zweiten Quartal 2014 kosteten 58,7 Prozent der Android-Smartphones weniger als 200 US-Dollar. Die Marktbereiche zwischen 201 und 400 bzw. ab 401 US-Dollar erreichen hier jeweils knapp 20 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung ist bei Windows Phone zu verzeichnen, wobei es hier weniger High-End-Smartphones gibt. 61,4 Prozent der Windows-Phone-Geräte gab es zu einem Preis unter 200 US-Dollar, immerhin noch 24,90 Prozent kosteten zwischen 201 und 400 US-Dollar. 13,70 Prozent der WP-Geräte kosteten ab 400 US-Dollar aufwärts.

Das es bei Apple meist nur ein Gerät gibt, das sich in der gehobenen Preisklasse ansiedelt, fällt hier die Verteilung komplett anders aus. 84,60 Prozent der verkauften iOS-Smartphones kosteten mehr als 400 US-Dollar. Für 15,4 Prozent mussten hingegen mindestens 200, maximal aber 400 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden. Das dürften dann vor allem Geräteklassen älterer Generationen gewesen sein.

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Kommentare (1)

#1
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Oberbootsmann
Beiträge: 900
Hier noch ein paar Angaben zu Durchschnittspreisen, die IDC für 2014 erwartet hat:

Android 254$
Windows Phone 265$
Black Berry 339$
iPhone 657$

Die Zahlen dürften inzwischen bei allen deutlich unterschritten worden sein.

Schade, daß von IDC keine Angaben zu AOSP-Geräten gemacht werden.
Konkurrent ABI Research hatte deren Marktanteil bei 20% gesehen.
Eine Verteilung der AOSP-Verkäufe nach Preisbereich wäre hochinteressant gewesen.
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