> > > > ausgepackt & angefasst: Samsung Galaxy K zoom

ausgepackt & angefasst: Samsung Galaxy K zoom

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samsung 2013Im vergangenen Jahr trieb Samsung es mit der Galaxy-S4-Reihe auf die Spitze. Denn neben der Grundversion gab es noch vier weitere Schwestermodelle, die mitunter aber abgesehen von der Bezeichnung nicht mehr viel mit dem Namensspender zu tun hatten. Darunter auch das Galaxy S4 zoom, dass vor allem technisch weit von der Basis entfernt war, dafür aber in Sachen Kamera deutlich mehr zu bieten hatte.

Ob nun aufgrund der Kritik am Ausschlachten des Namens oder aufgrund einer - noch unbekannten - Produktstrategie - hört der seit wenigen Wochen verfügbare Nachfolger auf einen anderen Namen: Galaxy K zoom. Dennoch ist schon auf den ersten Blick klar, dass das Kamera-Handy mit dem Galaxy S5 verwandt ist, zumindest optisch. Aus der Frontalen betrachtet fällt die ähnliche Linienführung auf, auf der Rückseite kommt die gleiche Gestaltung zum Einsatz. Hier fällt aber auch die Dicke des Gehäuses auf, das es auf ganze 16,6 mm bringt; mit 200 g ist das Galaxy K zoom dazu alles andere als ein Leichtgewicht.

Deutlich frappierender sind die technischen Unterschiede. Das Display schrumpft von 5,1 auf 4,8 Zoll, die Auflösung von 1.920 x 1.080 auf 1.280 x 720 Pixel, der Akku von 2.800 auf 2.430 mAh. Im Gegenzug hat Samsung in puncto Kamera nachgelegt. Der 16-Megapixel-Sensor wurde durch ein 20,7-Megapixel-Pendant ersetzt, das nicht nur über einen optischen Bildstabilisator, sondern auch einen zehnfachen optischen Zoom und einen Xenon-Blitz verfügt. Trotz höherer Auflösung kann die Kamera aber keine UHD-Videos aufzeichnen - in diesem Punkt liegt das Galaxy S5 vorn.

Ein möglicher Grund hierfür: Auch beim SoC wurde Hand angelegt. Hier musste der Snapdragon 801 der Eigenentwicklung Exynos 5260 weichen, die auf gleich sechs CPU-Kerne - viermal Cortex A7, zweimal Cortex A15 - mit 1,3 und 1,7 GHz sowie eine GPU vom Typ Mali-T624 zurückgreifen kann. Dank Big.Little-Technik in Kombination mit Heterogeneous Multi-Processing können alle CPU-Kerne gleichzeitig genutzt werden, gegenüber der ersten Big.Little-Generation, beispielsweise dem Exynos 5410, steht somit im Zweifelsfall mehr Leistung zur Verfügung.

Im ersten kurzen Test fielen zumindest keine Ruckler oder ähnliches auf, genaueres wird aber ein umfangreicherer Test zeigen müssen. Gleiches gilt auch für Kameraqualität und Akkulaufzeit, angesichts der Größe des Galaxy K zoom wird aber auch die Alltagstauglichkeit ein Thema sein.

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