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Unbekannte sperren in Australien fremde iPhones und Macs

Veröffentlicht am: von

apple logoEine Welle von unbefugten Gerätesperrungen sorgt derzeit in Australien für Schlagzeilen. Dem Sydney Morning Herald zufolge sind bislang lediglich iPhone, iPad und Mac-Systeme betroffen, wer hinter der Aktion steht, ist noch unbekannt.

Berichtet wird, dass die Geräte ohne Vorwarnung eine Sperrung durch den „Find my iPhone“-Dienst, beziehungsweise das Mac-Gegenstück, anzeigten und unbrauchbar wurden. Gleichzeitig wurde die Mitteilung, dass das Gerät von „Oleg Pliss“ gehackt worden sei, angezeigt. Für die Entsperrung sollten zwischen 50 und 100 Australische Dollar auf ein PayPal-Konto überwiesen werden. Im offiziellen Apple-Support-Forum umfasst die dazugehörige Diskussion mittlerweile 13 Seiten, zahlreiche Betroffene haben sich hier zu Wort gemeldet und um Rat gebeten.

Völlig unklar ist, auf welchem Wege der Unbekannte oder die Unbekannten an die Zugangsdaten für den Dienst, der eigentlich als nachträgliche Diebstahlsperre vorgesehen ist, gelangt sind und warum sich die Aktion auf Australien beschränkt. Bislang auf der sicheren Seite befinden sich jedoch diejenigen Nutzer, die ihr Gerät mit einem Zugangscode gesichert haben. Denn nach der entsprechenden Einrichtung wird dieser für das Sperren benötigt.

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Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 12.06.2010

Obergefreiter
Beiträge: 110
Zitat Nekronata;22250537
Auch wenn es etwas naja, kindisch von mir ist, aber da hab ich echt Schadenfreude gegenüber den Apple-Jüngern ;), das könnte in Zukunft gerne häufiger passieren, damit da mal so ein paar Fanatiker von ihrem hohen Ross runter kommen....

Es geht doch nichts über etwas Schadenfreude ;)

Abgesehen von der Schadenfreude (die leider niemandem hilft), zeigt es, wie abhängig man sich bei der Nutzung jeglicher proprietärer Systeme macht. In dem Falle sind es Kriminelle, die das System gehackt haben. Morgen könnte es aber der Hersteller sein dem dies und das nicht in den Kram passt...
#4
Registriert seit: 29.10.2005

Obergefreiter
Beiträge: 113
Bei Android könnte das Gleiche passieren. So gut, die Möglichkeit ist, sein iPhone wiederzufinden, der Hersteller weiß so immer wo man sich wann aufhält. Diese Vorstellung gefällt mir überhaupt nicht. Die Stasi hätte sich damals über sowas sicherlich gefreut.
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11654
Solche Sperr Geschichten gibt es in Form von Festplattenverschlüsselungen auch bei PCs schon seit langem... also keine neue Art von Kriminalität... :/

EDIT: Och bitte keine nutzlose Staates-Paranoia hier >_>
#6
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Registriert seit: 11.08.2007
CH Basel
Flottillenadmiral
Beiträge: 4445
Zitat hellsfoul;22250580
Bei Android könnte das Gleiche passieren. So gut, die Möglichkeit ist, sein iPhone wiederzufinden, der Hersteller weiß so immer wo man sich wann aufhält. Diese Vorstellung gefällt mir überhaupt nicht. Die Stasi hätte sich damals über sowas sicherlich gefreut.


Der Hersteller? :lol: denk mal genauer drüber nach bzw mach dich etwas schlau... oder besser nicht, da bekommst du schlaflose Nächte :fresse:. Mit dem letzten Satz kommst du der Sache aber schon näher... ;)
Und nein, das ist nicht auf Apple, Android... begrenzt.
#7
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3684
Als würden die solche Dienste benötigen - die können dic anhand deine Telefons sehr genau orten - egal ob SP oder 3330. Das macht es nur leichter - und wenn sie wollen, ist kein Weg sonderlich schwer - bei den Richtern heuzutage, die einfach mal alles durchwinken..... .
#8
Registriert seit: 21.03.2005

Ruhestand
Beiträge: 28950
Zitat Nekronata;22250537
Auch wenn es etwas naja, kindisch von mir ist, aber da hab ich echt Schadenfreude gegenüber den Apple-Jüngern ;), das könnte in Zukunft gerne häufiger passieren, damit da mal so ein paar Fanatiker von ihrem hohen Ross runter kommen....


Zitat Der Nikolaus;22250564
Irgendwie eine lustige Aktion

Aber ist IOS nicht soooo sicher, dass es garnicht gehackt werden kann???
Wie ist das bloß möglich?


Wer sagt denn, dass es einen Hack bei Apple gab? Bis dato steht das doch völlig in den Sternen. Dagegen spricht, dass User mit Sperrpin nicht betroffen sind. Da viele User die selben Daten bei diversen Anbietern benutzen ist es durchaus möglich, dass das Leck ganz woanders lag beispielsweise bei irgendeiner australischen Firma.
#9
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Registriert seit: 15.08.2010

Oberstleutnant auf Landgang
Beiträge: 2837
Und ich dachte, mit Steve Jobs wären auch die Hater verstorben, I never have been so wrong
#10
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Registriert seit: 06.06.2003

Bootsmann
Beiträge: 596
Die interessanteste Frage bei der Sache ist woher die Hacker die iCloud Zugangsdaten der betroffenen User haben.
#11
Registriert seit: 15.09.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1282
Man braucht doch nur Apple ID und Kennwort einzugeben, dann kann man das Gerät sperren.

Vielleicht gibts einen Weg, die AppleID vom Fremden zu erhalten. Dann muss man nur noch Glück beim Passwort haben.
#12
customavatars/avatar89132_1.gif
Registriert seit: 09.04.2008

Gefreiter
Beiträge: 65
Crazy kann man sagen aber man sollte vor Betrügern und Phishing Attacken sich immer gut absichern, die eigenen Daten nicht leichtfertig hergeben immer übelregen mit einem logischen Hausvertsand und auch mal nachfragen bzw ich verwende halt nicht immer die Kreditkarte oder das konto sondern zahle auch mit paysafecards und co, dann ist auch keine Anindung möglich. Letztlich muss jeder das selbst lernen.
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