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Finale technische Daten des Blackphone bekannt

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blackphoneAuf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona wurde das Blackphone offiziell vorgestellt und auch eine Vorbestellung ist seit diesem Zeitpunkt möglich. Nur kurze Zeit später vermeldete Blackphone, dass die erste Lieferung an, laut eigenen Angaben sicheren Smartphones, bereits ausverkauft sei. Ab Juni 2014 will Blackphone die ersten Geräte ausliefern. Doch bisher waren noch nicht einmal die finalen technischen Daten bekannt, was sich am gestrigen Tage allerdings ändern sollte.

Besonderes Merkmal des Blackphone soll die PrivatOS-Suite sein, die auf Android basiert. Dabei handelt es sich um einige Tools und Software-Pakete, welche die Sicherheit privater und geschäftlicher Daten erhöhen soll. Dazu arbeitet man mit einigen Firmen zusammen, welche Anonymisierungs- und Verschlüsselungsdienste bereitstellen. So werden verschlüsselte Telefonate, Videokonferenzen und Nachrichten über Silent Circle abgewickelt. Anonymes Surfen wird über ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) über Disconnect zugänglich gemacht. Da auch Clouddienste inzwischen zum Privaten- und Geschäftsalltag gehören, stehen diese verschlüsselt über SpiderOak zur Verfügung.

Auf Seiten der Hardware setzt das Blackphone auf einen NVIDIA Tegra 4i mit einer Taktfrequenz von 2,0 GHz, dem 1 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der Tegra 4i verfügt über ein integriertes i500-LTE-Modem. Dieses beherrscht Quad-Band-GSM, HSPA+/WCDMA und LTE der Kategorie 4 mit bis zu 150 MBit pro Sekunde. Dabei werden in Europa die LTE-Bänder 3 (1.800 MHz), 7 (2.600 MHz) und 20 (800 MHz) unterstützt, was in Deutschland die Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone und O2 abdeckt. Neben der Mobilfunkverbindungen stehen zu drahtlosen Datenübertragung auch noch WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 LE zur Verfügung. GPS ist ebenfalls mit an Bord.

Außerdem besitzt das Blackphone ein 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. Die rückseitige Kamera löst mit acht Megapixel auf, während die frontseitige auf eine Auflösung von fünf Megapixel kommt. Über einen Akku mit einer Kapazität von 2.000 mAh möchte Blackphone eine ausreichende Laufzeit bewerkstelligen. Die 16 GB Speicher des Blackphone lassen sich per SD-Speicherkarte erweitern. Neben einem 3,5-mm-Klinkestecker besitzt das gesicherte Smartphone noch einmal Micro-USB.

Ab Juni sollen die ersten Geräte des Blackphones ausgeliefert werden. Vorbestellungen werden aktuell aber dennoch angenommen. Der Preis liegt allerdings bei stolzen 629 US-Dollar.

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 19.04.2012

Fregattenkapitän
Beiträge: 2592
Ob das nun wirklich "hilft" sei mal dahin gestellt, clevere "Geschäftsidee" allemal, wird die meisten Käufer aber sich sicher "beruhigen" bei dem Thema Datensammelwahn. Mann könnte sich ja auch selbst ein "Blackphone" basteln, Custom ROM, VPN und Co. sollte für die "Cracks" kein Hindernis sein.
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