> > > > CES 2014: Huawei stellt das Ascend Mate 2 vor

CES 2014: Huawei stellt das Ascend Mate 2 vor

Veröffentlicht am: von

Huawei

Huawei hat auf der heutigen CES-Pressekonferenz den Nachfolger des im letzten Jahr vorgestellten Ascend Mate vorgestellt. Das Ascend Mate 2 4G unterstützt LTE Cat4 (150 Mbps), aber auch CDMA, WCDMA, UMTS und GSM und kann somit weltweit eingesetzt werden.

Das Gerät verfügt zudem mit einem 1,6 GHz schnellen Quad-Core-SoC von Qualcomm (MSM8928), in China wird hingegen ein eigener SoC eingesetzt. Weiterhin verbaut: Bluetooth 4.0 LE, Dual-Band-WiFi (802.11 ac) sowie die Möglichkeit, einen 4G-Hotspot zu starten. Das 6,1 Zoll große Display verfügt lediglich über HD-Auflösung. Diese soll aber „enhanced“ sein, sodass man keinen Unterschied zwischen HD und Full HD sehen soll. Verschiedene Techniken sorgen dafür, dass die Akkulaufzeit nicht beeinträchtigt wird.

Reverse Charging dank großem Akku

Apropos Laufzeit: Für das Durchhaltevermögen sorgt ein massiver, 4.050 mAh fassender Akku, der dank patentierter Sparmechanismen für „Normalnutzer“ bis zu 3,5 Tage Akkulaufzeit bieten soll. Man vergleicht dies mit dem Note 3 oder Galaxy S4 und natürlich auch einem iPhone 5s und gibt an, dass diese weit unter 2 Tage bei vergleichbarer Nutzung durchalten. Daraus macht man sich einen Spaß, denn das Ascend Mate 2 unterstützt Reverse Charging. Auf der Bühne hat man so schnell ein Konkurrenzprodukt mit dem großen Akku des Phablets geladen.

Kamera neu erfunden?

Huawei hat selbstverständlich auch bei den verbauten Kameras ordentlich hingelangt. Die Frontkamera löst mit 5 MP auf und kann auf ein Weitwinkelobjektiv zurückgreifen. Hochwertige Panorama Selfies sind also mit dem Mate 2 kein Problem. Weiterhin zeichnen die Kamera eine f2.4-Blende sowie 1,4 Mikrometer große Pixel aus. Die Magic Preview Window getaufte Funktion hilft dabei, die Augen beim Selfie in Szene zu setzen. Ein kleines Fenster in der Nähe der Kameralinse sorgt für offene und gut platzierte Augen beim Fotografieren.

Die rückseitige Kamera verfügt über 13 MP. Der Sensor, rückseitig illuminiert, kommt von Sony. Die Blende: f2.0. Auch hier handelt es sich um ein Weitwinkelobjektiv, die Kamera kann jedoch auch bis zu 4 cm nah an Objekte herangeführt werden, um hochwertige Makroaufnahmen anzufertigen. Insgesamt stehen dem Gerät mehr als 200 Autoszenen zur Verfügung, die das Bild optimieren sollen. 1080p-Aufnahmen und DTS-Sound runden das Kamera-Erlebnis ab.

EmotionUI 2.0 – Inspired by Samsung

Da man Android bei Huawei wohl als zu kompliziert ansieht, stülpt man die EmotionUI über das vorinstallierte System. Version 2.0 bringt einige Neuerungen, wie beispielsweise die Möglichkeit, Apps im Hintergrund weiterlaufen lassen zu können. Floating Window ist natürlich auch ein Thema bei Huawei und wurde mit Version 2.0 eingeführt. Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit, eine Einhand-Bedienung einzustellen, wodurch die Tastatur an den Rand des Gerätes gerückt wird. Insgesamt erinnert die Oberfläche mit seinen Funktionen stark an Samsungs Versuche, Android attraktiver zu machen. Lediglich der Phone Manager (Sammlung von Optimierungstipps, Aufräumtools, Netzwerküberwachung und Notification- und App-Einschränkungen) sorgt dafür, dass die EmotionUI sich etwas von der Konkurrenz abheben kann.

Design & Zubehör

Auch beim Design hat man Hand angelegt: Das Verhältnis von Gehäuse zu Display liegt bei 79%, wodurch eine Einhandbedienung trotz des großen Displays noch immer möglich sein soll. Damit liegt man aber vor allem vor anderen Phablet-Herstellern wie Samsung mit der Note-Serie.

An Zubehör hat man fablich passende Battery Packs, Bluetooth-Headsets, Bluetooth-Lautsprecher sowie ein Case mit einem Fenster vorgestellt. Letzteres hatte auch schon Acer zu seinem kürzlich gelaunchten Z5 vorgestellt – bekannt gemacht hat Samsung dies jedoch schon vor einiger Zeit mit seiner Note-Serie.

Preise und Verfügbarkeiten nannte Huawei auf der Pressekonferenz leider nicht. Wir gehen aber davon aus, dass das Gerät im Premium-Bereich angesiedelt ist und der Preis die 400-Euro-Marke überschreiten wird. Angesichts der Tatsache, dass Huawei preislich immer etwas unter der Konkurrenz liegen will, wäre ein Preis in diesem Bereich durchaus angemessen.

 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Japan Display entwickelt komplett durchsichtigen Fingerabdrucksensor

Logo von IMAGES/STORIES/2017/JDI

Japan Display (JDI) hat einen neuen Fingerabdrucksensor entwickelt, welcher laut Hersteller komplett durchsichtig integriert werden kann. Aufgrund der transparenz sei es für die Hersteller möglich, den Sensor direkt im Display zu verbauen. Vivo hat vor kurzem ein erstes Smartphone mit einem... [mehr]

Moto G5S im Test: Fast das Brot-und-Butter-Smartphone

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MOTO_G5S

Halbjahres- statt Jahresrhythmus: Ungewöhnlich schnell hat Motorola respektive Lenovo das Moto G5 und Moto G5 Plus überarbeitet. Offiziell handelt es sich beim Moto G5S und Moto G5S Plus zwar jeweils nur um eine Special Edition, tatsächlich aber sind die Änderungen nicht unerheblich.... [mehr]

HTC U11 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HTC_U11_TEST

Auf 10 folgt U11: Was falsch klingt, ist nach Ansicht HTCs die logische Weiterentwicklung des letztjährigen Flaggschiffs. Denn nicht nur die Technik wurde auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht, auch neue Funktionen wie Edge Sense oder Active Noise Cancelling sollen Käufer locken. Doch dass... [mehr]

Apple iPhone 8 Plus im Test: Kraftprotz mit Adlerauge

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_8_PLUS

8 oder X? Apple macht es iPhone-Interessierten in diesem Jahr besonders schwer. Lautete die Frage in den letzten Jahren „Klein oder groß?", heißt es nun: Klein oder groß und teuer oder sehr teuer? Schließlich verlangt Apple für das iPhone X einen satten Aufpreis gegenüber dem iPhone... [mehr]

OnePlus 5 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ONEPLUS_5_2

Auch drei Jahre nach dem ersten Modell gilt OnePlus noch immer als der Rebell unter den Smartphone-Herstellern. Doch viel ist vom ursprünglichen, ganz eigenen Ansatz nicht mehr übrig geblieben. Man zählt mehrere hundert Mitarbeiter und ist kein Startup mehr, verkauft seine Geräte zumindest... [mehr]

iPhone X: Der große Sprung mit Face ID und Super Retina

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_X

Nichts weniger als die Zukunft des Smartphones soll das iPhone X sein – und die ganze Gerätekategorie für die nächsten zehn Jahre prägen. Ob die hochtrabenden Worte zutreffend sind, müssten Tests zeigen. Fest steht jedoch, dass Apple mit dem neben dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus dritten am... [mehr]