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DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Drohnen mit Hasselblad-Kamera bzw. Zoom

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djiBei den beiden neuen Drohnenvarianten Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom feiert DJI gleich zwei Premieren. Während die Mavic 2 Pro als weltweit erste Drohne mit einer Hasselblad-Kamera ausgeliefert wird, handelt es sich bei der Mavic 2 Zoom um die erste faltbare Hobby-Drohne mit optischem Zoom. 

Mavic 2 Pro: Eine Kooperation mit Hasselblad für höhere Bildqualität

Wenn Kamera-, Smartphone- und auch Drohnenhersteller Kooperationen mit besonders namhaften Partnern eingehen, ist Vorsicht geboten. Nicht immer geht es um eine wirklich enge Kooperation und um die Qualität der Produkte. Zum Teil wird einfach nur ein bekannter Name eingekauft, der dann als Zugpferd dienen soll. DJI bemüht sich, so einen Verdacht gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Kamera der Mavic 2 Pro sei eine Hasselblad- und eben keine DJI-Kamera. Laut Pressemeldung hat das Unternehmen über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg mit dem Mittelformat-Kameraspezialisten Hasselblad zusammengearbeitet. Von Hasselblad stammt schließlich auch die Hasselblad Natural Color Solution (HNCS), die eine besonders hohe Farbtreue der Kamera garantieren soll. 

Die Kamera selbst hat einen 1 Zoll CMOS-Sensor und ein 10-Bit Dlog-M Farbprofil. Dadurch sollen im Vergleich zur Mavic Pro vierfach feiner aufgelöste Farbschattierungen pro Farkbanal abgebildet werden. Bilder werden mit 20 MP aufgenommen. Bei der Filmaufnahme wird selbst 4K 10-Bit-HDR unterstützt. Die Blende der Kamera ist zwischen F2.8 bis F11 anpassbar. 

​Mavic 2 Zoom: Mehr Flexibilität mit optischem und digitalem Zoom

Die typische Drohnenkamera hat nur eine fixe Brennweite und schränkt den Nutzer so doch etwas ein. Bei der Mavic 2 Zoom soll ein zweifacher optischer Zoom für mehr Flexibilität sorgen. Die kleinbildäquivalente Brennweite wird mit 24 bis 48 mm angegeben. Wird der optische Zoom zusätzlich noch mit dem zweifachen Digitalzoom kombiniert, kann ein 96-mm-Teleobjektiv zumindest simuliert werden. Der 1/2.3-Zoll-CMOS-Sensor fällt allerdings deutlich kleiner aus als bei der Mavic 2 Pro und die Kameralösung stammt auch nicht von Hasselblad. Fotos werden mit 12 MP aufgezeichnet. Mit der Super Resolution-Funktion können aber auch neun gezoomte Fotos zu einem hochauflösenden Foto mit 48 MP kombiniert werden. Ein Hybridautofokus soll die Fokusgeschwindigkeit um bis zu 40 Prozent steigern. Auch die Mavic 2 Zoom unterstützt 4K-Videoaufnahmen. Das Zoom-Objektiv kann für den neuen  Quickshot-Modus Dolly-Zoom genutzt werden. Dabei zoomt die Kamera bei gleichzeitigem Wegfliegen vom Motiv heran und ermöglicht so Perspektivenwechsel.  

Jede Menge Gemeinsamkeiten

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Abgesehen von den unterschiedlich ausgelegten Kameras ähneln sich Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom weitgehend. Beides sind weiterhin faltbare Drohnen mit 4K-Videoaufzeichnung bei einer maximalen Bitrate von 100 Megabit pro Sekunde und einer H.265-Komprimierung. Das verbesserte Gehäuse senkt den Luftwiderstand gegenüber dem Vorgänger um 19 Prozent und ermöglicht Fluggeschwindigkeiten von bis zu 72 km/h. Die Flugzeiten sollen bei bis zu 31 Minuten liegen. Fotos und Videos werden entweder auf dem 8 GB großen internen Speicher oder auf einer bis zu 128 GB großen Micro-SD-Karte gespeichert.

Beide Drohnenvarianten teilen sich auch die Enhanced High Dynamic Range-Funktion, bei der eine Fotosequenz für einen hohen Dynamikbereich genutzt wird. DJI-typisch gibt es auch wieder neue, intelligente Flugmodi wie einen Hyperlapse-Modi mit den vier Profilen Kreisen, Kursverriegelung, Wegpunkt und Frei. Sie alle erfassen, wie sich ein Motiv über einen längeren Zeitraum verändert. 

Active Tracker 2.0 soll bewegte Motive noch besser im Fokus behalten. Dazu wird eine Kombination aus autonomer Verfolgung und Hinderniserkennung genutzt. Die Bewegungen des Motivs können bis zu drei Sekunden in die Zukunft vorausberechnet werden. Diese Modus kann bis zur Höchstgeschwindigkeit von 72 km/h genutzt werden. Auch die autonomen Flugfunktionen wurden weiter optimiert. Zehn Sensoren wurden auf alle Seiten verteilt und sollen so Hindernisse in jeder Richtung erkennen. Eine neue, untere Zusatzbeleuchtung erleichtert die Nutzung bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Videoübertragungssystem OcuSync 2.0 sorgt für eine stabilere Verbindung. Es nutzt dafür gleichzeitig die Frequenzbänder 2,4 und 5,8 GHz. Das Bildsignal wird nun mit 1080p übertragen - und das über eine Reichweite von bis zu 8 km. 

Die beiden Versionen der Mavic 2 können ab sofort bestellt werden. Für die Mavic 2 Pro werden im Kit mit Akku, Fernsteuerung, Netzteil und vier Paar Propellern 1.449 Euro fällig. Die Mavic 2 Zoom kostet bei gleichem Lieferumfang 1.249 Euro. Das Mavic 2 Fly More Kit beinhaltet zwei Intelligent Flight Batteries, eine Akkuladestation, ein Autoladegerät, einen Akku auf Power Bank Adapter, zwei Paar Propeller und eine Umhängetasche. Es soll 319 Euro kosten. 

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