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Louis Vuitton bringt Luxus-Smartwatch mit Android Wear für 2.300 Euro

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Smartwatches sind Accessoires, die nicht nur traditionelle Tech-Hersteller wie ASUS, Huawei oder Samsung veröffentlichen, sondern auch Modehersteller auf den Markt bringen. Nun steigt auch die Luxusmarke Louis Vuitton ein und veröffentlicht die neue Smartwatch Tambour Horizon. Sie reiht sich in die Tambour-Familie ein, zu der seit ca. 15 Jahren bereits zahlreiche Analogarmbanduhren zählen. Laut Michael Burke, dem CEO von Louis Vuitton, gebe es „da draußen jede Menge Abstoßendes“ im Bereich der Wearables. Genau da könne Louis Vuitton aber auf den Plan treten und Interessierten ästhetische und funktionale Alternativen anbieten.

Für die Entwicklung der Tambour Horizon hat Louis Vuitton mit Google und Qualcomm zusammengearbeitet, denn es kommt Android Wear 2.0 als Betriebssystem zum Einsatz. Als SoC dient der Qualcomm Snapdragon Wear 2100. Außerdem ist ein AMOLED-Bildschirm mit 1,2 Zoll und 390 x 390 Bildpunkten vorhanden. Die technischen Daten werden durch einen Akku mit 300 mAh, 512 MB RAM und 4 GB Speicherplatz abgerundet. Auf einen Pulsmesser verzichtet der Hersteller für die Tambour Horizon. Wie die meisten Smartwatches kann auch die Variante von Louis Vuitton auf Benachrichtigungen und Anrufe aufmerksam machen, Schritte und Kalorien zählen und kompatible Apps einbinden. Aufladbar ist die Tambour Horizon drahtlos. Als Schnittstellen sind Bluetooth und Wi-Fi integriert.

Käufer können zwischen 30 verschiedenen Armbändern und drei unterschiedlichen Looks wählen. Wie nicht anders von einer Luxusmarke zu erwarten, hat die Louis Vuitton Tambour Horizon allerdings ihren Preis: Die beiden Versionen mit Stahl-Optik kosten 2.300 Euro. Für die schwarze Variante fallen gar 2.800 Euro an. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Varianten findet sich auf der deutschen Website der Marke. Wer an der Smartwatch Interesse hat, sollte somit über ein ausreichend gefülltes Portemonnaie verfügen.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Da wird LV nicht viel entwickelt haben. Denen gehört schließlich auch TAG Heuer (--> Connected) - und übrigens auch Zenith und Hublot.
Ich wette Jean-Claude Biver ist genauso für diese Uhr wie für die restlichen LVHM-Uhren verantwortlich.

Edit:
Beide Versionen der TAG Heuer Connected haben übrigens auch keinen Puls-Sensor. Just sayin'
#2
Registriert seit: 10.03.2004
Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1155
Nichts gegen den Preis, aber für mich darf eine Uhr wirklich nur die Zeit anzeigen. Den übrigen Kram habe ich im Smartphone.
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