> > > > Streit zwischen Zenimax und Oculus VR verschärft sich

Streit zwischen Zenimax und Oculus VR verschärft sich

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oculus rift vr brilleZeniMax hat vor Gericht bereits einen Sieg über Oculus VR errungen: Die Facebook-Tochter soll 500 Mio. US-Dollar zahlen, weil Oculus VR Code eingesetzt hatte, der noch unter Zenimax Dach entwickelt worden sei. Andere Streitpunkte rund um den bekannten Entwickler John Carmack („Doom“), welcher von Zenimax zu Oculus VR wechselte und unerlaubt seine Arbeit für ZeniMax dann auf Oculus VR übertragen habe, wurden aber vor Gericht abgeschmettert. Trotzdem soll Oculus VR aber generell Code von Zenimax ohne Erlaubnis genutzt haben. Nachdem nun bereits eine Zahlung beschlossen wurde, fordert ZeniMax nun auch den Stopp des Verkaufs aller Produkte, welche den Code aktiv nutzen. Eine einstweilige Verfügung wurde bereits beantragt.

oculus rift shipping

 

Oculus VR hat über die Sprecherin Tera Randall bekannt gegeben, dass man das bisherige Urteil für rechtlich fehlerhaft und faktisch unbegründet halte. Wie es nun weitergeht, ist aber aktuell offen. Sollte ZeniMax mit seiner einstweiligen Verfügung durchkommen, wäre das nicht nur für Oculus VR ein herber Schlag, sondern auch für Entwickler, welche den strittigen Code einsetzen. Davon könnte dann sogar als Folge die Samsung Gear VR betroffen sein, die ebenfalls auf Techniken von Oculus zurückgreift. Hier würde Oculus VR bzw. die Mutter Facebook dann also unter erheblichen Druck geraten, um schnell eine Einigung zu erzielen. Noch heißt es aber abwarten, denn wie die nächsten Schritte des Gerichts aussehen und wie ZeniMax und Oculus VR dann weiter vorgehen, ist aktuell noch offen.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 01.04.2002

Frischluftfanatiker
Beiträge: 15357
Cool die 500 Mio. werden dann eh durch höhere Preise von den Kunden bezahlt !? :haha:
#2
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12404
Solche Summen sind wohl der Nachteil davon dass man ein solch finanzstarkes Unternehmen im Hintergrund hat...
Wenn das Urteil rechtskräftig wird, würde das auf jeden Fall den Zeitpunkt verschieben bis sich das Tochter-Unternehmen rentiert hat.

Zitat Performer;25345996
Cool die 500 Mio. werden dann eh durch höhere Preise von den Kunden bezahlt !? :haha:
Nein. Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis mit dem Minimum den das jeweilige Unternehmen als Vertretbar hält. Sowohl Oculus als auch Vive haben sich nicht auf einen Preiskampf eingelassen da sich beide bewusst sind dass diese neue Branche noch eine menge Forschungsgeld in den nächsten Jahren brauchen wird.

Wer aber einsteigen will (wie ich) kann inzwischen durchaus relativ günstig davonkommen. man kriegt eine Rift (CV1) auf Ebay für 500€ im fast nagelneuen Zustand. Neulichst gab es auf Ebay-Kleinanzeigen sogar eine Originalverschweisste für glatte 500€. Ging aber nach nur einem Tag Überlegung weg ><
#3
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 3042
Die Oculus Rift ist schlichtweg überteuert verglichen mit dem, was die HTC Vive bietet. Oder ist die HTC Vive umgekehrt ein Verlustgeschäft... was wohl aber kaum der Fall sein dürfte.

Rift würde ich nicht kaufen, aber jedem seine Sache. Ebay wird überflutet mit der am wenigsten verkauften Rift im gebrauchten Zustand. (Rift, Vive, PSVR).

Und jetzt rate mal warum das so ist....

Ohne Motion Controller würde ich die Rift gleich doppelt nicht kaufen.:sleep:
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