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Magenta SmartHome: Deutsche Telekom integriert Sonos und Netatmo

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telekom magenta smarthomeGeplant war die Erweiterung des Angebots nach eigenen Aussagen erst für den Herbst. Doch schon jetzt können Nutzer einer QIVICON-basierten Smart-Home-Lösung weitere Geräte einbinden. Denn die Deutsche Telekom hat das entsprechend Software-Update bereits verfügbar gemacht - eine wichtige Komponenten fehlt aber weiterhin.

Nach der Aktualisierung der benötigten Android- oder iOS-Applikation auf Version 4.3.2 können im Bereich Geräte hinzufügen nun auch die Wetterstation von Netatmo nebst Erweiterungsmodulen für Windgeschwindigkeit und Niederschlagsmessung sowie Lautsprecher von Sonos eingebunden werden. Für eine einfachere Verknüpfung mit bereits vorhandener Hardware ist eine Zuordnung zu einem bestimmten Raum möglich.

Dadurch sind zahlreiche Situationen erstellbar. So kann mit dem Einschalten des Lichts beispielsweise automatisch die Musik-Wiedergabe gestartet werden, aber auch die Nutzung der Lautsprecher als zusätzlicher Alarmgeber ist möglich. Weit praktischer dürfte für die meisten Nutzer aber die Integration von Netatmo sein. So kann das Innenmodul unter anderem als Sensor für Heizkörperthermostate dienen. Dessen Daten dürften aufgrund der größeren Entfernung zum Heizkörper aufschlussreicher als die des Temperaturfühlers im Thermostat sein. Ebenso ist es möglich, eine Verschlechterung der Luftqualität über mit dem System verbundene Hue-Leuchten anzeigen zu lassen.

Die Netatmo-Wetterstation kann mit allen Komponenten eingebunden werden
Die Netatmo-Wetterstation kann mit allen Komponenten eingebunden werden

Gerade der Blick auf die Netatmo-Integration zeigt aber, wie unnötig kompliziert und anfällig das Thema Smart Home durch zig verschiedene Standards und Funkprotokolle gemacht wird. Denn die QIVICON Home Base bezieht die Daten nicht direkt von der Wetterstation, sondern von den Netatmo-Servern, die wiederum in Kontakt mit dem Innenmodul stehen. Fällt ein Glied in der Kette aus, fehlen unter Umständen Daten zur Steuerung von Situationen.

Die Situationen lassen sich mit dem Update der Software aber wenigstens deutlich komfortabler als bislang anlegen und verwalten. Der mögliche Grad an Automatismus fällt auf Wunsch höher aus, ebenso der an Flexibilität. Wer Magenta SmartHome auch als Alarmanlage verwendet, kann künftig auch nur Teilbereich überwachen lassen - der Wechsel zur Vollüberwachung ist durch den schnellen Wechsel des Profils möglich.

Noch verzichten muss man aber auf die Steuerung des Systems per Harmony-Fernbedienung. Deren Integration wurde ebenfalls zu Beginn der Woche angekündigt, unter Umständen kann die Deutsche Telekom einen auf der IFA in der kommenden einen konkreten Termin nennen. Gleiches gilt für die Home Base 2.0. Noch bietet das Unternehmen die bisherige Steuerzentrale an, eine umfangreiche Rabattaktion im Online-Shop deutet aber auf einen baldigen Wechsel hin.

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