> > > > Armband für Pokémon Go kostet 40 Euro

Armband für Pokémon Go kostet 40 Euro

Veröffentlicht am: von

pokemon go plusSeit gestern ist Pokémon Go für Android- und iOS-Smartphones in Deutschland offiziell erhältlich. Doch wer sich als Pokémon-Trainer auf die Jagd nach den kleinen Monstern begibt und seinen Streifzug durch die Innenstadt startet, der sollte nicht nur an ausreichend Pokébälle denken, sondern vor allem auch an eine Powerbank für den Smartphone-Akku. Da Pokémon Go ständig Daten aus dem Internet herunterlädt, stetig den Standort per GPS abfragt und auf einen eingeschalteten Bildschirm angewiesen ist sowie die Kameralinse für die AR-Inhalte für sich beansprucht, ist die App ein wahrer Akkukiller. Schon nach wenigen Minuten sinkt die Akkuanzeige des Smartphones merklich nach unten. Abhilfe soll ein eigenes Wearable schaffen, welches ab sofort im Nintendo Online Store für knapp 40 Euro gelistet wird. Bislang wurde das Armband nicht in Deutschland angeboten.

Das Pokémon Go Plus genannte Wearable wird einfach per Bluetooth LE mit dem Smartphone verbunden, verfügt aber weder über ein Display noch über eingebaute Lautsprecher. Signale gibt es das Armand lediglich per Vibration oder einer kleinen LED von sich. Taucht ein Pokémon in der Nähe des Spielers auf, signalisiert dies das Armband per Vibration und einer aufleuchten LED seinem Träger – das Smartphone kann somit in der Hosentasche bleiben. Zum Fangen muss es ebenfalls nicht zwangsläufig eingeschaltet werden. Dank einer kleinen Aktionstaste direkt auf dem Plus-Armband kann das Pokémon auch gleich gefangen werden. Per Tastendruck wird automatisch ein Pokéball geworfen. Nachteil: Das funktioniert nur bei Pokémons, die bereits im Pokédex aufgenommen wurden und dem Spieler damit schon bekannt sind. Ebenfalls auf Knopfdruck aufsuchen und leerräumen lassen sich die Pokéstops in der Nähe des Spielers.

Insgesamt bringt es das Armband auf Abmessungen von 46 x 33 x 17,5 mm bei einem Gewicht von 13 g, ist dank seines Pokéball-Designs aber alles andere als unauffällig. Mit Strom versorgt wird das Pokémon-Go-Plus-Armand über eine CR2032-Knopfzellen-Batterie. Zu den kompatiblen Smartphones sollen laut Niantic alle iPhones ab dem iPhone 5 mit mindestens iOS 8 zählen, auf Seiten von Android wird ein Gerät mit mindestens Version 4.4 vorgesehen, welches obendrein Bluetooth LE unterstützt. Nähere Angaben hierzu macht man jedoch nicht.

Wann Pokémon Go Plus in Deutschland erhältlich sein wird, ist nicht bekannt. Im Store wird das Armband derzeit noch als „nicht vorrätig“ gekennzeichnet. Auch in den USA oder Neuseeland konnte das Armband bislang nur vorbestellt werden und war bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Auf eBay wurden entsprechende Armbänder zeitweise zu Preisen jenseits der 200-US-Dollar-Marke gehandelt.

Social Links

Kommentare (20)

#11
customavatars/avatar227006_1.gif
Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1763
Batterien haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Ihre Selbstentladung ist deutlich geringer als bei Akkus. Warum wohl verwendet man Batterien in z.B. Fernbedienungen und keine Akkus?

Zu dem eigentlichen Thema, ich würde mich schämen mit so einem Band durch die Gegend zu laufen ;)
#12
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3751
Zitat GorgTech;24751571
Warum wohl verwendet man Batterien in z.B. Fernbedienungen und keine Akkus?

Die Frage solltest du dir in der Tat mal stellen.
Tip: Folgekosten.
Die Firmen haben schon lange eingesehen das ein Produkt was 10+ Jahre hält kein Geld bringt - für 10+ Jahre.
Schlechte Qualität verkauft sich auch nciht so dolle - Ergo - Folgekosten.
#13
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3717
Zitat GorgTech;24751571
Batterien haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Ihre Selbstentladung ist deutlich geringer als bei Akkus. Warum wohl verwendet man Batterien in z.B. Fernbedienungen und keine Akkus?

Zu dem eigentlichen Thema, ich würde mich schämen mit so einem Band durch die Gegend zu laufen ;)


Einfach ready2go Akkus kaufen, fertig :D
Ich hab Batterien nicht gerne. Die sind teils schon im Laden halb entladen gewesen.
#14
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 18592
Zitat Clone;24752221
Einfach ready2go Akkus kaufen, fertig :D
Ich hab Batterien nicht gerne. Die sind teils schon im Laden halb entladen gewesen.


Und wenn der ready2go Akku leer ist, gehste wieder in den Laden und kaufst einen neuen? Wo ist denn da der Sinn?

Der Hintergrund des Selbstentladungsthema ist, dass es eben Geräte gibt, die sehr wenig Energie brauchen, wie z.B. eine Fernbedienung.
(und nicht, dass die beim Kaufen halb leer sind, es geht im den Betrieb, nicht Erwerb)
Der Energiespeicher würde also Jahre halten. Das Problem ist nun, dass bei hoher Selbstentladung ein Großteil der gespeicherten Energie im Energiespeicher selbst umgesetzt wird und nur ein Bruchtteil tatsächlich als Nutzenergie zur Verfügung steht.

Beispiel: Batterie nutzt 90% der Energie für Funktion und 10% für Selbstentladung. Akku nutzt 10% Energie für Funktion aber 90% für Selbstentladung.
Du bläst also einen Haufen Energie in die Dinger ohne sie selbst zu nutzen, und zum anderen sind sie ständig leer. Hinzu kommt, dass die Kapazität der Akkus idR auch geringer ist als bei Batterien.

Wobei die Enoloops schon besser sind, aber eben noch keine Batterie.
(ich habe mir auch extra einen großen Satz gekauft, eben wegen der geringen Selbstentladung und Zyklenfestigkeit)
#15
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3717
Zitat underclocker2k4;24752272
Und wenn der ready2go Akku leer ist, gehste wieder in den Laden und kaufst einen neuen? Wo ist denn da der Sinn?

Der Hintergrund des Selbstentladungsthema ist, dass es eben Geräte gibt, die sehr wenig Energie brauchen, wie z.B. eine Fernbedienung.
(und nicht, dass die beim Kaufen halb leer sind, es geht im den Betrieb, nicht Erwerb)
Der Energiespeicher würde also Jahre halten. Das Problem ist nun, dass bei hoher Selbstentladung ein Großteil der gespeicherten Energie im Energiespeicher selbst umgesetzt wird und nur ein Bruchtteil tatsächlich als Nutzenergie zur Verfügung steht.

Beispiel: Batterie nutzt 90% der Energie für Funktion und 10% für Selbstentladung. Akku nutzt 10% Energie für Funktion aber 90% für Selbstentladung.
Du bläst also einen Haufen Energie in die Dinger ohne sie selbst zu nutzen, und zum anderen sind sie ständig leer. Hinzu kommt, dass die Kapazität der Akkus idR auch geringer ist als bei Batterien.

Wobei die Enoloops schon besser sind, aber eben noch keine Batterie.
(ich habe mir auch extra einen großen Satz gekauft, eben wegen der geringen Selbstentladung und Zyklenfestigkeit)


Dann lädt man ihn natürlich auf. Wer ist so blöd und schmeißt nen Akku weg?
Nach einem Jahr haben zB. Eneloop noch ca. 80% Leistung.
#16
customavatars/avatar22819_1.gif
Registriert seit: 13.05.2005
Hagen
Bootsmann
Beiträge: 557
Eine Alternative wäre die Fernbedinung komplett zu verbannen und nur noch auf die Apps fürs Smartphone zu setzen, die sowieso für jeden TV-Typ bereits existieren. Für Handies ohne Infrarot-Schnittstelle dann eben über WLAN.
#17
Registriert seit: 28.07.2009
Gelsenkirchen
Obergefreiter
Beiträge: 113
Es ist gerade Online bei Nintendo Online Store bestellbar, falls interesse da ist. Aber leider nur mit KK bezahlbar + 4,80€ Versankosten.
#18
customavatars/avatar33802_1.gif
Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2905
Seit den 90ern haben sich ja im Spielebereich sämtliche Innovationen, die ausschliesslich auf der Verwendung moderner Interfaces setzten, als Eintagsfliegen entpuppt. Ob 3D, VR, oder auch Rumgefummel in der Luft mit irgendwelchen Controllern.
#19
customavatars/avatar91482_1.gif
Registriert seit: 14.05.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 5110
Die knopfzellen sind doch sau schnell leer wenn das Teil die ganze Zeit gia Bluetooth verbunden ist und dazu noch LED Lichter plus Vibration hat??
#20
Registriert seit: 27.09.2010
Magdeburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1101
So sehe ich dass auch. Und ich glaube die wenigstens haben ein Ladegerät für CR2032 zu hause. Das heißt nochmals 20€ oben drauf. Ob sich das bei pokemon lohnt muss jeder für sich entscheiden. Ich glaube es muss halt noch neuer Kontent dazu kommen, damit die langzeitmotivation vorhanden bleibt.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Noblechairs Icon Gamingstuhl im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NOBLECHAIRS_TEST

Gamingstuhl im Selbsttest: Viel halte ich ja vom aktuellen Gamingstuhl-Trend nicht. Natürlich, die Dinger sehen cool aus, aber vielleicht bin ich zu alt für jeden neuen Trend. Auch bin ich der Meinung, dass jeder gute Office-Stuhl mehr kann. Aber die Redaktion setzte mir trotzdem den Noblechairs... [mehr]

Eröffnungsfeier: Olympische Ringe durch 1.218 Drohnen von Intel dargestellt

Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

Heute wurden die olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang eröffnet. Während der Eröffnungsfeier waren auch 1.218 Quadrocopter im Einsatz, die bereits mehrfach einen Auftritt bei öffentlichen Veranstaltungen hatten. Die Drohnen basieren auf Intels Shooting... [mehr]

Echo Plus: Amazon macht Smart-Home-Hubs überflüssig

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMAZON_ECHO_PLUS

Mit dem Mitte September vorgestellten neuen Fire HD 10 deutete Amazon bereits an, in welche Richtung sich Alexa bewegen könnte. Nun ist das Ziel klar: Die Nutzung des Smart Home soll deutlich einfacher werden. Damit ist aber nicht nur die leichte Steuerung per Sprache oder Skills gemeint, wie... [mehr]

AVM FRITZ!DECT 301: Intelligentes Thermostat mit E-Paper-Display

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AVM_FRITZDECT_301

Mit sinkenden Temperaturen steigt das Interesse an intelligenten Heizungssteuerungen - im Sommer verschwendet man in der Regel keinen Gedanken kalte Herbst- und Winterabende. Mit geringem Aufwand lassen sich die Kosten jedoch senken, gleichzeitig wird die Bedienung komfortabler. Nutzer einer... [mehr]

Michael Kors Access Grayson im Test: Wenn Design das Wichtigste ist

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICHAEL_KORS_ACCESS_GRAYSON

Das Smartwatch-Universum ist klar aufgeteilt: An der Spitze marschiert Apple, Android Wear folgt mit weitem Abstand. Eine Aufteilung, die erst vor wenigen Wochen von Marktforschern - mal wieder - bestätigt worden ist. Ohne das Engagement von Mode- und Lifestyle-Unternehmen würde es allerdings... [mehr]

Feinstaubsensor und Datenerhebung im DIY-Verfahren

Logo von IMAGES/STORIES/2017/FEINSTAUBSENSOR-DIY-LOGO

Heute mal etwas anderes – warum nicht einmal einen Feinstaub-Sensor selbst bauen? Natürlich nach Anleitung, wenngleich es davon schon viele gibt, die aber nicht in jedem Schritt ganz eindeutig sind und zudem einige Hürden haben. Wir lassen also den Lötkolben warmlaufen, bauen uns einen... [mehr]