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Drohnenfreie Zone könnte um Flughäfen mit Gewalt umgesetzt werden

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FlugzeugKleine, unbemannte Drohnen werden bei Privatleuten immer beliebter. So kann man beispielsweise Kameras an die DJI Phantom hängen, um Aufnahmen aus der Vogelperspektive anzufertigen. Die Einsatzmöglichkeiten sind lediglich durch die eigene Phantasie beschränkt. Doch es gibt auch Bereiche, in denen es durchaus gefährlich werden kann, wenn dort Drohnen herumfliegen. So sprechen beispielsweise Flughäfen eine Flugverbotszone für Drohnen aus, da diese den Flugbetrieb gefährden könnten.

AUDS

Doch nicht jeder Drohnenpilot schreckt vor so einem Verbot zurück und so tauchen immer wieder Meldungen über Beinahekollisionen zwischen einer Drohne und einem Flugzeug auf. Um dem entgegenzuwirken haben drei britische Unternehmen ein Konsortium gebildet, um ein Abwehrsystem gegen Drohnen zu entwickeln. Das sogenannte AUDS stört die Kommunikation zwischen Fernbedienung und Drohne, und soll die Drohne so wortwörtlich wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.

Das Abwehrsystem besteht im Wesentlichen aus einer Antenne, die einen gerichteten Funkimpuls auf die Drohne schickt, und somit die Kommunikation blockiert. Andere Funksysteme wie beispielsweise das ILS, Mobilfunk oder Sprachfunk vom Tower sollen davon nicht beeinträchtigt werden. Das System wird nun von der US-amerikanischen Flugsicherheitsbehörde FAA getestet.

Es gibt aber auch andere Systeme zur Drohnenabwehr: So könnten beispielsweise, wie Boeing es sich vorstellt, Laser zur Zerstörung des Flugobjekts eingesetzt werden.

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Kommentare (22)

#13
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Diese C-UAV-Einrichtungen sollen ja auch nicht von Privatmenschen im Garten aufgestellt werden ;)

Abgesehen davon ist ein fremder wievielauchimmer-Copter im eigenen Grundstück mindestens eine Verletzung des Hausrechts. Und für Handlungen gegen Sachen gelten geringere Anforderungen als für solche gegen Menschen.

(leichtes OT: Wenn wirklich mal was "los" ist, dann hoffe ich wirklich für dich, dass du nicht 15 Minuten oder gar mehr in der Warteschleife der 110 oder 112 hängst.)
#14
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Registriert seit: 06.03.2016

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1351
Zitat DragonTear;24629292
Moment, einen Menschlichen Eindringling dürftest du auch nicht einfach so verprügeln o.ä. >_>
Hierzulande herrscht zum Glück keine Selbstjustiz - außer es geht um Leib und Leben -> Selbstverteidigung bzw. Notwehr.
Also wenn du dich belästigt fühlst, von Egal was, Polizei rufen.


Nö. Drone runterholen und gut ist. Ich rufe doch nicht jedes Mal die Polizei um die Wahrung meiner Rechte durchzusetzen, wenn ich die Drohne beim Versuch in mein Grundstück einzudringen aufhalte ist das mein gutes Recht. Um irgendwem Zugang zu meinem Grundstück zu verwehren rufe ich nicht die Polizei. Wenn betreffende Person uneinsichtig oder aufmüpfig ist oder mir Gewalt androht, dann rufe ich die Polizei.

Edit: Wie stehen denn die Wahrscheinlichkeiten dass der "spannende" Drohnenpilot zur Polizei geht, immerhin hat er sich ja selber höchstwahrscheinlich strafbar gemacht?
#15
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Registriert seit: 20.07.2007

Hauptgefreiter
Beiträge: 165
Mal ne Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand ausgerechnet bei dir spannen möchte? Und wie häufig kam es schon vor?

Auch die zunehmende Drohnen- Sichtung durch Piloten ist vermutlich eher auf die vermehrte Medienpräsenz bei diesen Thema zurück zu führen. Sind mMn. die neuen "UFO- Sichtungen von Piloten.

Allerdings bin ich ebenfalls der Meinung, dass sobald eine Technik günstig und idiotensicher wird, auch Menschen angezogen werde, die den Titel "Idiot" trefflich verdient haben. Dieser "kleine" Personenkreis treibt es dann meist so weit, das alle Anderen unter denn Folgen leiden müssen.
#16
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Registriert seit: 28.02.2010
Lummerland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1741
Also über einem Flughafen und auch in dessen Umgebung und damit ist nicht die Zaungrenze gemeint hat absolut gar nichts unkontrolliert in der Luft zu sein. Verweis hier auf die Airspace Structure: https://aopa.de/entwicklung/upload/Bilder/Ueber_uns/foreign_pilots/airspace1.jpg
In Class C und D Airspace, und genau diese sind um Flughäfen eingerichtet, hat sich jedes fliegende Objekt unter positiver ATC (Air Traffic Control) zu befinden, wer das in einem Flugzeug nicht tut, sieht sich mit Geldstrafen konfrontiert dass die Lichter ausgehen. Treiben es die Drohnler zu bunt, wie oben genannt wird es sehr bald ganz andere Reglementierungen geben, die Leidtragenden werden die Modellflieger sein die in der Regel wissen wie man sich zu verhalten hat.

In kontrolliertem Luftraum hat ein solches Spaßgerät erstmal ohne Registrierung nichts zu suchen.
Luftraumstruktur in Schrift und wo eine Drohne nicht hingehört auch hier nachzulesen:
Luftrecht / Flugrecht und maximale Flughöhe - Rechtliche / organisatorische Themen - Drohnen-Forum.de - Quadrocopter, Multicopter und FPV

Die Helis dürften auch nicht deutlich unterhalb von 500' unterwegs sein, also idR außerhalb der Drohneflughöhe des Privatmannes. Start und Landung ist was anderes, da kann man nur auf etwas gesunden Menschenverstand hoffen. Es gibt zwar gesetzliche Mindestabstände von Fluggeräten zueinander sowie von Fluggerät zu Mensch/Bewohntem Gebiet, in wie weit diese aber für Drohnen gelten und deren Piloten bekannt sind, keine Ahnung.
#17
Registriert seit: 15.10.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 151
Zitat c137;24628357
Und derweil zeigt MBDA auf der ILA einen 40kW-Counter-UAV-Laser :D


Nur wird der niemals auch nur innerhalb von 20km von Wohngebieten eingesetzt. Es ist bekannt das beim Testen des Lasers bei mdba die Optik von Leuten einsehbar war obwohl die sich weit abseits der targetarea befanden. Den Rest macht die Streuhstrahlung.... Das ganze wird eher für andere Zwecke angewendet werden
#18
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Freilich ist MBDA ein Unternehmen, das an's Militär verkauft, Schiffseinsatz beispielsweise.
Kam mir aber so in den Sinn, als ich hier den Artikel las ;)
#19
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Leutnant zur See
Beiträge: 1163
Seine Drohne kann man auch im Park fliegen. Wer auf Flughafengelände fliegt und damit wissentlich und ohne Skrupel Menschenleben gefährdet, hat sie sowieso nicht mehr alle!
#20
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Beiträge: 11532
Man könnte es auch anders lösen:

Flughöhe auf 25m begrenzen - für Flüge grundsätzlich eine Erlaubnis einholen, bzw der Flugbehörde anzeigen (wie es beim steigenlassen von Ballonen ab gewissen Grenzen jetzt schon üblich ist).

Das Thema wird jetzt solange ergebnislos totkommentiert, bis mal wirklich ein Rettungsheli oder schlimmer, ne Passagiermaschine beim Landeanflug kollidiert und was passiert. Ansonsten hätte ich gesagt, ist die Kollision für ne größere Maschine nicht gefährlicher als ein größerer Vogel..

Man könnte Drohnen in Gewichtsklassen einteilen und alles über Gewicht X darf dann nur noch von Profis mit Einzelgenehmigung für den Start geflogen werden. So ein kleines Plastikding richtet am Flugzeug keinen Schaden an.
#21
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1629
Zitat DragonTear;24629292
Moment, einen Menschlichen Eindringling dürftest du auch nicht einfach so verprügeln o.ä. >_>
Hierzulande herrscht zum Glück keine Selbstjustiz - außer es geht um Leib und Leben -> Selbstverteidigung bzw. Notwehr.
Also wenn du dich belästigt fühlst, von Egal was, Polizei rufen.


Ich darf einen Eindringling meines Grundstückes verweisen, zur Not auch mit Gewalt, wenn er auf die mündliche Aufforderung nicht reagiert ohne die Polizei zu rufen. Und eine Drohne über meinem Grundstück darf ich auch ohne die Polizei vom Himmel schießen.
Anschließend sollte ich den Vorfall melden, aber ich muß nicht auf die Polizei warten oder sie zuerst informieren, bevor ich aktiv werde.
#22
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat Hardwarekäufer;24632369
Ansonsten hätte ich gesagt, ist die Kollision für ne größere Maschine nicht gefährlicher als ein größerer Vogel. [...] So ein kleines Plastikding richtet am Flugzeug keinen Schaden an.


Na, so ne blöde Möwe kann einem schon mal das Triebwerk ruinieren... Bei einer zweimotorigen Maschine ist das zwar nicht direkt tödlich, aber auch definitiv kein Spaß.
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