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Google Assistant und Google Home: Der Sprachassistent für zu Hause

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Dank unterschiedlicher Technologien wie zum Beispiel dem automatischen Herausschneiden von störenden Hintergrundgeräuschen funktionieren Sprachassistenten immer besser. Google Now beantwortet schon heute einfache Fragen zu aktuellen News, Fußballergebnissen oder der aktuellen Wetterlage und sucht auf Wunsch  alle Fotos von Google Photos zusammen, die beispielsweise Bilder der Abi-Feier oder Videos mit Katzen zeigen. Auch Übersetzungen können in Echtzeit ausgeführt werden. Nun hat Google eine Erweiterung vorgestellt. Der neue Google-Sprachassistent reagiert nicht nur auf die aktuelle Konversation, sondern zieht auch andere Daten heran, wie zum Beispiel den aktuellen Standort. Wer im Auto auf dem Weg nach Hause eine Pizza bestellt, kann diese später bei Ankunft gleich geliefert bekommen. Ist der Verkehr zum Flughafen beeinträchtigt, plant Google die längere Anreise ein, ist der Flug dann verspätet, können das Abendessen am Zielort automatisch verschoben und die Teilnehmer per SMS benachrichtigt werden. Der Sprachassistent soll den Kontext verstehen können – jede Konversation sei einzigartig.

Den neuen Google Assistant möchte das Unternehmen aber noch näher an den Kunden bringen. Hierfür hat man am Abend im Rahmen seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz Google Home vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine kleine Box, die optisch an den hauseigenen OnHub-Router erinnert, vielmehr aber in Konkurrenz zu Amazons Echo treten soll. Die kleine Box ist zunächst ein kleiner Lautsprecher, der per WLAN mit dem Internet und dem hauseigenen Netzwerk verbunden ist. Über ihn können Nutzer nicht nur den Sprachassistenten von Google nutzen und ihn allerlei Fragen stellen, sondern auch einige Smart-Home-Geräte steuern. Google Home steuert auf Wunsch das Licht im Wohnzimmer, die Musik im Wohnzimmer oder aber die Zimmer-Temperatur im Schlafzimmer. Außerdem spielt die Box Musik von gängigen Streaming-Plattformen ab oder bringt das gewünschte Video auf den Fernseher. Wer mehrere Google-Home-Boxen besitzt, kann Google auffordern, die gewünschte Playlist im Badezimmer abzuspielen – all das funktioniert hauptsächlich per Sprachsteuerung.

Google Home soll noch im Laufe des Jahres auf den Markt kommen – den Startschuss weiter eingrenzen oder gar erste Preise nennen, wollte Google am Abend noch nicht. Erste Preview-Geräte sollen Entwickler in den nächsten Tagen erhalten, schließlich sollen sie ihre Apps und Anwendungen auf Google Home ausrichten. Google Home wird Thirdparty-Unterstützung erhalten. Der Google Assistant wird sich aber auch über eine Android- und iOS-App nutzen lassen.