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The Nipper: Smartphone-Ladegerät für den Schlüsselbund mit zwei AA-Batterien

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kickstarter nipperSmartphone-Nutzer haben ein Problem: Der Akku ihres Gerätes geht viel zu schnell zu neige – meist kann man froh sein, wenn der Stromspender einen einzigen Arbeitstag lang durchhält. Wer länger unterwegs ist und weiß, dass er nicht die Gelegenheit zum Zwischenladen haben wird, der packt meist neben dem Ladegerät auch noch eine Powerbank zusätzlich mit ein. Geht es nach den beiden Briten Douglas Stokes und Chris Tait könnte damit bald Schluss sein.

Sie haben ein portables Ladegerät entwickelt, welches an jeden Schlüsselbund passt und welches einfach im Kiosk um die Ecke, abends an der Tankstelle oder aber im Supermarkt mit neuer Energie bestückt werden kann. Um für ihre Idee allerdings das nötige Kleingeld aufzutreiben, entschiedenen sie sich für eine Finanzierung über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, auf dessen Kampagne sie ihr neues Ladegerät „The Nipper“ auch ausführlich vorstellen.

Das kleine Ladegerät ist zunächst einmal eine 17 x 17 x 17 mm kleine Box mit einem Gewicht von gerade einmal 10 g. Damit ist sie nach Aussagen der Entwickler das kleinste Ladegerät der Welt. Über ein kleines Bändchen lässt sich die Box direkt an das Schlüsselband hängen. Wer seinen Smartphone-Akku darüber laden möchte, muss die beiden Hälften der kleinen Box zunächst auseinander nehmen, zwischen beide Seiten zwei AA-Batterien stecken und eine Seite direkt an das Smartphone schließen. Fertig ist das mobile Ladegerät, welches nun mit seiner Arbeit beginnen kann. Zusammengehalten werden die beiden Hälften im Übrigen über Magnete.

Damit soll ein Samsung Galaxy S6 immerhin soweit aufgeladen werden, dass es für ein rund dreieinhalb Stunden langes Telefonat oder aber für eine Standby-Zeit von 2,7 Tagen ausreicht. Beim Nokia 106 soll sogar eine Gesprächszeit von über 5 Stunden sowie eine Standby-Zeit von 18 Tagen herausgeholt werden können. Damit ist das Aufladen über zwei handelsübliche Batterien nicht gerade günstig, der „The Nipper“ sei aber vor allem für Notfälle konzipiert.

Auf Kickstarter scheint man damit jedenfalls den Nerv getroffen zu haben, denn das Finanzierungsziel von 6.000 britischen Pfund ist längst geschafft, das kleine Smartphone-Ladegerät kann in die Produktion gehen. Auch die frühen Early-Bird-Angebote für 12 britische Pfund sind bereits vergriffen. Die nächste Charge des „The Nipper“ ist erst zu einem Preis von 15 britischen Pfund erhältlich. Wer mehr dieser Ladegeräte haben möchte, der kann Doppel- oder Familien-Pakete erwerben. Auch vergoldete Anschlüsse und weitere Individualisierungen sind möglich.

Wer das batteriebetriebene Ladegerät unterstützen möchte, hat noch knapp zwei Wochen über die Crowdfunding-Plattform Kicksterter Zeit. Ausgeliefert werden sollen die Kickstarter-Geräte dann im April des nächsten Jahres.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 26.05.2008
Mannheim
Moderator
Beiträge: 2839
Ich versteh ehrlich gesagt den Hype nicht. Ich muss doch dann zusätzlich 2 Batterien mit mir rumtragen...wer macht das denn? Da gibts doch viel Schmalere / kleinere Powerakkus, die nicht noch zusätzlich Batterie Müll erzeugen und deutlich länger halten.
#2
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2226
Naja AA Batterien gibts in jedem Supermarkt, sehe da schon ne Nische. Ich kann damit trotzdem nichts anfangen...
#3
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Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2851
Geht glaube ich eher darum wenn du irgendwo unterwegs bist und halt keine geladene Powerbank dabei hast. Ein paar AA Batterien bekommt man auch nachts am Kiosk.

Ne Dauerlösung kann und soll das sicher nicht sein.

Mfg Bimbo385

PS: Beim Camping gehen z.B. für einen Notruf evtl. die Batterien aus der Taschenlampe...
#4
Registriert seit: 13.08.2009
Mönchengladbach
Stabsgefreiter
Beiträge: 273
Was für ein Kraftwerk an AA Batterien muss ich denn da anklemmen um "Damit soll ein Samsung Galaxy S6 immerhin soweit aufgeladen werden, dass es für ein rund dreieinhalb Stunden langes Telefonat oder aber für eine Standby-Zeit von 2,7 Tagen ausreicht. Beim Nokia 106 soll sogar eine Gesprächszeit von über 5 Stunden sowie eine Standby-Zeit von 18 Tagen herausgeholt werden können". Standby im Flugzeug modus und Display aus geht vielleicht gerade noch.
#5
Registriert seit: 09.01.2004

Obergefreiter
Beiträge: 128
Äußerst Sinnvoll.... Vorallem wenn man bedenkt, dass für die Herstellung einer einzelnen Batterie rund die 40-fache Energiemenge benötigt wird, als die Batterie eigentlich abgeben kann.

Eigentlich müsste man die Verwendung und Zulassung solcher Produkte in Frage stellen.
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