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Microsofts HoloLens soll schon 2016 erscheinen

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Microsoft2012

Wie Microsoft CEO Satya Nadella laut The Verge in einem Video-Interview mit der BBC angekündigt habe, soll Microsofts HoloLens bereits früher erscheinen als erwartet. Schon „im Laufe des nächsten Jahres" werde es eine erste Entwicklerversion geben. Die Version V1 richte sich „mehr an Entwickler und Unternehmen", so Nadella weiter.

Zu welchem Zeitpunkt es eine öffentlich verfügbare Version der Brille geben werde, legte Nadella hingegen nicht fest. Die HoloLens sei für das Unternehmen selbst eine „fünfjährige Reise" gewesen. „Wir werden zuerst eine Entwicklerversion haben und dann wird es mehr kommerzielle Anwendungsmöglichkeiten geben und es wird sich entwickeln." Wie The Verge vermutet, wird es noch einige Zeit dauern, bis die Brille für die Allgemeinheit auf den Markt kommt.

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Microsofts HoloLens kommt früher als erwartet (Bild: Microsoft.com).

Auf der Build-Konferenz 2015 hatte Microsoft die Holographic Platform vorgestellt. Erklärtes Ziel sei die „Neuerfindung der Produktivität". Dabei werde Microsoft immer zwei oder mehrere Schwerpunkte setzen, um eine Verbindung von Konsumenten und Unternehmen zu schaffen, wie Nadella in einem Interview mit Zdnet erklärte.

Im Rahmen der Konferenz stellte Microsoft ausgewählten Besuchern bereits Exemplare der Brille zur Verfügung. Diese waren im Vergleich zur Version zu Jahresbeginn kabellos. Mit Präsentationen zeigte das Unternehmen mögliche Anwendungsgebiete dieser Technologie. So eröffnete beispielsweise für den medizinischen Bereich ein virtueller Mensch Einblicke in den Aufbau aus Haut, Muskeln und Knochen (Video ab Minute 7:00).

Wie Ende Juni bekannt wurde, hat sich Microsoft mit der NASA zusammengetan, um internationale Raumfahrer auf der Raumstation ISS mit der HoloLens zu versorgen. Dort soll die Brille unter dem Projekttitel „Sidekick" unter anderem zusammen mit Skype bei der Informationsübertragung sowie der virtuellen Hilfestellung eingesetzt werden. Die geplante Auslieferung zweier HoloLens-Brillen scheiterte jedoch, da die unbemannte Rakete kurz nach dem Start explodierte.