> > > > Garmin Varia: Das Fahrrad-Radar für mehr Sicherheit

Garmin Varia: Das Fahrrad-Radar für mehr Sicherheit

Veröffentlicht am: von

Garmin logo

Zu Beginn dieses Jahres hat Garmin das Startup iKubu übernommen. Das südafrikanische Unternehmen hatte ein Radar-System für Fahrräder entwickelt, das Radfahrer auf von hinten kommende Fahrzeuge aufmerksam macht. Eine im Sommer 2014 ins Leben gerufene Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der Produktion hatte im Vorfeld ihr Ziel nicht erreicht.

Der sogenannte Backtracker von iKubu wird an der Sattelstütze montiert und besteht aus einem Rücklicht, in das ein Radar integriert ist. Per Blutooth (BLE) werden die so gewonnenen Informationen an die dazugehörige Lenkereinheit übertragen, die diese dann anhand eines LED-Streifens visualisiert.

Das nun von Garmin vorgestellte Modell verspricht Fahrzeuge bis zu einer Entfernung von 140 Metern zu erfassen. Dabei können bis zu acht Fahrzeuge vom Lenker-Modul dargestellt werden. Die dort verbauten LEDS verändern je nach Annäherung ihre Farbe. Doch nicht nur die Fahrradfahrer selbst sollen gewarnt werden, auch der herannahende Verkehr erhält durch die roten LEDs des Rücklichts ein optisches Signal. Je weiter sich ein Fahrzeug nähert, desto heller leuchten diese. Ist hingegen der Blinkmodus aktiviert, steigert sich die Blinkintensität.

garminvariak
Das Garmin Varia soll Radfahrer per Radar vor nahenden Fahrzeugen warnen

Mit diesem System will Garmin die Sicherheit der Fahrradfahrer verbessern. Denn nach Angaben des Unternehmens finden durch motorisierte Fahrzeuge verursachte Unfälle häufig derart statt, dass der Radfahrer von hinten getroffen wird.

Garmin bietet in der Varia-Reihe zusätzlich ein Fahrradlicht an, das sich automatisch der Umgebung sowie der Geschwindigkeit des Radfahrers anpasst. Dazu werden allerdings GPS-Daten eines Edge-Fahrradcomputers vorausgesetzt. Licht und Radar arbeiten sowohl getrennt voneinander als auch als Einheit. Wie das Licht kann auch das Radargerät mit einem kompatiblen Fahrradcomputer verbunden werden. Wie der US-Produktseite zu entnehmen ist, unterstützt das System den Funknetzstandard ANT+.

Die neue Varia-Reihe wird für das dritte Quartal 2015 erwartet. Das Set aus Rücklicht und Anzeige soll für rund 240 Pfund (knapp 339 Euro) in den Handel kommen. Separat wird das Radar-Rücklicht rund 160 Pfund (knapp 226 Euro) kosten.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar4557_1.gif
Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58761
Gefällt mir richtig gut. Als Vielfahrer würde ich mir das kaufen. Vielleicht halten die Autofahrer dann mal mehr Abstand.


P.S. es heisst nicht "Sattelstange" sondern "Sattelstütze". ;)

Außerdem fehlt die wichtige Information, dass das Licht und die Sender den ANT+ Standard unterstützt.
#2
customavatars/avatar172825_1.gif
Registriert seit: 11.04.2012

Leutnant zur See
Beiträge: 1124
@Madz: Hauptsache der Sattel hält.

Information wurde ergänzt.
#3
customavatars/avatar217306_1.gif
Registriert seit: 18.02.2015
Thüringen
Obergefreiter
Beiträge: 103
Eigentlich ne gute Sache, würd ich auch gut gebrauchen können, aber es fällt bestimmt wieder nach 5 metern ab :D

Für Rennfahrer, die nur ebene Strecken fahren und viel Straße ist das bestimmt der Hit.

Mich schreckt vor allem der Preis ab.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Netgear Arlo Pro im Test - Kabellose Überwachungskamera mit Cloud

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETGEAR_ARLO_PRO-TEASER

Netgears Arlo-Cams sind schon seit einiger Zeit auf dem Markt und sicher jedem ein Begriff, der schon einmal in Betracht gezogen hat, in seinen eigenen vier Wänden oder auf seinem Grundstück eine Video-Überwachung zu installieren. Jetzt gibt es mit Arlo Pro ein neues Top-Modell, das wir... [mehr]

Creative MUVO 2 und MUVO 2c im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/CREATIVE_MUVO_2_MUVO_2C

Wie lohnenswert das Geschäft mit Bluetooth-Lautsprechern für unterwegs sein muss, zeigt vermutlich kaum etwas so deutlich wie die unüberschaubare Anzahl an Anbietern. Abheben kann man sich entweder über den Preis oder Qualität und Ausstattung. Mit dem MUVO 2 und MUVO 2c zielt Creative auf die... [mehr]

Samsung Gear S3 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SAMSUNG_GEAR_S3_TEASER_KLEIN

Während das Android-Wear-Lager Pause macht, legt Samsung nach. Mit der auf der IFA 2016 vorgestellten Gear S3 bleibt man dem Konzept des Vorgängers treu, will hier und da aber Schwachstellen beseitigt und Stärken weiter ausgebaut haben. Das Ergebnis ist eine größere und schwerere Smartwatch,... [mehr]

Vernetzte Körperanalysewaage Withings Body Cardio im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WITHINGS-BODY-CARDIO/TEASER

Mit der Body Cardio hat der Hersteller Withings eine Waage entwickelt, die umfangreiche Körperanalysefunktionen bietet und die gewonnenen Daten per WLAN oder Bluetooth synchronisiert. Voll im Trend der Vernetzung ist dabei auch eine Integration mit weiteren Fitness-Diensten möglich, um das... [mehr]

Noblechairs Icon Gamingstuhl im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NOBLECHAIRS_TEST

Gamingstuhl im Selbsttest: Viel halte ich ja vom aktuellen Gamingstuhl-Trend nicht. Natürlich, die Dinger sehen cool aus, aber vielleicht bin ich zu alt für jeden neuen Trend. Auch bin ich der Meinung, dass jeder gute Office-Stuhl mehr kann. Aber die Redaktion setzte mir trotzdem den Noblechairs... [mehr]

Creative iRoar Go im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/CREATIVE_IROAR_GO

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an, zumindest wenn es um Lautsprecher geht. Denn trotz aller Fortschritte lässt sich die Physik am Ende nicht überlisten - Klang, Volumen und Funktionen brauchen Platz. All das soll Creatives iRoar Go bieten und am Ende doch noch ein Allrounder für... [mehr]