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Twelvesouth HiRise - Der Schlafplatz für die Apple Watch

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twelvesouth hirise logoEines wird man der Apple Watch nicht absprechen können: Sie hat bereits nach einigen Wochen einen bleibenden Eindruck am Markt hinterlassen. Zwar hat Apple bisher noch keine Verkaufszahlen veröffentlicht, allerdings ist erst jetzt ein Level erreicht, in dem die Nachfrage gesättigt werden kann und Apple die Watches auch in seinen Retail-Märkten verkauft. Hersteller von Android-Wear-Watches und rar gesäte Alternativen stellen sich gerade neu auf, um gegen die Apple Watch antreten zu können. Wer bereits im Besitz einer Apple Watch ist, schlägt sich sicherlich mit den typischen Alltagsproblemen herum und dazu gehört auch die Frage, wo der mobile Begleiter nachts oder auf dem Schreibtisch seinen Platz finden soll. Twelvesouth will mit dem HiRise die dazu passende Lösung anbieten, die wir uns etwas genauer angeschaut haben.

Die einen mögen und brauchen sie, die anderen sehen den Sinn darin gar nicht - Docks und Ständer sind eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ob Tablet, Smartphone oder nun Smartwachtes, es gibt ausreichend Hardware und Consumer-Elektronik, die zumindest eine Daseinsberechtigung für solches Zubehör darstellt. Bereits kurz nach Ankündigung der Apple Watch im September des vergangenen Jahres sowie der finalen Vorstellung im März tauchten zahlreiche Hersteller auf, die entsprechende Ständer präsentierten. Dazu gehörte auch Twelvesouth mit dem HiRise.

Apple selbst bietet bisher noch keinen Ständer für die Apple Watch an. Einzig Besitzer einer Apple Watch Edition bekommen ihre Uhr in einer Box geliefert, die auch als Ladeschale dienen kann. Anderen bleibt nur das Ladekabel auf dem Tisch zu legen und die Apple Watch daran anzuschließen. Für die heimischen vier Wände dürften die meisten Nutzer auf der Suche nach einer schickeren und bequemeren Alternative sein.

Twelvesouth HiRise
Twelvesouth HiRise

Der Twelvesouth HiRise macht sich den induktiven Lademechanismus der Apple Watch zu Nutze. Damit dieser an der richtigen Stelle sitzt, verwendet Apple einen magnetischen Mechanismus für das Ladekabel. Twelvesouth selbst liefert nur den Ständer selbst, das Ladekabel muss bereits vorhanden sein. Der HiRise kommt auf eine Höhe von 95 mm und der Fuß misst 121 mm in der Tiefe und 99 mm in der Breite. Das Gewicht liegt bei 189 g.

Twelvesouth HiRise
Twelvesouth HiRise

Als Material verwendet Twelvesouth weitestgehend Metall bzw. Aluminium. Er wird in drei Einzelteilen geliefert und zusammengesteckt. Eine einzige Schraube reicht aus, um ihn stabil aufzustellen. Der HiRise ist in den Farben Silber oder Schwarz erhältlich und kostet etwa 50 Euro. Die Apple Watch findet ihren Platz auf einer Auflagefläche, die leicht angewinkelt ist, damit der Magnet die Uhr auch halten kann. Die Unterseite hat Twelvesouth mit einem Fließ versehen, der für einen festen Stand sorgt, aber auch die Unterlage schützt.

Twelvesouth HiRise
Twelvesouth HiRise

Dort, wo die Apple Watch und das Armband aufliegen und um den Ständer geschlungen sind, versieht Twelvesouth sein HiRise mit einer Gummierung, um pfleglich mit Uhr und Armband umzugehen. Die Schräglage beträgt 73 ° und zumindest im Falle des originalen Ladekabels von Apple reicht die magnetische Kraft aus, die Uhr sicher auf dem Ständer zu halten. Auch das morgendliche Wecken über die Apple Watch und die Bestätigung per Tastendruck stellt in der Folge kein Problem mehr dar. Die Apple Watch bleibt sicher an ihrem Platz.

Twelvesouth HiRise
Twelvesouth HiRise

Wie bereits gesagt, Twelvesouth liefert nur den Ständer selbst, das Ladekabel muss bereits vorhanden sein. Dieses wird im Ständer befestigt und das Kabel durch Ständer und Fuß geführt. Die hochwertige Fertigung und gute Materialwahl erleichtern den Zusammenbau des HiRise und auch das Verlegen des Ladekabels. In nur zwei Minuten ist der Twelvesouth HiRise einsatzbereit und kann die Apple Watch aufnehmen.

Twelvesouth HiRise
Twelvesouth HiRise

Im hinteren Bereich der HiRise wird das Ladekabel durch eine Abdeckung versteckt. In der Frontansicht ist davon so nichts mehr zu sehen. Das Laden der Apple Watch auf dem Nachtisch oder dem heimischen Schreibtisch kann in der Folge schnell, einfach und ohne Kabelgewirr vonstatten gehen.

Fazit

Ständer für Smartwatches sind bereits ein Nischenprodukt - solche für die Apple Watch vermutlich noch viel mehr. Wer mehrere hundert Euro für eine Apple Watch ausgibt, der will sie auch auf dem Nachtisch gebührend unterbringen. Je nach Nutzung muss die Uhr ohnehin in jeder oder jeden zweiten Nacht geladen werden. Ein schnelles und einfaches Anbringen an das Ladekabel ist damit mehr als wünschenswert. Twelvesouth bietet mit dem HiRise eine schicke und hochwertige Lösung für dieses Problem.

Alternativen zu Ständern der Apple Watch konnten wir uns noch nicht anschauen. Insofern steht der HiRise nun alleine dar, bietet für das recht simple Anwendungsgebiet die Uhr aufzunehmen und zu laden aber eine ansprechende Lösung. Die Materialwahl und Verarbeitungsqualität stimmen, die technische Umsetzung wirkt ausgereift. Wer seine Apple Watch in dieser Art und Weise unterbringen will, der muss allerdings auch 50 Euro auf den Tisch legen. Der Preis wirkt etwas hochgegriffen, von daher lohnt sich ein Blick auf die Alternativen eventuell.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 19.04.2007
Hamburg Germany
Vizeadmiral
Beiträge: 6146
Wow da hat einer sein ganzes Potential voll ausgeschöpft,edelste Materialien gepaart mit einer krassen Design- Idee muhaha... Heute kann man dem Menschen auch Kuhmist als Gold getarnt unterjubeln, der Preis ist das Sahnehäubchen für das bischen Arbeit, das ding kostet etwa 2,50.- im Bereich Produktion, die Idee ist umsonst und Cat dauert beim könner 5 Min, naja...
#2
customavatars/avatar188910_1.gif
Registriert seit: 21.02.2013
Brandenburg
Oberbootsmann
Beiträge: 931
Leider viel zu teuer

Da gibs günstigere "Ständer" ????
#3
Registriert seit: 12.09.2007

RS-Fahrer
Beiträge: 7442
Zitat Hardy Hardcore;23579047
Wow da hat einer sein ganzes Potential voll ausgeschöpft,edelste Materialien gepaart mit einer krassen Design- Idee muhaha... Heute kann man dem Menschen auch Kuhmist als Gold getarnt unterjubeln, der Preis ist das Sahnehäubchen für das bischen Arbeit, das ding kostet etwa 2,50.- im Bereich Produktion, die Idee ist umsonst und Cat dauert beim könner 5 Min, naja...

Mal wieder ein typischer "neun mal kluger"-Spruch. Betrachtet wird nur das finale Produkt und nach teils nicht nachvollziehbaren, subjektiven Gesichtspunkten wird das Produkt als nicht innovativ, zu teuer, "am Markt vorbei" oder sonst was abgestempelt.
Wenn die Entwicklungsphase sowie die Produktions- und Vermarktungsphase so einfach wäre, dann frage ich mich wieso wir von Dir keine spannenden Neu-Produkte sehen?

Schon mal daran gedacht, dass die Produktkosten losgrößenabhängig sein könnten, gewisse Werkzeugkosten anfallen könnten, ein Risikobetrag fürs Scheitern (oder andere Eventualitäten) berücksichtigt werden sollte und nicht zuletzt auch über Anlaufkosten und deren Finanzierung nachgedacht werden muss? Es ist nicht immer alles so leicht umzusetzen. Es ist nicht immer alles überteuert.
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