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Netatmo Welcome erweitert das Smart Home um Gesichtserkennung

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netatmoMit seiner Wetterstation hat Netatmo bereits erste Erfahrungen im vernetzten Heim sammeln können, nun soll mit Welcome das Smart-Home-Engagement ausgebaut werden. Dabei handelt es sich um eine Kamera, die Gesichter und Bewegungen erkennen kann.

Die dahinter steckende Idee: Kommt ein Familienmitglied - oder eine andere Person - in den Bereich des Sensors, verschickt Welcome eine Mitteilung an die dazugehörige Applikation. Diese meldet dem Nutzer dann den Namen sowie ein Bild - auf Wunsch kann auch ein Video wiedergegeben werden, das die Kamera automatisch aufzeichnet. Kann die Person nicht identifiziert werden, weist die Software darauf hin, im schlimmsten Fall kann so ein unbefugter Zugang erkannt werden. Zusätzlich kann per App oder Browser auf einen Live-Stream zugegriffen werden.

Netatmo Welcome: Gefällig gestaltete Smart-Home-Kamera mit Konfliktpotential in der Familie
Netatmo Welcome: Gefällig gestaltete Smart-Home-Kamera mit Konfliktpotential in der Familie

Die für die Identifikation notwendigen Informationen werden aus Aufnahmen sowie Angaben des Nutzers zusammengestellt und auf einer im Gerät befindlichen verschlüsselt (AES 256) microSD-Karte hinterlegt, zusätzlich werden einige wenige Daten in der Cloud des französischen Unternehmens abgelegt. Über die App, die es zunächst für Android und iOS, später aber auch für Windows Phone geben wird, können zudem weitere Einstellungen vorgenommen werden. So hat der Nutzer unter anderem die Möglichkeit, für jede bereits identifizierte Person rudimentäre Datenschutzkunktionen zu aktivieren - auf Wunsch wird lediglich ein Hinweis verschickt, jedoch kein Bild, aber auch Einschränkungen hinsichtlich der Uhrzeiten sind möglich. Inwiefern man damit den individuellen Privatsphäre-Anforderungen von Familie und Freunden gerecht wird, muss die Praxis zeigen. Da diese Personen jedoch keinerlei Einfluss auf die Einschränkungen haben, dürfte dies zu mancher Diskussion mit Tochter oder Sohn führen.

Mit Tags lassen sich auch Türen und Fenster überwachen
Mit Tags lassen sich auch Türen und Fenster überwachen

Die Kamera verfügt über einen 5-Megapixel-Sensor, der Full-HD-Videos aufzeichnen kann sowie über Filter für Aufnahmen bei Dunkelheit und extremer Helligkeit. Hinzu kommen ein Mikrofon sowie WLAN nach n-Standard (nur 2,4 GHz) und eine Ethernet-Schnittstelle. Untergebracht ist die Technik in einem 155 mm hohen und im Durchmesser 45 mm messenden Aluminium-Zylinder. Werden mehrere Kameras genutzt, können diese individuell benannt werden, die gesammelten Daten werden dann zentral von einem Exemplar verwaltet und verteilt.

Im Gespräch auf der CES konnte Netatmo noch keine Aussagen zur Reichweite der Bewegungserkennung oder zum Preis tätigen, der Verkaufsstart ist für das zweite Quartal geplant. Dann soll es in Form von Tags auch das erste Zubehör geben. Die etwa fingergroßen Gehäuse verfügen über Beschleunigungsmesser und einen digitalen Kompass und melden etwaige Bewegungen an die Kamera. Damit lässt sich beispielsweise das Öffnen von Fenstern oder Türen, aber auch des Briefkastens feststellen. Die Reichweite der Tags liegt laut Netatmo bei bis zu 100 m, die Batterie soll Laufzeiten von zwei Jahren erreichen. Preise nennt man aber auch hier nicht.

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