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Dji präsentiert die Inspire 1 mit 4K-Kamera und Ultraschall-Technik

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djiDji, der momentan wohl bekannteste Hersteller für private Drohnen, hat ein weiteres Modell vorgestellt, welches sich zwischen dem gehobenen Einsteiger-Segment und dem Profi-Bereich bewegt. Mit der Inspire 1 präsentiert man eine dritte Basis, neben den unterschiedlichen Phantom-Modellen sowie den professionellen Plattformen S900 und S1000. Zunächst einmal aber handelt es sich bei der Inspire 1 um einen Quadro-Copter, der deutlich größer und schwerer ist, als eine Phantom 2.

Herausragendes Merkmal ist aber sicherlich die Kamera mit einer Video-Auflösung von bis zu 4K. Bisher verbaute Dji nur Kameras, die mit einer Auflösung von bis zu 1.080p arbeiteten - einige Modelle erlauben die Verwendung eigener Kameras, so dass die Auflösung dort höher sein kann. Das von Dji verbaute Modell hört auf den Namen X3 und verwendet einen Sony-Exmor-Sensor mit 1/2,3-Zoll, wie er auch in einigen Smartphones zum Einsatz kommt. Die verbaute Optik erreicht einen Blickwinkel von 94 ° bei f/2.8 mit neun Linsenelementen sowie verschiedenen Filtern, die für eine bessere Bildqualität sorgen sollen. Damit werden Videos in 4.096x2.160p bei 24/25/ 60 FPS 3.840x2.160p bei 24/25/30 FPS für UltraHD, 1.920x1.080p bei 24/25/30/48/50/60 FPS für FullHD und 1.280x720p bei 24/25/30/48/50/60 FPS für HD aufgezeichnet. Fotos werden bei voller Auflösung also 12 Megapixel aufgenommen. Möglich ist es auch Serienbilder oder Zeitraffer zu machen. Gespeichert werden die Daten auf einer SD-Speicherkarte.

Neben der Kamera ist natürlich auch deren Aufhängung an einem Gimbal entscheidend. Dieser arbeitet mit einer Genauigkeit von ±0.03 °. Mechanisch ist der Gimbal in der Lage Winkel von -125 ° bis +45 ° im Pitch und ±330 ° im Pan auszugleichen. Vom Nutzern steuern lässt sich der Gimbal -90 ° bis +30 ° im Pitch und ±320 ° im Pan.

Dji Inspire 1
Dji Inspire 1.

Nun aber noch ein paar Daten zur Drohne selbst, die wie auch schon die Kamera und Gimbal wohl neue Maßstäbe in diesem Bereich setzen wird. Mit Abmessungen von 438 x 451 x 301 mm und einem Gewicht von 2.935 g spielt Dji mit der Inspire 1 in einer neuen Liga. Über die vier Rotoren wird die Steuerung ermöglich. Bis zu 22 m/s (etwa 80 km/h) werden in horizontaler Richtung erreicht. Die Steigrate liegt bei 5 m/s und die Sinkrate bei 4 m/s. Um ein freies Sichtfeld für die Kamera zu haben, klappen die vier Arme der Drohne nach dem Start nach oben - auch dies wird bei den Einsteiger-Modellen noch nicht geboten. An Sensorik mit an Board sind ein digitaler Kompass, ein Barometer sowie GPS. Aber auch ohne GPS ist ein automatischer Flug möglich, denn die Dji Inspire 1 besitzt Ultraschall-Sensoren sowie eine zweite Kamera, welche die Drohne an einer bestimmten Position halten können.

Ohne Reichweitenverstärker kann die Inspire 1 aus einer Entfernung von bis zu 2 km ferngesteuert werden. Mit Reichweitenverstärker sind sogar einige Kilometer mehr möglich. Damit ließe sich dann auch die maximale Höhe von 4.500 m erreichen. Neben der Steuerung über die Fernbedienung kann auch eine zweite Fernsteuerung angeschlossen werden, um beispielsweise ein Flugtraining durchzuführen. Ebenfalls möglich ist der Anschluss eines Smartphones oder Tablets zur Steuerung der Kamera. Daneben kann das Video-Signal der Kamera auch per HDMI abgegriffen werden. Mit dem verbauten Akku mit einer Kapazität von 4.500 mAh soll eine Flugdauer von bis zu 18 Minuten möglich sein. Optional erhältlich ist auch ein Akku mit einer Kapazität von 5.700 mAh.

Weitere Details zur Dji Inspre 1 findet ihr direkt bei Dji. Bleibt nur noch ein Wehrmutstropfen und das ist der Preis. 2.859 Euro werden für die Dji Inspire 1 fällig und damit ist sie sicherlich mehr als nur ein Spielzeug.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11122
Cooles Teil!
Mit der Größe und Gewicht, allerdings definitiv nichts für die Stadt...
#2
Registriert seit: 25.02.2013

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1368
Heftig, ich finde die Phantom Modelle schon genial. Das Teil legt noch einmal eine Schippe drauf. 80km/h wow, definitiv auch nicht ungefährlich.
Vielleicht gönn ich mir irgendwann doch mal eine Phantom die liegt ja so bei ca. 1000€. :)
#3
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29566
Ich wäre mit Flügen in der Stadt und in der Nähe von Mensch immer vorsichtig. Habe nun seit einigen Wochen eine Phantom 2 Vision+ und noch immer Respekt davor.
#4
Registriert seit: 05.11.2007
Neckar-Odenwald Kreis
Kapitän zur See
Beiträge: 3220
Zitat
...denn die Dji Inspire 1 besitzt Ultraschall-Sensoren, welche die Drohne an einer bestimmten Position halten können.


Das stimmt so sehr sicher nicht. Der Ultraschallsensor wird vermutlich nur dazu genutzt um den sich nähernden Boden beim Landen zu detektieren. Also eine Simple Entfernungsmessung, wie bei Einparkhilfen am Auto. Eine Position halten kann man damit nicht, maximal eine Höhe über dem Boden halten. Zur Seite verschieben kann sich die Drohne damit aber immer noch!

Um eine Position im Raum zu halten, wird die zweite Kamera des Quadrocopters (unten neben den Ultraschall Sensoren) genutzt. Hiermit wird der http://de.wikipedia.org/wiki/Optischer_Fluss"]Optische Fluss [/URL] berechnet, also die Bewegungen "des Bodens" unterhalb dem Quadrocopter. Und aufgrund dieser Messungen kann die Position gehalten werden. Da die Kamera über kein Licht verfügt, funktioniert das auch nur in hellen räumen.

Das dürfte im übrigen auch nur ein Ultraschall Sensor unten sein (1 Sender und 1 Empfänger).

Steht auch so auf denen ihrer Seite ;)
#5
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6515
Was es ja bei Jets und Militärhelikopter gibt - Außenlasttanks
gibt es sowas auch für solche Dronen? also zusätzliche Akkus?

Denn die Drohne hier wird doch bestimmt etwas Reserven haben, dann sinkt halt die steigrate durch zusätzliches Gewicht aber um die Reichweite zu erhöhen würde sowas ja eig. sinn machen oder?
#6
customavatars/avatar95720_1.gif
Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6705
Bei Drohnen bzw. Quad- Six-, Octacoptern ist das eine Spirale nach oben.

Mehr Akkus wiegen mehr, man braucht also stärkere Motoren, die mehr Leistung brauchen, und um das zu kompensieren braucht man wieder stärkere Akkus...


ALso einfach mal eben einen ZUsatzakku dranschrauben mag gehen, dann schmiert dir das Ding aber bei sinkender Akkukapazität eher ab, weil die Motoren das Gewicht einfach nicht in der Luft halten können.
#7
customavatars/avatar81093_1.gif
Registriert seit: 29.12.2007
Unter der Brücke
Flottillenadmiral
Beiträge: 5062
Also bei den meisten Drohnen bringen Zusatzakkus nicht viel bis gar nichts oder wirken sich gar negativ aus. Liegt halt daran das die meisten Drohnen schon mit maximaler Traglast operieren und es nichts gibt auf das man verzichten könnte um Gewicht zu sparen.
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