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USB-Stecker Typ C vereinfacht, beschleunigt und verkleinert USB-Verkabelungen

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usb 3 1Das USB Implementors Forum (USB-IF) hat die Spezifikationen für einen neuen Typ-C-Anschluss von USB standardisiert, der in Zukunft in fast allen Geräten zum Einsatz kommen könnte. Der Standard beschreibt den Stecker, die dazugehörige Buchse und das Kabel. Der neue Typ-C-Anschluss zeichnet sich in erster Linie durch seine kompakten Maße sowie die Tatsache aus, dass es nun egal ist, in welcher Orientierung er eingesteckt wird.

Die Öffnung für den Typ-C-Anschluss beträgt laut Datenblatt nur 8,4 x 2,6 mm. Für die Gerätehersteller aber ebenso wichtig ist, dass die dazugehörige Buchse sehr kompakt gestaltet ist. So können die beidseitig verwendeten Kontakte auch von beiden Seiten der Buchse abgegriffen werden. Noch flacheren Smartphones und Tablets steht also nichts mehr im Wege. Bei der Entwicklung ebenfalls eine Rolle gespielt, hat der mechanische Halt in der Buchse. Micro-USB-3.0 wurde dabei wohl als abschreckendes Beispiel aus eigenem Hause verwendet, denn anstatt einer wackligen Verbindung soll der mechanische Widerstand ausreichend sein, um den Stecker sicher in der Buchse zu halten. Auch nach 10.000 Ansteckvorgängen soll der neue Typ-C-Anschluss noch funktionieren und einen ausreichend Halt bieten.

USB Typ-C-Anschluss bzw. Kabel
USB Typ-C-Anschluss bzw. Kabel

Neben dem einfacheren Ein- und Ausstecken sollen aber keinerlei Abstriche bei der Leistung und Kompatibilität zu älteren Standards gemacht werden. So unterstützt auch der Typ-C-Anschluss eine Datenübertragungsrate von bis zu 10 GBit pro Sekunde, was siner Verdopplung gegenüber USB 3.0 entspricht. Zusätzlich zur schnelleren Datenübertragung wird die durch USB-PD spezifizierte höhere Leistungsübertragung unterstützt. Theoretisch ist der Typ-C-Anschluss also in der Lage bis zu 100 Watt über die Leitungen zu übertragen. Dies muss natürlich auch von der USB-Buchse und dem Kabel unterstützt werden.

Bisher existieren noch keine Prototypen des Typ-C-Anschlusses. Das USB Implementors Forum beschränkt sich in seinen Veröffentlichungen bisher auf technische Zeichnungen sowie Renderbilder. Allerdings sollen neben HP, Microsoft, Intel und Co. auch Hersteller mit an Board sein, die sich um die Hardware-Bestückung der dazugehörigen Hardware kümmern. Sie sollen nun sicherstellen, dass erste Hardware mit dem Typ-C-Anschluss noch in diesem Jahr auf den Markt kommt. Durch passive Adapter soll der neue Anschluss kompatibel zu alten Standards bleiben.

USB Typ-C-Anschluss bzw. Kabel
USB Typ-C-Anschluss bzw. Kabel

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Kommentare (45)

#36
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Geldschneiderei , mehr nicht. mfg
#37
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Zitat coldheart;22523513
Geldschneiderei , mehr nicht. mfg


Wieso? Teurer als bisherige Systeme wirds ja kaum.
Ich freue mich jedenfalls endlich Sticks und Kabel ohne Rumprobiere/-Drehe reinzustecken >_<
#38
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Beiträge: 349
Zitat DJ1142;22522035
USB 2.0 ist doch auf max. 500 mA und 3.0 900 mA spezifiziert, wie kommst du da auf 3/5 Ampere?

Ahso das wusste ich nicht, hab aber schon öfters von den 20 Volt gelesen.
Könntest du vielleicht eine Quelle angeben?


Ohne kommunikation darf ein gerät am USB Port laut Standard max 100mA ziehen. Das ist so schon seit USB 1.x.
Ein gerät kann dann mehr Leistung anfordern. Bisher waren das die genanten 500/900mA.
Mit dem neuen USB PD standard wird das auf 3/5A aufgebohrt.

Alles nachzulesen im frei zugänglichen standard:
USB.org - Documents


Zitat Holt;22522288
Das will ich erst in der Praxis sehen, denn da bisher kein Netzteil 20V oder gar eine vaiable Spaunng von bis zu 20V liefern kann, musst das ja auf der Platine selbst passieren und dort noch vom USB Chip gesteuert werden.

Toll, dann hat man einen Kommunikationsfehler, vielleicht wegen eines FW Bugs und schon brennt das externe Gerät durch.



Im Zweifel geht halt ein Kabel mehr vom Netzteil aufs Mainboard um den 100W Port zu versorgen.
Ob das 20V sind oder 12V die wieder auf 20V hoch gehen kann dir egal sein.

Ein Gerät das durch einen Bug 20V anfordert und das nicht verträgt ist zurecht abgeraucht...
#39
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Leutnant zur See
Beiträge: 1178
Zitat Gemetzel;22518928
Wie kann man im Vorfeld schon von 10.000 Steckverbindungen reden, wenn es noch nicht mal nen Prototypen gibt xD


Der Stecker ist jetzt so final und Standardisiert. Steckvorgänge werden im Labor getestet (Da steht ein Roboter-Arm, der 10.000 mechanische Steckvorgänge durchführt). Wo ist denn das Problem!?
#40
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14163
Zitat Vlooe;22524731
Im Zweifel geht halt ein Kabel mehr vom Netzteil aufs Mainboard um den 100W Port zu versorgen.
Ob das 20V sind oder 12V die wieder auf 20V hoch gehen kann dir egal sein.
Da geht es allenfalls um die Effizienz, das stimmt, aber was nutzt es beim Wirkungsgrads des Netzteils auf jede Stellen hinterm Komma zu achten, wenn dann die Hitze beim Spannungswandler des Boards anfällt? Außerdem kann so egal kaum jemandem sein, denn bei 2 solche Port müsste das Netzteil auch 200W stärker ausgelegt sein, also die verbaute HW eigentlich benötigt, damit jeder Port nach Norm versorgt werden kann. Heute reicht oft ein 350W Netzteil für eine durchaus leistungsstarken Desktop, dann wäre doch eines mit 550W nötig, auch wenn man die letzten 200W vielleicht niemals braucht, weil man sein Notebook nicht über einen USB3.1 Anschluss am PC laden möcte.

Zitat Vlooe;22524731
Ein Gerät das durch einen Bug 20V anfordert und das nicht verträgt ist zurecht abgeraucht...
Und wenn der Fehlerr im USB Host Controller sitzt? Bei einem defekten Netzteil welche die HW grillt, ersetzt Dir der NT-Hersteller auch nur das NT, nicht Boards, CPU und Graka. Was meinst Du was passiert, wenn Du eine USB3.1 Karte zum Nachrüsten kaufst und die Deinem Smartphone wegen des Fehlers im USB3.1 Host Controllers mal eben 20V könnte? Dann bekommst Du sicher kaum mehr als eine neue USB 3.1 Karte und vermutlich nicht einmal das, denn die karte dürfte ja dabei noch nicht einmal kaputt gegangen sein.
#41
Registriert seit: 09.09.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 349
Zitat Holt;22529701

Da geht es allenfalls um die Effizienz, das stimmt, aber was nutzt es beim Wirkungsgrads des Netzteils auf jede Stellen hinterm Komma zu achten, wenn dann die Hitze beim Spannungswandler des Boards anfällt? Außerdem kann so egal kaum jemandem sein, denn bei 2 solche Port müsste das Netzteil auch 200W stärker ausgelegt sein, also die verbaute HW eigentlich benötigt, damit jeder Port nach Norm versorgt werden kann. Heute reicht oft ein 350W Netzteil für eine durchaus leistungsstarken Desktop, dann wäre doch eines mit 550W nötig, auch wenn man die letzten 200W vielleicht niemals braucht, weil man sein Notebook nicht über einen USB3.1 Anschluss am PC laden möcte.

Sparvariante wird sein: nur 1 bestimmter Port kann 100W.
Luxusvariante: die 100W können beliebig verteilt werden in Summe aber nicht mehr als 100W.

Zitat Holt;22529701

Und wenn der Fehlerr im USB Host Controller sitzt? Bei einem defekten Netzteil welche die HW grillt, ersetzt Dir der NT-Hersteller auch nur das NT, nicht Boards, CPU und Graka. Was meinst Du was passiert, wenn Du eine USB3.1 Karte zum Nachrüsten kaufst und die Deinem Smartphone wegen des Fehlers im USB3.1 Host Controllers mal eben 20V könnte? Dann bekommst Du sicher kaum mehr als eine neue USB 3.1 Karte und vermutlich nicht einmal das, denn die karte dürfte ja dabei noch nicht einmal kaputt gegangen sein.


Ein von anfang an bestehender Fehler kann nicht mit einem durch einen defekt auftretenden Fehler verglichen werden.

Ich gehe davon aus, dass die Hersteller diesen kritischen Teil besonders stark Testen werden.
Sollte das nicht der fall sein wird der Hersteller ein dickes finanzielles Problem an der Backe haben.
#42
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11500
Zitat Falcon;22529666
Der Stecker ist jetzt so final und Standardisiert. Steckvorgänge werden im Labor getestet (Da steht ein Roboter-Arm, der 10.000 mechanische Steckvorgänge durchführt). Wo ist denn das Problem!?


Laut Artikel gibt es aber noch keinen funktionierenden Prototypen o.o
Aber da sowas wie Lebenszeit schon ganz am Anfangd er Entwicklung berücksichtigt werden muss, ist sowas auch digital simulierbar.
#43
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 12366
Ich verstehe den Sinn nicht, denn Anschluss zu entwickeln, wenn eine bessere Alternative schon da ist.. Intel hat doch mit den lightning Anschluss oder wie das heisst, was Apple nutzt beim iPhone, den fast perfekten Stecker geschaffen
#44
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Zitat Flatsch;22540745
Ich verstehe den Sinn nicht, denn Anschluss zu entwickeln, wenn eine bessere Alternative schon da ist.. Intel hat doch mit den lightning Anschluss oder wie das heisst, was Apple nutzt beim iPhone, den fast perfekten Stecker geschaffen


Apple hat Lightning erfunden und entwickelt.
Das was du meinst, ist Thunderbold.
Und dazu ist Lightning USB 2.0,wirklich perfekt.
#45
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Registriert seit: 06.06.2003

Bootsmann
Beiträge: 592
Zitat DJ1142;22540797

Und dazu ist Lightning USB 2.0,wirklich perfekt.


Das ist aber keine Limitierung des Anschlusses. Apple könnte in Zukunft jederzeit auf USB 3.0 umsteigen ohne den Anschluss ändern zu müssen.
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