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Das Aus für Nikes FuelBand?

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Nikes FuelBand ist mittlerweile ein alter Bekannter unter den Wearables. Schon seit Frühjahr 2012 bietet der Sportkonzern diesen Fitness-Tracker an. Auf Hardwareluxx haben wir erst vor einigen Tagen die Neuauflage FuelBand SE getestet. Doch laut einer Exklusiv-Meldung von CNET könnte es bald das Aus für Wearbles von Nike geben.

Demnach möchte das Unternehmen sein Engagement in diesem Bereich einstellen und hat bereits in dieser Woche dem Großteil des FuelBand-Teams gekündigt. Nike-Sprecher Brian Strong bestätigte in einer Mail an CNET eine "kleine Zahl von Entlassungen" und gab an, dass das Unternehmen seiner Ressourcen kontinuierlich entsprechend der jeweiligen Geschäftsinteressen umverteilt. 

Konkret sollen von den Kündigungen rund 55 Mitarbeiter des 70-köpfigen Hardware-Teams der Digital Sport-Abteilung betroffen sein. 30 davon arbeiten in den Hong-Kong-Büros von Nike, der Rest des Team in der Konzernzentrale in Beaverton. Das Team war nicht nur mit der Entwicklung des FuelBands, sondern beispielsweise auch der Nike SportWatch beschäftigt. Ob einzelne Mitarbeiter in anderen Abteilungen des Konzerns weiterbeschäftigt werden, ist unbekannt. 

Nike Fuelband SE

Nike Fuelband SE

Die Entwicklung der ursprünglich geplanten nächsten Revision des FuelBands wurde bereits abgebrochen. Scheinbar soll es auch keine weiteren Geräte aus der Digital Sport-Abteilung geben. Für die Zukunft wird Nike sich vermutlich auf die Entwicklung von Fitnesssoftware konzentrieren. Gemutmaßt wird, dass mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones mit Fitness-Funktionen die Bedeutung separater Fitness-Hardware abnehmen könnte und Fitness-Software für Nike deshalb zukunftsträchtiger erscheint. Denkbar sind auch Kooperationen mit Tech-Konzernen wie Apple - zumal beide Konzerne bereits seit 2006 immer wieder zusammengearbeitet haben. Zumindest das FuelBand SE wird noch weiter verkauft und die Entwicklung der FuelBand App fortgesetzt.  

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 14.03.2007
Au-x-burg
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Beiträge: 1147
So ist richtig Nike. Schön einsparen und feuern. In den leeren Büros könnt ihr dann die Paletten mit Geldbündeln lagern die Ihr mit euren in China billig produzierten, überhässlichen Trendschuhe verdient habt.
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